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Einleitung:
Die Globalisierung und Liberalisierung der weltweiten Güter- und Finanzmärkte führt zu einem verschärften internationalen Wettbewerb um Märkte und finanzielle Ressourcen. International tätige deutsche Unternehmen begegnen diesen veränderten Rahmenbedingungen häufig mit der Strategie des externen Unternehmenswachstums. Grenzüberschreitende Unternehmensakquisitionen ermöglichen die Sicherung der Wettbewerbsposition und die Erschließung neuer Märkte. Dabei stehen vor allem in Europa und Nordamerika beheimatete Unternehmen im Fokus der akquirierenden Unternehmung. Mitentscheidend für den späteren Erfolg der Akquisition ist die Kaufpreisfindung. Ein zu hoher Kaufpreis reduziert die Rentabilität des Akquisitionsobjektes.
Die Unternehmensbewertung ist somit entscheidender Bestandteil nationaler und internationaler Unternehmensakquisitionen. Sie ist Grundlage und Gegenstand der Akquisitionsverhandlungen und die wichtigste Größe im Entscheidungsprozeß von potentiellen Käufern und Akquisitionskandidaten. Dabei muß ein Bewertungsverfahren zur Anwendung kommen, das das Unternehmenspotential mit dem Nutzenpotential der nächstbesten verdrängten Alternative vergleicht. Hierbei erlangen die Kapitalkosten besondere Bedeutung - variiert der Unternehmenswert doch schon signifikant bei einer marginalen Änderung des Diskontierungszinssatzes. Die Schwierigkeit bei der Ermittlung der relevanten Kapitalkosten nach CAPM besteht darin, daß diese nicht vollständig die tatsächlich bestehenden Kapitalkosten wiedergeben. Aufgrund von Marktunvollkommenheiten sind weitere bewertungsrelevante Faktoren in den Kapitalisierungszinsfuß zu integrieren, um einen den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Unternehmenswert zu generieren.
Ziel dieser Arbeit ist es, die für die Bewertung einer internationalen Unternehmensakquisition relevanten Kapitalkosten zu bestimmen. Es wird untersucht, welche Faktoren Einfluß auf den Kapitalisierungszinsfuß besitzen und wie sie im Bewertungskalkül berücksichtigt werden können.
Dabei soll im besonderen gezeigt werden, ob das zugrundeliegende Kapitalmarktmodell CAPM Anpassungen an die tatsächlichen Marktverhältnisse erfahren muß. Wenn ja, wird untersucht, um welche Ergänzungen es erweitert werden muß. Insbesondere ist es auch Ziel der Arbeit, Differenzen zwischen dem im CAPM unterstellten vollkommenen Markt und der Realität zu messen und in den Bewertungskalkül zu integrieren.
Die Ermittlung der Kapitalkosten unterliegt insofern einer Einschränkung, als das DCF-Verfahren in der Arbeit als zugrundeliegendes Bewertungsverfahren angewendet wird. Die gewonnenen Ergebnisse werden am Ende der Arbeit beispielhaft in den Kalkül zur Unternehmensbewertung einbezogen.
