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Diplomarbeiten

 

 

Titel Mobilien Leasing 
Untertitel Unterschiede in der Bilanzierung nach IAS und US-GAAP 
AutorIn Adam Guth 
Seiten 99 Seiten 
Hochschule Ruhr-Universität Bochum Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2001 
Note 2,3 
Preis 58,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 90005872 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

In den letzten Jahren gewinnen die Rechnungslegungsstandards der US-GAAP und der IAS in den Jahresabschlüssen deutscher, international tätiger Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Dies kann als Folge der Globalisierung und international zusammenwachsender Kapitalmärkte betrachtet werden. Die wachsenden Bestrebungen zu einer internationalen Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse, um die Finanz- und Ertragssituation eines Unternehmens im Vergleich zu anderen Unternehmen besser beurteilen zu können, führen ebenfalls dazu, daß die IAS und US-GAAP immer größere Bedeutung erlangen. In Deutschland wurde dieser Entwicklung durch das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz (KapAEG) und das Kapitalgesellschaften- und Co-Richtlinie-Gesetz (KapCoRiLiG) Rechnung getragen. Deutsche Mutterunternehmen, die einen organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen, sind nun, als Folge des KapAEG und des KapCoRiLiG, von der Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichts nach handelsrechtlichen Grundsätzen befreit, wenn sie einen Konzernabschluß und -lagebericht nach international anerkannten Grundsätzen, also IAS oder US-GAAP, aufstellen und die in Par. 292a Abs. 2 HGB beschriebenen Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind.

In dem Vorschlag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften an den Rat und das Europäische Parlament betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze vom 13.2.2001, KOM(2001) 80, wird den Mitgliedsstaaten sogar in Aussicht gestellt, die Anwendung der IAS auch für Einzelabschlüsse zu gestatten oder vorzuschreiben. Unternehmen, deren Aktien am Neuen Markt gehandelt werden, sind nach Abschnitt 7.2.2 des "Regelwerk Neuer Markt" der Deutschen Börse AG sogar dazu verpflichtet, ihren Jahres- oder Konzernabschluß nach IAS oder US-GAAP aufzustellen. Alternativ kann eine Überleitungsrechnung auf die IAS oder US-GAAP erstellt werden.

An diesen Ausführungen läßt sich die zunehmende Bedeutung der IAS und US-GAAP erkennen und auch Leasing wird in der Wirtschaftswelt immer wichtiger. Leasing bringt Vorteile bei der Finanzierung betrieblicher Investitionen, die durch das Leasing ohne die Inanspruchnahme von Eigenkapital oder die Aufnahme eines Darlehns durchgeführt werden können. Weiterhin besteht für Leasingnehmer die Möglichkeit, bei entsprechender Ausgestaltung des Leasingvertrags, daß der Vermögensgegenstand nicht bilanziert wird. Somit können Bilanzrelationen wie Fremd- zu Eigenkapital oder Anlage- zu Umlaufvermögen optimaler dargestellt werden als bei Kreditfinanzierung. Durch Leasing kann die Kreditanspannung reduziert bleiben und das investierte Kapital wird im Sinne des Shareholder Value nicht ausgeweitet.

Daher soll die Bilanzierung von Mobilien bei Leasingtransaktionen nach IAS und US-GAAP im Rahmen dieser Arbeit genauer untersucht werden.

Gang der Untersuchung:

Das zweite Kapitel beschreibt zunächst, warum Rechnungslegung betrieben wird und um diese Frage zu klären, wird auf die "Principal-Agent" Problematik und die Schutzmöglichkeiten vor "Agency-Problemen" eingegangen. Im weiteren Verlauf werden der Zweck und die Möglichkeiten der Informationsvermittlung behandelt. In diesem Zusammenhang erfolgt in den Rechnungslegungsgrundsätzen eine Beschreibung der Anforderungen an Informationen, damit diese der Informationsfunktion gerecht werden können. Von besonderer Bedeutung sind die informative Bilanzposition und der informative Gewinn, die im Rahmen der Gewinnermittlung zur Informationsvermittlung erläutert werden.

Die Leasingbilanzierung von Mobilien nach IAS 17 bzw. SFAS 13 ist Gegenstand des dritten bzw. vierten Kapitels. Die Erläuterung der Leasingbilanzierung orientiert sich eng an der Reihenfolge, in der die einzelnen Vorschriften im jeweiligen Rechnungslegungsstandard verfaßt sind.

