Studienplatzklagen Medizin einklagen
 
 
  SUCHE << STARTSEITE |PRESSEPORTAL | MELDUNGEN EINFÜGEN
 
 

 

Zeitschriften Druck

 

 
A - Z | FACHBEREICHE
A - Z | ZEITSCHRIFTEN
A - Z | VERLAGSLISTE
25301 DIPLOMA
Verlagsdaten ordern
Fachbeiträge
BEI UNS WERBEN
EINTRAG KOSTENLOS
VERLAGSZUGANG
praxiswissen.de
Hardcoverbücher – Softcoverbücher – Kataloge
keysale-kabine
Onlinedruckerei für Ärzte und Heilpraktiker
User online: 40
Einträge: 38179
   Diplome

Diplomarbeiten

 

 

Titel Fremdheitserfahrungen von arabischen Studierenden in Berlin 
Untertitel  
AutorIn Stefan Schulz-Trieglaff 
Seiten 125 Seiten 
Hochschule Freie Universität Berlin Deutschland 
Art der Arbeit Magisterarbeit 
Abgabe 1997 
Note  
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 70000089 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Bildungsmigranten aus der arabischen Welt in Deutschland sind bis heute in der wissenschaftlichen Forschung kaum wahrgenommen worden. Zumeist verschwinden sie hinter wenig aussagekräftigen Kategorien wie "ausländische Studierende" oder "Studierende aus Entwicklungsländern". Dies überrascht insofern, weil arabische Studierende eine recht große zahlenmäßige Gruppe an deutschen Hochschulen darstellen. Im Wintersemester 1994/95 belief sich ihre Anzahl nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf 9.533 Personen. Der größte Teil von ihnen absolviert hier ein Vollstudium.

Diese qualitative Untersuchung hatte zum Ziel, Erfahrungen und das soziale Handeln von arabischen Studierenden in der Begegnung mit Deutschen herauszuarbeiten. Anhand von narrativen Interviews konnte festgestellt werden, daß sie den Erfahrungen mit Freundschaften zu Deutschen und mit Fremdbildern eine besondere Relevanz einräumten. Für viele ist es sehr schwer, Freundschaften mit Deutschen - sowohl an der Universität als auch im Alltag - einzugehen. Insbesondere drei Faktoren sind, so ein Ergebnis der Arbeit, dafür verantwortlich: Die Erfahrung der Migration hat zur Folge, daß arabische Studierende in erster Linie Kontakt zu den eigenen Landsleuten suchen. Außerdem kann von verschiedenen kulturellen Mustern von Freundschaft in Deutschland und in der arabischen Welt gesprochen werden. Die Konfrontation mit Fremdbildern, die auf das Feindbild vom Islam zurückzuführen sind, kann schließlich als ein zusätzliches Erschwernis betrachtet werden, Freundschaften mit Deutschen einzugehen.

Als ein weiteres Ergebnis dieser Arbeit kann festgehalten werden, daß die Erfahrungen, die arabische Studierende mit Freundschaften und Fremdbildern machen, zu einer geringeren Offenheit in der interkulturellen Begegnung führen können. Eine Untersuchung ihres sozialen Handelns in der Begegnung mit Deutschen ergab, daß von einigen bewußt eine gesellschaftliche Isolation in Betracht gezogen wird. Insbesondere zeigten jene Studierende solch ein Verhalten, die aus politischen und/oder ausbildungsbezogenen Gründen gezwungen waren, ein Studium im Ausland aufzunehmen oder die sich im Laufe ihres Studienaufenthaltes in Deutschland verstärkt dem Islam zugewandt haben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Arabische Studierende in Deutschland 1
1.2 Warum eine qualitative Untersuchung? 2
1.3 Erkenntnisziel 3
1.4 Aufbau der Arbeit 4
2. Erfahrungen mit Fremdheit im Spiegel des Ausländerstudiums 5
2.1 Was ist Fremdheit? 5
2.1.1 Der Fremde als Migrant 6
2.1.2 Vom Fremden zum Ausländer 8
2.2 Fremdheitserfahrungen von ausländischen Studierenden 9
2.2.1 Das Studium von ausländischen Studierenden in der wissenschaftlichen Literatur 10
2.2.2 Motive für das Studium im Ausland und in Deutschland 11
2.2.3 Sozialkontakte zur deutschen Bevölkerung 15
2.2.4 Empfundene Vorurteile und Diskriminierungen 19
3. Methodische Durchführung 25
3.1 Das qualitative Interview 27
3.2 Geltungsbegründung und Generalisierbarkeit 30
3.3 Der Zugang in das Feld 33
3.4 Das Sample 36
4. Fallrekonstruktionen - Analytische Beschreibung zweier ausgewählter Erfahrungsverläufe mit Fremdheit 38
4.1 Erste Fallrekonstruktion: Ahmad - eine pragmatische Verarbeitung von Erfahrung 38
4.1.1 Motivkonfiguration und seine erste Zeit in Deutschland 39
4.1.2 Kontakte und Freundschaften zu Deutschen 40
4.1.3 Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit 44
4.1.4 Alltagserfahrungen mit Deutschen 46
4.1.5 Einstellungsänderungen und der Erwerb bestimmter Fähigkeiten 49
4.1.6 Perspektiven 50
4.1.7 Zusammenfassung 52
4.2 Zweite Fallrekonstruktion: Nasr - eine moralisch-religiöse Verarbeitung von Erfahrung 52
4.2.1 Motive für sein Studium der Medizin 53
4.2.2 Begegnung mit einem deutschen Juden - Erfahrungen als Palästinenser 54
4.2.3 Begegnungen mit Deutschen - Erfahrungen als Muslim 56
4.2.4 Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit 58
4.2.5 Der Erwerb von Handlungskompetenzen 59
4.2.6 Reaktion auf Fremdbilder 61
4.2.7 Perspektiven 63
4.2.8 Zusammenfassung 64
4.3 Schlußfolgerungen 65
5. Komparative Analyse der Interviews mit arabischen Studierenden 68
5.1 Motivkonfigurationen 71
5.2 Erfahrungen mit Freundschaften zu Deutschen 77
5.3 Die Wahrnehmung des Individualismus in der deutschen Gesellschaft 83
5.4 Erfahrungen mit Fremdbildern 86
5.5 Perspektiven für die Zeit nach dem Studium 90
5.6 Typenbildung zur interkulturellen Begegnung 94
5.6.1 Offenheit in der interkulturellen Begegnung 94
5.6.2 Bildung von zwei Typen 97
6. Schlußbetrachtung und Ausblick 101
Literaturliste 105
Anhang A 112
Anhang B 113
Anhang C 115
 
Bestellen

powered by:
Diplom.de





   Weitere Angebote zu diesem Thema:
   Zeitschriften | Fachbücher | CDs 
 

 

 
Pressemeldungen  |  KONTAKT - fachzeitungen.de  |  ÜBER UNS  |  IMPRESSUM- Fachzeitungen.de   |  Datenschutz   |