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Diplomarbeiten

 

 

Titel Vergleich der Übersetzungsspeichersysteme SDLX und Translator's Workbench 
Untertitel  
AutorIn Thomas Paasch 
Seiten 235 Seiten 
Hochschule Fachhochschule Flensburg Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2001 
Note 0,7 
Preis 58,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 75004190 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich zweier Übersetzungsspeichersysteme, gemeinhin auch als Translation Memory-Systeme, CAT-Tools oder Übersetzerarbeitsumgebungen bezeichnet. In diesen Programmen werden die Sätze und ihre Übersetzungen paarweise in einer Datenbank abgespeichert, auf Basis von Zeichenkettenvergleichen dort wiedererkannt und dem Übersetzer als mögliche Übersetzungsentsprechungen vorgeschlagen, sobald das System auf einen Satz im zu übersetzenden Text stößt, der einem bereits gespeicherten Satz ähnelt oder mit ihm vollständig übereinstimmt. Im Gegensatz zu den vollautomatischen, maschinellen Übersetzungssystemen (MÜ) werden Übersetzungsspeichersysteme heute als die wichtigsten EDV-gestützten Hilfswerkzeuge im Übersetzungsprozess angesehen und sind aus der Praxis, insbesondere in der technischen Fachübersetzung, nicht mehr wegzudenken.

Es wird das bekannteste Übersetzungsspeichersystem, der Marktführer Translator's Workbench von der Firma TRADOS, mit dem in Deutschland noch wenig verbreiteten SDLX von SDL International verglichen. Das Ziel der Arbeit soll es sein, eine Beurteilung darüber zu fällen, welches der beiden Systeme auf längere Sicht den größten Produktivitätsgewinn für einen freischaffenden Übersetzer oder ein projektorientiert arbeitendendes Übersetzungsbüro bietet. Dabei werden die Arbeitsweisen und -abläufe dieser Systeme sowohl aus dem Blickwinkel des Übersetzers am Einzelarbeitsplatz als auch aus der Sicht eines Übersetzungsbüros im Netzwerkeinsatz untersucht und kommentiert. Die dabei zur Verfügung stehenden Funktionen und ihr praktischer Nutzwert sowie der allgemeine Komforteindruck (logische Benutzerführung, Flexibilität des Funktionszugriffs, transparentes Programmverhalten, Menge der Anwendereingriffe) werden dabei detailliert besprochen. Es werden ebenfalls die Bestandteile und Leistungsmerkmale der beiden Systeme in der Untersuchung berücksichtigt, die dem Terminologiemanagement und dem Datenaustausch auf der Datenbankebene dienen (Translation Memories und Terminologiedatenbanken). Dabei kommt ein Bewertungssystem zum Einsatz, mit dem die Untersuchungsergebnisse zu einem Notenschema zusammengefasst werden sollen. Auf Basis dieser Zensuren wird eine Kaufempfehlung ausgesprochen.

