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Die Disziplin der Neugierde

Zum professionalisierten Habitus in den Erfahrungswissenschaften

AutorAndreas Franzmann
Verlagtranscript Verlag
Erscheinungsjahr2012
ReiheScience Studies 
Seitenanzahl640 Seiten
ISBN9783839420737
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis65,99 EUR
Wie funktioniert die professionsethische Selbstkontrolle in den Wissenschaften? Anhand von Interviews mit Naturwissenschaftlern untersucht Andreas Franzmann die Haltung, mit der Forscher sich in ein Unbekanntes vorwagen, und gewinnt dabei ein Bild ihres professionalisierten Habitus. Es zeigt sich: Forschung ist ein Prozess der Krisenbewältigung, der sich ständig zwischen Neuem und Routine, Durchbruch und Alltag, Neugierde und Disziplin bewegen muss. Der Detailreichtum der Analyse erschließt ein lebendiges Bild dieser Spannungspole, zeigt biographische Antriebe auf und führt in aktuelle Forschungsfragen der Fächer ein.

Andreas Franzmann (PD Dr. habil.) lehrt Soziologie an den Universitäten Bielefeld und Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Wissenschaftssoziologie und die Professionsforschung.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort7
EINLEITUNG13
Professionen als Gegenstand der Soziologie15
Die „revidierte“ Professionalisierungstheorie30
Die Professionalisierung der Wissenschaft67
Empirischer Teil127
KAPITEL 1. FORMENVIELFALT DER FORSCHERTYPEN DER FORSCHERHABITUS. IN DER NEUROWISSENSCHAFT137
Das Anatomische Institut139
Fall 1: Dr. habil. Hellwein, Mediziner und Neurowissenschaftler149
Fall 2: Privatdozentin Dr. Bertram, Neurobiologin und Projektleiterin169
Fall 3: Dr. Fendel, Habilitand und Neurowissenschaftler181
Fall 4: Privatdozent Dr. Bertram, Neurobiologe und Laborleiter193
Fall 5: Herr Schluchter, Doktorand der Biologie201
Fall 6: Frau Glasner, Doktorandin der Biologie225
Zwischenbetrachtung250
KAPITEL 2. URSZENEN DER WISSENSCHAFT DER FORSCHERHABITUS IN DER EVOLUTIONSBIOLOGIE257
Fall 7: Prof. Dr. Sattler, Biologe und Forschungsdirektor259
Abschnitt I. Entree und Warm up261
Abschnitt II. Aufgaben eines Forschungsdirektors300
Abschnitt III. Das Forschungsprogramm der Gruppe308
Abschnitt IV. Wieder Fragen der institutionellen Wissenschaftspraxis331
Abschnitt V. Die Bedeutung des Beobachtens365
Fall 8: Prof. Dr. Martens, Proteinforscher und Forschungsdirektor435
KAPITEL 3. DIE REIFE PROFESSION. DER FORSCHERHABITUS IN DER ASTROPHYSIK499
Fall 9: Privatdozent Dr. Arens, Astrophysiker und Nachwuchsgruppenleiter501
KAPITEL 4. DIE WISSENSCHAFT ALS PROFESSION. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK565
Von der Fallrekonstruktion zur Strukturgeneralisierung567
Revue der Fälle567
Prüfung der Hypothesen598
Ausblick606
Sach- und Namenverzeichnis611
Namensverzeichnis611
Verzeichnis naturwissenschaftlicher Sachbegriffe613
Verzeichnis der Schaubilder und Abbildungen617
Schaubilder617
Abbildungen617
Literatur619
Lexika619
Literatur619

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