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Titel Die Analyse von Schiffsbeteiligungen nach bisherigem und neuem Steuerrecht 
Untertitel  
AutorIn Christian Ringstorff 
Seiten 91 Seiten 
Hochschule Fachhochschule Flensburg Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1997 
Note 1,7 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 90000671 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Dem Anleger stehen heute eine Vielzahl von Möglichkeiten gegenüber, um sein Kapital gewinnbringend anzulegen. Die Schiffsbeteiligungen gehören schon seit Jahren zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten für Investoren und haben eine lange Tradition. Die Beliebtheit rührt daher, daß dem Anleger eine steuerorientierte Anlagemöglichkeit geboten wird. Die Zielgruppe für Schiffsbeteiligungen sind Investoren, die in der Steuerprogression nachhaltig an der Spitze liegen, über genügend liquide Mittel verfügen und eine stark ausgeprägte Risikobereitschaft haben. Außerdem beteiligt sich der Kapitalanleger als ein beschränkt haftender Mitunternehmer an einer Kommanditgesellschaft. Im Gegensatz zu anderen Investitionsobjekten, wie z. B. festverzinsliche Wertpapiere, kann der Anleger vom Bau bis zum Wiederverkauf über einen längeren Zeitraum das Schiff und deren Entwicklung verfolgen. Außerdem spielen physiologische Effekte, wie z. B. Mitfahrgelegenheiten auf dem Schiff eine Rolle, um die Anleger zu gewinnen. Die meisten Schiffsemissionen werden in den Containerschiffbau investiert. Ein Grund hierfür ist der schon seit einigen Jahren wachsende Containermarkt.

Jedoch kamen die Schiffsbeteiligungen Mitte 1996 in der Öffentlichkeit in die Schlagzeilen. Die Bundesregierung hatte u. a. die Verlustzuweisung auf 100% reduziert. Diese und weitere Änderungen wurden dann im Herbst 1996 beschlossen und im Jahressteuergesetz 1997 festgelegt. Gerade durch die Änderungen in der Verlustzuweisung und dem Verlust der Sonderabschreibung befürchteten viele Experten u. a. den Abbau von Arbeitsplätzen im Deutschen Schiffbau. So wurden noch von 1994 - 1996 die über Schiffsbeteiligungen finanzierten Schiffe zu 46% in Deutschland gebaut. Der restliche Anteil verteilt sich zu 23% auf Südkorea, 20% Polen und 11% auf andere ausländische Werften. Diese Zahlen zeigen, daß fast jedes zweite Schiff aus einer deutschen Werft stammt.

Gang der Untersuchung:

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das komplizierte Geflecht der Schiffsbeteiligungsgesellschaft vorzustellen und deren steuerliche Änderungen zu erläutern. Dabei wird zuerst im 2. Kapitel auf die Geschichte sowie auf die Entstehung von Schiffsbeteiligungen eingegangen, im 3. Kapitel wird dann die Rechtsform und deren Partner erläutert. Weiterhin wird im 4. Kapitel auf die steuerliche Behandlung der Gesellschafter von Schiffsbeteiligungen eingegangen.

Um die Änderungen in der Steuergesetzgebung und deren Folgen vorzustellen, wird im 5. Kapitel auf deren Auswirkungen eingegangen und anhand eines Praxisbeispiels vorgestellt. Die weiteren Auswirkungen werden im 6. Kapitel am Beispiel einer Wirtschaftlichkeitsrechnung dargestellt.

Im 7. Kapitel wird erläutert, welche Möglichkeiten Schiffsbeteiligungen für den Anleger bieten. Diese werden in einer Chancen-Risiko-Analyse erläutert. Abschließend wird ein Vergleich zwischen Schiffsbeteiligungen und anderen Steuersparmodellen, Anleihen und Aktien durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis:

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
2. Die Geschichte von Schiffsbeteiligungen 3
3. Die Beteiligung der Partner 7
3.1 Die Initiatoren 7
3.2 Die Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH & Co KG 9
3.2.1 Die Gesellschaftsform 9
3.2.2 Die Besteuerung der GmbH & Co KG 13
3.3 Die Treuhandgesellschaft 14
4. Die steuerliche Behandlung der Gesellschafter von Schiffsbeteiligungen nach bisherigem und neuem Steuerrecht 17
4.1 Steuergesetzgebung nach bisherigem Steuerrecht 17
4.1.1 Besteuerung der Gewinne aus der Schiffsbeteiligungsgesellschaft 17
4.1.2 Die Verlustzuweisung 19
4.1.3 Das Kapitalkonto des Gesellschafters 20
4.1.4 Die Sonderabschreibung 22
4.1.5 Sonderbetriebsvermögen 24
4.2 Steuergesetzgebung nach neuem Steuerrecht 25
4.2.1 Besteuerung der Gewinne aus der Schiffsbeteiligungsgesellschaft 25
4.2.2 Die Verlustzuweisung 26
4.2.3 Degressive AfA 26
5. Modellrechnung einer Schiffsinvestition/- finanzierung nach bisherigem und neuem Steuerrecht 28
5.1 Mittelverwendung 30
5.2 Mittelherkunft 31
5.3 Einnahmen- und Ausgabenrechnung 32
5.4 Ergebnisänderung nach neuem Steuerrecht anhand der Modellrechnung 36
5.5 Gesamtbetrachtung der Auswirkungen nach bisherigem und neuem Steuerrecht anhand der Modellrechnung 39
6. Wirtschaftlichkeitsrechnung 42
6.1 Wirtschaftlichkeitsrechnung nach altem Steuerrecht 43
6.1.1 Veräußerungserlös des Schiffes 43
6.1.2 Ausschüttungen auf das Kommanditkapital 44
6.1.3 Versteuerung der laufenden Gewinne 44
6.1.4 Das Kapitalkonto am Ende der Laufzeit 45
6.1.5 Die Rendite 48
6.2 Wirtschaftlichkeitsrechnung nach neuem Steuerrecht 50
6.2.1 Veräußerungserlös des Schiffes 51
6.2.2 Ausschüttungen auf das Kommanditkapital 51
6.2.3 Versteuerung der laufenden Gewinne 51
6.2.4 Das Kapitalkonto am Ende der Laufzeit 52
6.2.5 Die Rendite 54
6.3 Der Leverage-Effekt 55
6.4 Beurteilung 56
7. Risiken und Chancen beim Eingehen einer Schiffsbeteiligung 58
7.1 Risiken der Kapitalanlage 59
7.2 Chancen der Kapitalanlage 64
7.3 Schiffsbeteiligungen im Vergleich zu anderen Steuersparmodellen 65
7.4 Schiffsbeteiligungen im Vergleich zu Anleihen 66
7.5 Schiffsbeteiligungen im Vergleich zu Aktien 68
8. Schlußbetrachtung 70
9. Literaturverzeichnis 73
 
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