Inhaltsverzeichnis:
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Inhaltsverzeichnis |
II
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Abkürzungsverzeichnis |
V
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Symbolverzeichnis |
VII
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Abbildungsverzeichnis |
X
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Tabellenverzeichnis |
XI
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| 1. |
Einleitung |
1
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| 1.1 |
Problemstellung |
1
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| 1.2 |
Zielsetzung |
1
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| 1.3 |
Aufbau der Arbeit |
2
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| 2. |
Grundlagen der Unternehmensbewertung |
3
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| 2.1 |
Funktionen und Ziele der Unternehmensbewertung |
3
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| 2.2 |
Methoden der Unternehmensbewertung |
5
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| 2.2.1 |
Substanzwertorientierte Unternehmensbewertung |
5
|
| 2.2.2 |
Gebrauchswertorientierte Unternehmensbewertung |
6
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| 2.2.2.1 |
Das Ertragswertverfahren |
6
|
| 2.2.2.2 |
Das DCF-Verfahren |
7
|
| 2.2.2.2.1 |
Das DCF-Verfahrenmit WACC-Ansatz im Nenner |
8
|
| 2.2.3 |
Marktwertorientierte Unternehmensbewertung |
10
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| 3. |
Besonderheiten der internationalen Unternehmensbewertung |
11
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| 3.1 |
Die internationale Unternehmensakquisition |
12
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| 3.1.1 |
Begriff und Ziel der internationalen Unternehmensakquisition |
12
|
| 3.2 |
Synergien |
13
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| 3.2.1 |
Leistungswirtschaftliche Synergien |
13
|
| 3.2.2 |
Finanzwirtschaftliche Synergien |
14
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| 3.3 |
Probleme im Zuge der internationalen Besteuerung |
15
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| 3.3.1 |
Doppelbesteuerungsabkommen |
16
|
| 3.4 |
Unterschiede der Rechnungslegungssysteme HGB/US-GAAP / IAS |
18
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| 3.4.1 |
Bsp.: Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwertes/Goodwill |
18
|
| 4. |
Ermittlung der Kapitalkosten bei internationalen Akquisitionen |
20
|
| 4.1 |
Perspektiven der Unternehmensbewertung |
21
|
| 4.1.1 |
Lokale Sicht |
21
|
| 4.1.2 |
Zentrale Sicht |
22
|
| 4.1.3 |
Eignerorientierte Sicht |
23
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| 4.1.3.1 |
Mittelverwendung auf privater Ebene |
24
|
| 4.1.3.2 |
Mittelverwendung auf Ebene der Personengesellschaft |
25
|
| 4.1.3.3 |
Mittelverwendung auf Ebene der Kapitalgesellschaft |
25
|
| 4.2 |
Internationale Arbitragegleichgewichte |
27
|
| 4.2.1 |
Kaufkraftparitätentheorie |
28
|
| 4.2.2 |
Fisher-Effekt |
30
|
| 4.2.3 |
Internationaler Fisher-Effekt |
31
|
| 4.2.4 |
Zinsparitätentheorie |
32
|
| 4.2.5 |
Management von Abweichungen von den Paritätstheoremen |
33
|
| 4.2.5.1 |
Abweichungen von der Kaufkraftparität |
33
|
| 4.2.5.2 |
Abweichungen vom Fisher-Effekt |
34
|
| 4.2.5.3 |
Abweichungen vom Internationalen Fischer-Effekt |
35
|
| 4.2.5.4 |
Abweichungen von der Zinsparität |
35
|
| 4.2.6 |
Integration in den Bewertungskalkül |
35
|
| 4.2.6.1 |
Ermittlung der Eigenkapitalkosten |
36
|
| 4.2.6.2 |
Ermittlung der Fremdkapitalkosten |
39
|
| 4.3 |
Berücksichtigung von Währungsrisiken |
40
|
| 4.3.1 |
Exposure-Kategorien |
41
|
| 4.3.2 |
Hedging des Währungsrisikos |
42
|
| 4.3.2.1 |
Der Devisen-Forward |
43
|
| 4.3.3 |
Übertragung auf die Unternehmensbewertung |
45
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| 4.4 |
Berücksichtigung von Länderrisiken |
46
|
| 4.4.1 |
Abgrenzung des Länderrisikos |
47
|
| 4.4.2 |
Systematisches und unsystematisches Risiko |
48
|
| 4.4.3 |
Typisierung des Länderrisikos |
49
|
| 4.4.3.1 |
Das wirtschaftliche Risiko |
49
|
| 4.4.3.2 |
Das politische Risiko |
51
|
| 4.4.4 |
Das Länderrisiko als Bestandteil des CAPM |
52
|
| 4.5 |
Integration in den Bewertungskalkül beim DCF-Verfahren |
56
|
| 5. |
Thesenförmige Zusammenfassung |
59
|
|
Anhang |
62
|
|
Gerichtsurteile |
79
|
|
Literaturverzeichnis |
80
|
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Ehrenwörtliche Erklärung |
96
|
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Lebenslauf |
97 |