Im fünften Kapitel werden die Unterschiede hinsichtlich der Leasingbilanzierung von Mobilien aufgezeigt und im sechsten Kapitel folgt eine kritische Analyse der Unterschiede und der Vorschriften von IAS 17 und SFAS 13. Zudem wird die Bilanzierung von Leasingverhältnissen dahingehend untersucht, ob sie informative Bilanzpositionen hervorbringt und, ob sie zu einem informativen Gewinn beiträgt.

Das siebte Kapitel schließt diese Arbeit mit einer Zusammenfassung ab.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Problemstellung und Vorgehensweise 1
2. Zwecke der Rechnungslegung nach IAS und US-GAAP 3
2.1 Die "Principal-Agent" Problematik 3
2.2 Schutz vor "Agency-Problemen" 8
2.3 Informationsvermittlung als Subzweck des Jahresabschlusses nach IAS und US-GAAP 11
2.3.1 Gewinnermittlung zur Informationsvermittlung 11
2.3.1.1 Informative Bilanzposition 12
2.3.1.2 Informativer Gewinn 13
2.3.2 Sonstige Informationsvermittlung 14
2.4 Konkretisierung der Informationsvermittlung durch Rechnungslegungsgrundsätze 18
2.4.1 Rechnungslegungsgrundsätze nach IAS 18
2.4.2 Rechnungslegungsgrundsätze nach US-GAAP 27
3. Mobilien Leasing nach Statement of Financial Accounting Standards No. 13 Accounting for Leases 30
3.1 Klassifizierung von Leasingverhältnissen 32
3.2 Abbildung von Leasingverhältnissen in den Abschlüssen der Leasingnehmer 36
3.2.1 Capital Leases 36
3.2.1.1 Ansatz 37
3.2.1.2 Bewertung 37
3.2.1.3 Gliederung und Ausweis 39
3.2.1.4 Anhang 39
3.2.2 Operating Leases 40
3.3 Abbildung von Leasingverhältnissen in den Abschlüssen der Leasinggeber 41
3.3.1 Sales-type Leases 41
3.3.1.1 Ansatz 41
3.3.1.2 Bewertung 41
3.3.1.3 Gliederung und Ausweis 43
3.3.1.4 Anhang 43
3.3.2 Direct-financing Leases 44
3.3.2.1 Ansatz 44
3.3.2.2 Bewertung 44
3.3.2.3 Gliederung und Ausweis 45
3.3.2.4 Anhang 46
3.3.3 Leveraged Leases 46
3.3.3.1 Ansatz 46
3.3.3.2 Bewertung 46
3.3.3.3 Gliederung und Ausweis 48
3.3.3.4 Anhang 48
3.3.4 Operating Leases 48
3.4 Übertragung auf einen Dritten 49
3.5 Leasingverhältnisse zwischen verbundenen Unternehmen 50
3.6 Sale-and-lease-back-Transaktionen 51
3.7 Subleases und ähnliche Transaktionen 52
3.7.1 Bilanzierung beim ursprünglichen Leasinggeber 52
3.7.2 Bilanzierung beim ursprünglichen Leasingnehmer 53
3.7.3 Bilanzierung beim neuen Leasingnehmer 54
4. Mobilien Leasing nach International Accounting Standard 17 (revised 1997) 54
4.1 Klassifizierung von Leasingverhältnissen 55
4.2 Abbildung von Leasingverhältnissen in den Abschlüssen der Leasingnehmer 58
4.2.1 Finance Leases 58
4.2.1.1 Ansatz 58
4.2.1.2 Bewertung 58
4.2.1.3 Gliederung und Ausweis 59
4.2.1.4 Anhang 59
4.2.2 Operating Leases 60
4.3 Abbildung von Leasingverhältnissen in den Abschlüssen der Leasinggeber 61
4.3.1 Finance Leases 61
4.3.1.1 Ansatz 61
4.3.1.2 Bewertung 61
4.3.1.3 Gliederung und Ausweis 63
4.3.1.4 Anhang 63
4.3.2 Operating Leases 64
4.4 Sale-and-lease-back-Transaktionen 65
5. Unterschiede in der Bilanzierung nach IAS 17 und SFAS 13 67
5.1 Klassifizierungskriterien 67
5.2 Capital bzw. Finance Leases 69
5.3 Operating Leases 70
5.4 Sale-and-lease-back-Transaktionen 71
5.5 Erweiterte Regelungen nach SFAS 13 71
5.6 Anhang 72
6. Kritische Analyse 74
6.1 Klassifizierungskriterien 74
6.2 Capital bzw. Finance Leases 76
6.3 Operating Leases 79
6.4 Sale-and-lease-back-Transaktionen 80
6.5 Erweiterte Regelungen nach SFAS 13 82
6.6 Anhang 84
7. Zusammenfassung 86
Literaturverzeichnis 90
 
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