Neben den freischaffenden Übersetzern und Übersetzungsbüros mit In-House-Ressourcen zählen auch Entwickler solcher Systeme zu der Leserzielgruppe dieser Arbeit, da zahlreiche Verbesserungsüberlegungen in den Bereichen Usability, Funktionalität und Design geleistet werden. Jedoch können auch die Übersetzer mit wenig oder keinen Erfahrungen im Umgang mit diesen Systemen bis zu einem gewissen Grad die Arbeit als kommentierenden Leitfaden zur Einarbeitung in die besprochenen Übersetzungsspeichersysteme nutzen.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 6
1.1 ZIELSETZUNG 6
1.2 VORGEHENSWEISE 7
1.3 BEGRIFFSKLÄRUNG 8
1.4 KAPITELÜBERSICHT 10
1.5 WAS DIESE ARBEIT NICHT LEISTEN KANN 12
2. SYSTEMMERKMALE 14
2.1 DIE PROGRAMME 15
2.1.1 Translator's Workbench 15
2.1.2 SDLX 16
2.2 LEISTUNGSMERKMALE 17
2.2.1 Funktionsumfang 17
2.2.2 Funktionsumfang - Einzelbewertung 18
2.2.3 Unterstützte Sprachen 19
2.2.4 Sprachunterstützung - Einzelbewertung 20
2.2.5 Unterstützte Dateiformate 21
2.2.6 Wichtige nicht-unterstützte Dateiformate 22
2.2.7 Dateiformate - Einzelbewertung 22
2.3 SYSTEMVORAUSSETZUNGEN 23
2.4 GESAMTBEWERTUNG - SYSTEMMERKMALE 24
3. EDITOR-/VIEWER-MODULE 26
3.1 TEXTBEARBEITUNG 27
3.1.1 Arbeiten mit SDL Edit 27
3.1.2 Arbeiten mit dem SDLX Word Add-In 32
3.1.3 Arbeiten in SDLX - Einzelbewertung 35
3.1.4 Arbeiten mit der Translator's Workbench 36
3.1.5 Arbeiten mit der Translator's Workbench - Einzelbewertung 41
3.2 EINBINDUNG IN MS WORD 42
3.2.1 Einbindung des SDLX Word Add-Ins 43
3.2.2 Einbindung der Translator's Workbench 45
3.2.3 Einbindung in MS Word - Einzelbewertung 47
3.2.4 Ausgewählte Funktionen der Wordeinbindungen - Einzelbewertungen 48
3.3 FUNKTIONSUMFANG SDL EDIT 52
3.3.1 Wann sollte SDL Edit eingesetzt werden? 52
3.3.2 Wann sollte auf SDL Edit verzichtet werden? 52
3.3.3 SDL Edit vs. Translator's Workbench - Einzelbewertungen 53
3.4 GESAMTBEWERTUNG - EDITOR-/VIEWER-MODULE 59
4. ÜBERSETZUNGSSPEICHER 61
4.1 KATEGORISIERUNG DER ÜBERSETZUNGSSPEICHER 63
4.2 ÜBERSETZUNGSSPEICHER SDLX 64
4.2.1 Technische Realisierung 64
4.2.2 Formale Realisierung 66
4.3 ÜBERSETZUNGSSPEICHER TRANSLATOR'S WORKBENCH 67
4.3.1 Technische Realisierung 67
4.3.2 Formale Realisierung 68
4.4 DIE FORMALE REALISIERUNG DER BEIDEN TMS IM VERGLEICH 70
4.5 GESAMTBEWERTUNG - AUFBAU DER ÜBERSETZUNGSSPEICHER 71
4.6 ANWENDERWUNSCH AN DIE ÜBERSETZUNGSSPEICHER 72
5. TM-EINTRÄGE SUCHEN UND ÄNDERN 74
5.1 BASISFUNKTIONEN 76
5.2 KONKORDANZSUCHE 76
5.2.1 Translator's Workbench 76
5.2.2 SDLX 78
5.2.3 Konkordanzsuche - Einzelbewertung 80
5.3 TM-EINTRÄGE ABFRAGEN 81
5.3.1 Abfragen in der Translator's Workbench 81
5.3.2 Abfragen in SDL Maintain 84
5.3.3 TM-Einträge abfragen - Einzelbewertung 88
5.4 SEGMENTNACHBEARBEITUNG IM TM 89
5.4.1 Segmentnachbearbeitung im TM - Translator's Workbench 90
5.4.2 Segmentnachbearbeitung im TM - SDL Maintain 91
5.4.3 Segmentnachbearbeitung im TM - Einzelbewertung 92
5.5 GESAMTBEWERTUNG - TM-EINTRÄGE SUCHEN UND ÄNDERN 93
6. AUTOMATISIERUNG 95
6.1 HALBAUTOMATISCHE ÜBERSETZUNG 97
6.1.1 SDLX 97
6.1.2 Translator's Workbench 100
6.1.3 Halbautomatisches Übersetzen - Einzelbewertung 101
6.2 VOLLAUTOMATISCHE ÜBERSETZUNG 102
6.2.1 Vollautomatisches Übersetzen in SDL Translate 102
6.2.2 Vollautomatisches Übersetzen - Translator's Workbench 105
6.2.3 Vollautomatisches Übersetzen - Einzelbewertung 108
6.3 AUTOMATISCHES ERSETZEN VON SEGMENTTEILEN 109
6.3.1 Integration in SDL Edit 110
6.3.2 Integration in die Translator's Workbench 111
6.3.3 Automatisches Ersetzen von Segmentteilen - Einzelbewertung 112
6.4 GESAMTBEWERTUNG - AUTOMATISIERUNG 113
7. MATCHING 116
7.1 EINSTELLUNG DES MINIMALEN MATCHING-WERTS 118
7.1.1 Einstellung des minimalen Matching-Wertes - Einzelbewertung 119
7.2 VERGLEICH DER MATCHING-ALGORITHMEN - EINE THESE 120
