Studienplatzklagen Medizin einklagen
 
 
  SUCHE << STARTSEITE |PRESSEPORTAL | MELDUNGEN EINFÜGEN
 
 

 

Zeitschriften Druck

 

 
A - Z | FACHBEREICHE
A - Z | ZEITSCHRIFTEN
A - Z | VERLAGSLISTE
25301 DIPLOMA
Verlagsdaten ordern
Fachbeiträge
BEI UNS WERBEN
EINTRAG KOSTENLOS
VERLAGSZUGANG
praxiswissen.de
Hardcoverbücher – Softcoverbücher – Kataloge
keysale-kabine
Onlinedruckerei für Ärzte und Heilpraktiker
User online: 42
Einträge: 38179
   Diplome

Diplomarbeiten

 

 

Titel Energiepolitik und Umweltschutz in der Volksrepublik China ab 1978 
Untertitel  
AutorIn Christian Schmidkonz 
Seiten 95 Seiten 
Hochschule Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1997 
Note 1,3 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91000466 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Überraschenderweise gibt es zur Energiepolitik Chinas bis Ende der 80er Jahre noch relativ detaillierte Literatur. Das Interesse an diesem Thema schien allerdings zu Beginn der 90er Jahre nachzulassen und schwenkte eher zum langsam wachsenden Umweltschutz im 'Reich der Mitte' über. Beide Bereiche werden jedoch in der Regel völlig isoliert betrachtet, obwohl wichtige Zusammenhänge zwischen ihnen bestehen. Einerseits bringen Energieerzeugung und Energiekonsum zwar das wirtschaftliche Wachstum voran, andererseits haben sie aber auch einen langfristigen und häufig irreversiblen Einfluß auf die Umweltbedingungen. Hierzu zählen insbesondere der in China viele Regionen belastende 'saure Regen' sowie der weltweit wirkende 'Treibhauseffekt', die beide durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen.

Konkrete Zahlen und Statistiken über China sind auch heute noch nur sehr schwer zu erhalten. Es ist kaum möglich, die von den Behörden erfaßten und publizierten Daten zu verifizieren und somit können sie allenfalls als Anhaltspunkte dienen, durch die es dann jedoch recht gut möglich ist, Trends zu beschreiben. China ist immer noch ein Land mit einer "sozialistischen Marktwirtschaft" und so gilt es Planzahlen zu erfüllen und Erfolge über Zahlen vorzuweisen, die manchmal mit der Realität nicht allzu viel zu tun haben.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit beschreibt nun die Energiepolitik Chinas ab 1978 und betrachtet dabei auch ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Außerdem wird gezeigt, auf welche Art eine umweltfreundliche Energiepolitik betrieben werden könnte. Der erste Teil (Abschnitt II.-III.) gibt eine breite Information über den Zustand des chinesischen Energiesektors und seinen Einfluß auf die Umwelt. Im zweiten Teil (Abschnitt IV.-V.) sind schwerpunktmäßig Möglichkeiten zu einer umweltfreundlichen Energiepolitik - auch unter Einbeziehung des Auslands - aufgezeigt. Hier wird auch anhand verschiedener Fallbeispiele der zukünftige Trend der Entwicklung im Energie- und Umweltsektor dargestellt.

Zu Beginn steht jedoch ein einführender Überblick über die Auswirkungen der Energieproduktion auf Luftverschmutzung, Landverwüstung und Gewässerverseuchung im allgemeinen.

Der folgende Abschnitt beschäftigt sich mit der Energiepolitik Chinas in den Jahren 1978 bis 1991. Es wird also der Zeitraum zwischen der wirtschaftlichen Öffnung des Landes und seiner Teilnahme an der UNCED in Rio de Janeiro betrachtet. Hierbei wird auf die Ressourcenexploration, Energieproduktion sowie Ursachen für die Energieknappheit in verschiedenen Regionen des Landes und ihre Auswirkungen auf die Umwelt, eingegangen.

