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Diplomarbeiten

 

 

Titel Multi-Access-Portale 
Untertitel Ziele, Prämissen, Geschäftsmodelle und Umsetzungsprobleme für Mobilfunknetzbetreiber 
AutorIn Frank Unland 
Seiten 112 Seiten 
Hochschule Universität Siegen Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2003 
Note 1,6 
Preis 74,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91007399 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Der Mobilfunkmarkt in Deutschland hat eine lange Phase starken Wachstums hinter sich. Die Euphorie in Zusammenhang mit dem festnetzgestützten E-Commerce hat große Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung mobiler Datendienste1 geweckt. Vor diesem Hintergrund sind auch die enormen Investitionen zu sehen, die Mobilfunknetzbetreiber in die UMTS-Lizenzen getätigt haben und die nun refinanziert werden müssen.

Die ab 2000 eingeführten WAP-Dienste sind bislang jedoch wenig erfolgreich. Lange wurde nach der sogenannten "Killer-Applikation" gesucht. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis eingestellt, dass es die eine zentrale Anwendung nicht gibt, sondern dass es darum gehen muss, den Kunden ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Anwendungsportfolio zu bieten. Daher wird der Entwicklung von Portalen eine zentrale Rolle zugeschrieben. Das Motto "anytime, anywhere, anyhow" drückt dabei das Kundenbedürfnis aus, je nach Nutzungssituation, auf die gewünschten Informationen über verschiedene Kanäle und Endgeräte zugreifen zu können.

Gang der Untersuchung:

In dieser Arbeit soll ein mögliches Engagement von Mobilfunknetzbetreibern als Anbieter von Multi-Access-Portalen untersucht werden. Dazu wird diskutiert, wie entsprechende Geschäftsmodelle gestaltet und organisatorisch umgesetzt werden können, um erfolgreich zu sein.

Kapitel 2 stellt den technischen und marktlichen Hintergrund künftiger innovativer mobiler Datendienste dar. Dazu werden grundlegende Begriffe erklärt sowie die technischen Grundlagen und die Marktentwicklung des Mobilfunks beschrieben. Besondere Bedeutung im Hinblick auf die künftige Wettbewerbssituation kommt der Konvergenz von Medien, Kommunikations- und Informationstechnik zu. Am Beispiel von WAP und i-mode werden zwei bereits realisierte Konzepte mobiler Datendienste vorgestellt. Aus diesen Entwicklungen werden Implikationen für Mobilfunknetzbetreiber abgeleitet.

In Kapitel 3 zeigt das Konzept des Multi-Access-Portals auf. Nach der Darstellung grundsätzlicher Funktionen und Merkmale von Portalen werden die Besonderheiten mobiler Portale sowie technische Anforderungen an Multi-Access-Portale diskutiert.

Kapitel 4 befasst sich mit verschiedenen Aspekten von Multi-Access-Portalen zugrundeliegenden Geschäftsmodellen. Nachdem das Konzept von Geschäftsmodellen beschrieben wurde, folgen in Kapitel 4.2 verschiedene Elemente des Leistungsspektrums von Multi-Access-Portalen. Mögliche Erlösmodelle stellt Kapitel 4.3 dar. Vor dem Hintergrund des bislang weitgehend ausgebliebenen Erfolgs mobiler Datendienste in Deutschland und Europa soll in Kapitel 4.4 der Frage nach den Voraussetzungen für die Adoption und Diffusion innovativer mobiler Dienste nachgegangen werden.