7.2.1 Versuchsziel 120
7.2.2 Versuchaufstellung und Vorgehensweise 120
7.2.3 Verwendete Formeln 121
7.2.4 Verwendetes Textmaterial 122
7.2.5 Berechnungen 123
7.2.6 Die Sätze 3 & 4 123
7.2.7 Versuchsergebnisse 124
7.2.8 Vergleich errechneter und realer Trefferquoten 125
7.2.9 Satz 3 + 4 - Die Grenzen der TM-Technologie 127
7.2.10 Matching - Einzelbewertung 128
7.3 DIE ANALYSEFUNKTION 129
7.3.1 Analyse in SDL Analyse 131
7.3.2 Analyse in der Translator's Workbench 134
7.3.3 Analysefunktionen - Einzelbewertung 139
7.4 SEGMENTWIEDERHOLUNGEN 140
7.4.1 Segmentwiederholungen in SDL Analyse 141
7.4.2 Segmentwiederholungen in der Translator's Workbench 143
7.4.3 Segmentwiederholungen - Einzelbewertung 145
7.5 ABZÜGE 146
7.5.1 Abzüge in der Translator's Workbench 147
7.5.2 Abzüge in SDLX 149
7.5.3 Abzüge - Einzelbewertung 150
7.5.4 Anwenderwünsche an die Abzugsfunktionen 150
7.6 GESAMTBEWERTUNG - MATCHING 152
8. TERMINOLOGIEDATENBANKEN 154
8.1 PLANUNG DER TERMINOLOGIEDATENBANKEN 156
8.1.1 Kategorisierung der Terminologiedatenbanken 157
8.1.2 Technische Realisierung 158
8.1.3 Welche Informationen können gespeichert werden - Begriffsklärung 159
8.2 FELDDEFINITION 161
8.2.1 Feldtypen in Multiterm 161
8.2.2 Felddefinition in Multiterm 162
8.2.3 Feldtypen in SDL Termbase 163
8.2.4 Felddefinition in SDL Termbase 164
8.3 ZWISCHENFAZIT FELDDEFINITION 165
8.4 PLANUNG DES DATENBANKLAYOUTS 166
8.5 EINTRAGSDEFINITION 167
8.5.1 Eintragsdefinition in Multiterm 167
8.5.2 Eintragsdefinition in SDL Termbase 169
8.5.3 Feld- und Eintragsdefinition - Einzelbewertung 170
8.6 EINBINDUNG MEHRERER SPRACHEN 171
8.6.1 Multiterm - Einzelbewertung 171
8.6.2 SDL Termbase - Einzelbewertung 171
8.7 GESAMTBEWERTUNG - TERMINOLOGIEDATENBANKEN 173
9. ARBEIT MIT DEN TERMINOLOGIEDATENBANKEN 175
9.1 DATENEINGABE 177
9.1.1 Dateneingabe in SDL Termbase 177
9.1.2 Dateneingabe in Multiterm 179
9.1.3 Dateneingabe - Einzelbewertung 181
9.2 SUCHEN UND ABFRAGEN 182
9.3 SUCHEN VON TERMINOLOGISCHEN EINTRÄGEN 182
9.3.1 Multiterm 182
9.3.2 SDL Termbase 183
9.3.3 Suchen von terminologischen Einträgen - Einzelbewertung 185
9.4 ABFRAGEN VON TERMINOLOGISCHEN EINTRÄGEN 186
9.4.1 Abfragen in Multiterm 186
9.4.2 Abfragen in SDL Termbase 189
9.4.3 Abfragen von terminologischen Einträgen - Einzelbewertung 192
9.5 LÖSCH- UND AKTUALISIERUNGSABFRAGEN 193
9.5.1 Löschabfrage in Multiterm 193
9.5.2 Aktualisierungsabfragen in Multiterm 194
9.5.3 Lösch- und Aktualisierungsabfragen in SDL Termbase 195
9.5.4 Lösch- und Aktualisierungsabfrage - Einzelbewertung 197
9.6 GESAMTBEWERTUNG - ARBEIT MIT DEN TERMINOLOGIEDATENBANKEN 198
9.7 WÜNSCHE AN DIE TERMINOLOGIEDATENBANKEN 199
10. SYSTEMGESAMTBEWERTUNG 203
10.1 BEWERTUNGSSYSTEM - THEORIE 204
10.1.1 Bewertungskategorien 204
10.1.2 Bewertungstypen 205
10.1.3 Noten 206
10.1.4 Systemnote 207
10.1.5 Rechenbeispiel Systemnote 208
10.2 BEWERTUNGSSYSTEM - ANWENDUNG 209
10.2.1 Systemgesamtbewertung Funktionalität 209
10.2.2 Systemgesamtbewertung Benutzerführung 213
10.2.3 Systemgesamtbewertung Integration 216
10.2.4 Systemgesamtbewertung Portabilität 218
10.2.5 Systemnote SDLX 219
10.2.6 Systemnote Translator's Workbench 219
10.3 DIE SYSTEME IM ÜBERSETZUNGSBÜRO 220
10.3.1 Stärken und Schwächen im betrieblichen Umfeld 220
10.4 AUSSPRACHE EINER KAUFEMPFEHLUNG 223
11. AUSBLICK - TM-SYSTEME IN DER ZUKUNFT 224
11.1 VERSCHMELZUNG VON MÜ- UND TM-TECHNOLOGIE 224
11.2 NUTZUNG GRAMMATISCHER ANALYSEN ZUR VERBESSERUNG DES MATCHINGS 226
11.3 SCHLUSSBEMERKUNG 226
A. LITERATURVERZEICHNIS 229
B. ANHANG 232
B.1 DATENBANK-GLOSSAR 232
B.2 ANLEITUNG ZU LÖSCH- UND AKTUALISIERUNGSABFRAGEN IN MULTITERM 236
B.3 ERGONOMIEPRÜFUNG 239
B4. VERWENDETES TEXTMATERIAL 240
 
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