Schließlich erfolgt eine Zäsur zum Jahr 1992. Der Zeitpunkt wurde gewählt, um in der folgenden Betrachtung den Schwerpunkt auf mögliche Umweltschutzmaßnahmen in der 'modernen' Energiepolitik Chinas zu legen. Hierzu gab die Umweltkonferenz von Rio im Juni 1992 zumindest einen Anstoß. Somit wird auch auf die Bestimmungen und Vorschläge für einen weitreichenden Umweltschutz in der "China Agenda 21 " eingegangen. Anschließend erfolgt eine Darstellung der Energiepolitik, wie sie nach den Beschlüssen auf der UNCED erfolgt. Außerdem wird das "Joint Implementation"-Modell vorgestellt, mit dem China in seinen Bestrebungen zu einer Reduktion der Treibhausgase durch das Ausland unterstützt werden soll.

Im letzten Teil wird die Bedeutung ausländischer Investitionen in China im Bereich moderner Energie- und Umwelttechnologie beschrieben. Hierzu werden die Bemühungen Chinas um verschiedene internationale Geldgeber vorgestellt und einige aktuelle Projekte geschildert. Abschließend erfolgt eine Darstellung, inwieweit Deutschland selbst einen Beitrag zum chinesischen Umweltschutz leistet beziehungsweise leisten könnte.

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse sowie eine abschließende Beurteilung der Situation, in der sich der Energie- und der Umweltsektor in China im Augenblick befindet, runden die Arbeit ab. Der Anhang bietet unter anderem ergänzende Tabellen und Graphiken sowie ein Glossar der im Text verwendeten und beschriebenen chinesischen Begriffe.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung - Problemstellung 2
II. Beeinträchtigung der Umwelt durch Energieerzeugung - Zusammenhänge 5
III. Energiepolitik Chinas zwischen 1978 und 1991
1. Exploration natürlicher Ressourcen
1.1. Chinas Kohlepolitik 10
1.2. Erdöl- und Erdgasproduktion 14
2. Entwicklung der Energieproduktion und Ursachen für Energieknappheit
2.1. Die institutionellen Rahmenbedingungen 18
2.2. Die Energiegewinnung und -nutzung in China 21
2.3. Bedeutung der mangelhaften Infrastruktur 24
2.4. Rolle alternativer Energieträger für die Energieversorgung 27
3. Auswirkungen von Energieproduktion und -nutzung auf die Umwelt
3.1. Belastung der Umwelt in ländlichen Regionen 31
3.2. Industrielle Energienutzung und Umweltverschmutzung 34
IV. Energiepolitik Chinas nach der" Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen" (UNCED) von Rio 1992
1. Chinas Agenda 21 und ihre Implikationen für die Energie- und Umweltpolitik 38
2. Aktuelle und zukünftige chinesische Energiepolitik und ihre Auswirkungen auf die Umweltbedingungen des Landes 40
3. Chinas Beitrag zum Treibhauseffekt und internationale Verhinderungsmaßnahmen
3.1. Chinas CO2-Produktion 47
3.2. Joint Implementation-Programme 52
V. Potentiale für ausländische Investitionen in Umwelt- und Energietechnologie in China
1. Formen und Bedarf an ausländischen Investitionen 58
2. Deutsch-chinesische Kooperation im Umwelt- und Energiesektor 63
VI. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick 67
Anhang:
I. Abkürzungsverzeichnis 71
II. Glossar der chinesischen Zeichen 73
III. Verzeichnis der Tabellen, Graphiken und Karten 74
IV. Zusätzliche Tabellen, Graphiken und Karten 76
V. Kennzahlen 80
VI. Literaturverzeichnis 81
 
Bestellen

powered by:
Diplom.de





   Weitere Angebote zu diesem Thema:
   Zeitschriften | Fachbücher 
 

 

 
Pressemeldungen  |  KONTAKT - fachzeitungen.de  |  ÜBER UNS  |  IMPRESSUM- Fachzeitungen.de   |  Datenschutz   |