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Titel Glottalisierung und Elision von [t] im modernen Englisch 
Untertitel Eine sozialphonetische Studie 
AutorIn Frank Lorenz 
Seiten 67 Seiten 
Hochschule Friedrich-Schiller-Universität Jena Deutschland 
Art der Arbeit Magisterarbeit 
Abgabe 2002 
Note 1,7 
Preis 68,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 75007492 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Die Arbeit setzt sich mit Estuary English und konkret dem Merkmal des T-Glottaling, also die lautliche Substitution von [t] durch einen Glottisschlag, auseinander, das immer mehr die englische Standardaussprache infiltriert.

Glottaling ist durchaus nicht neu und in bestimmten Lautkontexten sogar jetzt in der Standardaussprache vorzufinden, aber mit der Verbreitung von Estuary English hat es nun sogar Einzug bei den Medien gehalten. Gerade beim Hören von kommerziellen, jugendorientierten Sendern kann man den Eindruck bekommen, [?] sei die eigentlich korrekte Artikulation von /t/.

Diese Arbeit soll dieses Phänomen genauer beleuchten. Eingangs sollen die verschiedenen Akzente, die in der Debatte um einen Standard der englischen Aussprache eine Rolle spielen, aufgezeigt werden. Damit verknüpft sich schließlich die Frage nach Standardisierung und Sprachwandelprozessen in der Gesellschaft.

Zu Estuary English wurden gerade in den letzten Jahren verschiedene Arbeiten geschrieben und Untersuchungen durchgeführt: Sei es an verschiedenen Schulen, in denen die Aussprache von Schülern aufgenommen wurde, oder die Analyse von Nachrichtensendungen. All diese Arbeiten liefern rein statistische Auswertungen und nehmen Glottalisierungen ohne genauere Beschreibung des Phänomens hin.

Diese Arbeit versucht das soziolinguistische Phänomen des T-Glottaling zu beschreiben, doch ein besonderer Interessenschwerpunkt soll die genaue phonetische Analyse des T-Glottaling sein. Wird sonst Glottaling als Substitution von [t] durch [?] beschrieben und als Annahme vorrausgesetzt, soll diese Arbeit zeigen, ob dies tatsächlich ist, was artikulatorisch geleistet wird.

Im empirischen Teil wurde ein Corpus von Radio-Interviews aufgenommen, welches auf das Merkmal der Glottalisierung von [t] untersucht werden soll. Es sollen konkrete Beispiele für Glottalisierungen aufgezeigt werden. Ziel ist aber auch eine soziolinguistisch orientierte Untersuchung, die den Grad der Verbreitung des Phänomens bei unterschiedlichen Sendern der BBC darstellt. Da die Sprache des Rundfunk allgemein als korrekt empfunden wird, ließe dies Rückschlüsse über die Verbreitung und Akzeptanz des Merkmals in der Gesellschaft zu.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 2
2. VARIANTEN DES GESPROCHENEN ENGLISCH 4
2.0 VORBETRACHTUNG - STANDARD ENGLISH 6
2.1 RP - RECEIVED PRONUNCIATION 8
2.2 COCKNEY 11
2.3 ESTUARY ENGLISH 14
3. SPRACHE IN DER GESELLSCHAFT 19
4. ENGLISCH IM RUNDFUNK 22
5. DIE FRAGE NACH EINEM NEUEN STANDARD 24
6. GLOTTALISIERUNG ALS FORM DER ASSIMILATION 26
6.1 ALLGEMEINE ASSIMILATIONSERSCHEINUNGEN 26
6.2 DIE PHONETISCHE ERSCHEINUNG DER GLOTTALISIERUNG 28
6.2.1 CLIPPING 32
6.2.2 ZENTRALISIERUNG 32
7. ESTUARY ENGLISH IN DEN NACHRICHTEN 36
8. EMPIRISCHE CORPUSANALYSE 38
8.1 ZUSAMMENSTELLUNG DES CORPUS 38
8.2 ERWARTETE ERGEBNISSE 40
8.3 GESAMTGESTALT DES CORPUS 40
8.4 FORMEN DER GLOTTALISIERUNG IM CORPUS 41
8.5 VERTEILUNG NACH WÖRTERN 44
8.6 DIE UNTERSCHIEDLICHEN SENDER 47
8.7 SPRECHERSPEZIFISCHE BETRACHTUNG 48
8.8 DER STELLENWERT VON GLOTTALISIERTEM /T/ 50
9. SCHLUßBETRACHTUNG 52
10. ANHANG 54
11. BIBLIOGRAPHIE 61
 
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