Kapitel 5 thematisiert die organisatorische Umsetzung von Geschäftsmodellen für Multi-Access-Portale. In Kapitel 5.1 werden Multi-Access-Portale in ein Modell einer neuen Mobile Commerce Wertschöpfungskette eingeordnet. Aufgrund der komplexeren Struktur der Wertschöpfung gewinnt die Frage der interorganisationalen Zusammenarbeit an Bedeutung. In Kapitel 5.2 wird untersucht, welche Transaktionsformen in den verschiedenen Wertschöpfungsbereichen für Mobilfunknetzbetreiber als Anbieter von Multi-Access-Portalen geeignet erscheinen. Abschließend werden die Erkenntnisse zusammenfasst und Handlungsempfehlungen für Mobilfunknetzbetreiber abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit 1
2. Begriffe, Merkmale und Entwicklungen des Mobilfunkmarktes in Deutschland 3
2.1 Begriffliche Grundlagen 3
2.2 Technische Grundlagen des Mobilfunks 4
2.2.1 Übertragungstechniken 4
2.2.2 Endgeräte 6
2.3 Entwicklung des Mobilfunkmarktes 8
2.4 Konvergenz von Medien, Telekommunikation und Informationstechnologie 11
2.5 Der Misserfolg von GSM-basiertem WAP in Europa 13
2.6 Der Erfolg von i-mode in Japan 15
2.7 Implikationen für Mobilfunknetzbetreiber 17
3. Begriff, Merkmale und Ziele von Multi-Access-Portalen 19
3.1 Zum Begriff des Multi-Access-Portals 19
3.2 Funktionen und Merkmale von Portalen 21
3.3 Besondere Merkmale mobiler Portale 23
3.4 Technische Rahmenbedingungen für Multi-Access-Portale 26
4. Elemente von und Voraussetzungen für Geschäftsmodelle für Multi-Access-Portale 27
4.1 Zum Begriff des Geschäftsmodells 27
4.2 Leistungsbeschreibung 29
4.2.1 Grad der Offenheit des Portals unter Berücksichtigung von Netzeffekten 29
4.2.2 Leistungskategorien von Multi-Access-Portalen 31
4.2.2.1 Überblick 31
4.2.2.2 Connection 33
4.2.2.3 Content 35
4.2.2.4 Commerce 38
4.2.2.5 Context 41
4.3 Erlösmodelle für Multi-Access-Portale 41
4.3.1 Erlösformen 41
4.3.1.1 Direkte Erlösformen 41
4.3.1.2 Indirekte Erlösformen 45
4.3.1.2.1 Werbung 45
4.3.1.2.2 Kommissions- und Transaktionsgebühren 48
4.3.1.2.3 Verkauf von Nutzerdaten 49
4.3.2 Erlösbeteiligung von Partnern 50
4.3.3 Probleme der Preisfestlegung 51
4.3.4 Bedeutung der Zahlungsabwicklung für die Umsetzung direkter Erlösformen 53
4.4 Voraussetzungen für die Adoption und Diffusion innovativer mobiler Dienste 54
4.4.1 Adoptionsvoraussetzungen auf Anbieterseite 54
4.4.1.1 Technologische Adoptionsvoraussetzungen 54
4.4.1.2 Adoptionsvoraussetzungen aufGeschäftsmodellebene 55
4.4.2 Adoptionsvoraussetzungen auf Nutzerseite 57
4.4.2.1 Das Konzept des Technology Acceptance Model 57
4.4.2.2 Wahrgenommene Benutzbarkeit 57
4.4.2.3 Wahrgenommene Nützlichkeit 60
4.4.2.4 Einstellung, Nutzungsabsicht und tatsächliche Nutzung 63
4.4.3 Diffusion in der Gesellschaft 64
4.4.3.1 Diffusionsverlauf 64
4.4.3.2 Netzeffekte und kritische Masse 66
5. Organisatorische Umsetzung von Geschäftsmodellen für Multi-Access-Portale 67
5.1 Die M-Commerce Wertschöpfungskette 67
5.1.1 Allgemeine Wertschöpfungskette des Mobilfunks 67
5.1.2 Stufen der Wertschöpfung 69
5.1.2.1 Transport 69
5.1.2.2 Mobile Services & Delivery Support 70
5.1.2.3 Mobile Interface & Applications 71
5.1.2.4 Content Creation 72
5.1.2.5 Content Packaging 73
5.1.2.6 Market Making 73
5.1.3 Schlussfolgerungen für Mobilfunknetzbetreiber 74
5.2 Umsetzung durch den Aufbau von Wertschöpfungsnetzwerken 75
5.2.1 Ausgangssituation der Mobilfunknetzbetreiber 75
5.2.2 Allgemeine Transaktionsformen für die Leistungserstellung 77
5.2.2.1 Grundformen 77
5.2.2.1.1 Markt 77
5.2.2.1.2 Hierarchie 78
5.2.2.1.3 Kooperationen als Hybridformen 78
5.2.2.2 Erklärungsansätze zur Vorteilhaftigkeit bestimmter Transaktionsformen 80
5.2.2.2.1 Transaktionskostentheorie 80
5.2.2.2.2 Resource Based View of Strategy 81
5.2.2.2.3 Market Based View of Strategy 82
5.2.3 Bildung von Wertschöpfungsnetzwerken 84
5.2.3.1 Kooperation auf horizontaler Ebene 84
5.2.3.2 Vertikale und diagonale Kooperationsbeziehungen 87
5.2.3.2.1 Inhaltsebene 87
5.2.3.2.2 Infrastruktur und Services 89
6. Fazit 92
Literaturverzeichnis 95
 
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