Einleitung:
Problemstellung und Vorgehensweise:
In der Betriebswirtschaftslehre wird vor allem mit der Annahme gearbeitet, dass Güter grundsätzlich knapp sind und somit die betriebswirtschaftlichen Entscheider in diesem Rahmen ökonomisch arbeiten müssen. Solche Entscheider sind die Unternehmen. Sie haben als Hauptgrundsatz das Streben nach Gewinnmaximierung (erwerbswirtschaftliches Prinzip). Grundsätzlich sind aber die strategischen Unternehmensziele sehr vielfältig:
(an dieser Stelle finden Sie im Original eine Abbildung).
Aus den unterschiedlichen Zielen stellt sich für die Unternehmen das Problem: 'Wie können wir diese verwirklichen?' Als Teil strategischer Überlegungen kommt die Standortplanung zum Tragen. Um eine möglichst optimale Standortentscheidung treffen zu können werden viele Informationen benötigt.
Kapitel 2 - Standorttheorie befasst sich mit den theoretischen Hintergründen für solche Standortentscheidungen. Zu Beginn werden standorttheoretische Ansätze aus betriebswirtschaftlicher Sicht vorgestellt, weiterhin werden Bewertungsverfahren erläutert die den Unternehmen die Möglichkeit geben können mögliche Standorte richtig einzuordnen.
Unternehmen scheinen große Vorteile aus Industrieballungen ziehen zu können. Diese Ballungen werden unter bestimmten Voraussetzungen 'Cluster' genannt. Kapitel 3 gibt einen Einblick in die Clustertheorie, speziell in die Begriffsbestimmung, den Zusammenhang von Wirtschaften in Clustern und Innovation und die bereits erwähnten möglichen Vorteile für Unternehmen.
Die theoretischen Analysen der Kapitel 2 und 3 werden im 4. Kapitel an einem Fallbeispiel aufgezeigt, indem u. a. die Gründe eines Standortwechsels und die Auswirkungen zur Bildung eines Clusters beschrieben werden.