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Titel E. T. A. Hoffmanns "Die Abenteuer der Silvester-Nacht" 
Untertitel Eine Analyse der Gestaltung und Grundprobleme unter besonderer Berücksichtigung des Spiegelbildmotivs 
AutorIn Sabine Kohls 
Seiten 123 Seiten 
Hochschule Georg-August-Universität Göttingen Deutschland 
Art der Arbeit Staatsexamensarbeit 
Abgabe 1984 
Note 1,8 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 75000139 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer Erzählung, deren Titel bereits einen Anknüpfungspunkt für den phantastischen Charakters ihres Inhalts darstellt, welcher in der Gestaltung des Spiegelbildverlustes in der "Geschichte vom verlorenen Spiegelbilde" seinen Höhepunkt erfährt. E.T.A. Hoffmanns Erzählkunst beruht auf der dichterischen Verfahrensweise "in Callots Manier". Diese setzt Personen und Ereignisse, die dem Alltag der gewöhnlichen Wirklichkeit angehören in Beziehung zu der Welt der Phantasie, zu der auch der Traum gehört. Wirklichkeit und Traum treten in ein dualistisches Verhältnis zueinander. In der vorliegenden Arbeit soll der Versuch unternommen werden, aufzuzeigen, auf welche Weise der Dualismus zwischen der äußeren Welt des Alltags und der inneren Welt der Phantasie von E.T.A. Hoffmann erzähltechnisch gestaltet wird. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung der Einfluß der irrealen Welt auf die reale Welt, für die Wirklichkeitswahrnehmung des Enthusiasten hat. Dieser leidet an der Welt des bürgerlichen Alltags, in der kein Platz für die Phantasie ist. Der Enthusiast entfremdet sich von seiner Umwelt und beginnt am eigenen Ich zu zweifeln und fürchtet eine Aufspaltung desselben. Hoffmann stellt diese Problematik durch das Spiegelbildmotiv dar. Das Hin- und Hergerissensein des Ich zwischen der banalen Welt und der Traumwelt bedingt die umständlich konstruiert erscheinende Erzählstruktur, die Gegenstand der Überlegungen dieser Arbeit sein soll.

Inhaltsverzeichnis:

0. Einleitung I
1. "Die Abenteuer der Silvester-Nacht" - ein "Fantasiestück in Callots Manier" 1
1.1 Rahmenbedingungen 1
1.1.1 Die Vorlage: Adelbert von Chamissos "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" 4
1.2 Der Rahmentitel 6
1.2.1 Das dichterische Verfahren - Callots Manier 9
2. Erzähltechnische Gestaltung der Wirklichkeit 15
2.1 Zum Aufbau 15
2.2 Der Rahmen 16
2.3 Die Einstimmung des Lesers auf das Geschehen 18
2.4 Das Tagebuch 22
2.5 Der Erzähler 26
2.5.1 Enthusiasmus und Poesieverständnis 30
2.6 Der Raum 33
2.7 Die Zeit 37
2.7.1 Der Silvester-Abend 40
2.7.2 Die Nacht 43
2.8 Der Traum 45
2.9 Sprache als Medium 50
2.9.1 Ironie 53
3. Phantastica 55
3.1 Das Phantastische 55
3.2 Der Doppelgänger 58
3.3 Das Spiegelbildmotiv als Ausdruck der Ich-Problematik 61
3.3.1 Das Spiegelbildmotiv als Formprinzip 65
3.4. Das Teufelsbündnermotiv 70
4. Schlußbemerkung 77
5. Anmerkungen 79
6. Literaturverzeichnis 107
 
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