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Diplomarbeiten

 

 

Titel Die Bedeutung theaterwissenschaftlicher Erkenntnisse für das Eventmarketing 
Untertitel  
AutorIn Bettina Frohn 
Seiten 90 Seiten 
Hochschule Universität Hamburg Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1998 
Note 1,4 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91001674 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
EinleitungAufgrund des zunehmenden Einsatzes des Eventmarketings und der steigenden Ausgaben für die Gestaltung eines Events erfahren die Absatzmärkte eine wachsende Sättigung durch dieses erst junge Instrument. Das Überangebot zwingt die Unternehmen zu einer Differenzierung durch die Gestaltung eines attraktiven, einmaligen und neuartigen Erlebnisses. Denn mit einem steigenden Eventangebot verändern sich ebenso die Erwartungen und Ansprüche, die vom Konsumenten an das veranstaltende Unternehmen gestellt werden. Unternehmen werden aufgefordert, neue, kreative Wege einzuschlagen und Events größer, aufwendiger und überwältigender als der Wettbewerb zu gestalten.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit versucht einen interdisziplinären Ansatz zu schaffen, indem untersucht wird, ob aus den theaterwissenschaftlichen Erkenntnissen Parallelen und Potentiale für das Eventmarketing implizit sind oder genutzt werden können. Dazu werden die Theaterwissenschaften wie das Eventmarketing analysiert und theoretisch sowie in praktischen Anwendungsbeispielen zusammengeführt.

Im Rahmen der Untersuchung der theaterwissenschaftlichen Erkenntnisse erfolgt im zweiten Kapitel zunächst eine allgemeine Beschreibung des Wesens des Theaters. Besondere Merkmale sowie spezielle Techniken und Verfahrensweisen des Theaters werden dargestellt, wobei dieses Kapitel keine historische sondern eine organisatorische Betrachtung des Theaters vollzieht.

Im dritten Kapitel erfolgt eine formale Betrachtung des Eventmarketings. Dabei wird es als Instrument in den Kommunikations-Mix eingeordnet. Eine nähere Untersuchung stellt verschiedene Erscheinungsformen sowie eine Übersicht über die Gestaltungsgrundsätze des Eventmarketings dar.

Um zunächst eine theoretische Übersicht über die Bedeutung der theaterwissenschaftlichen Erkenntnisse für das Eventmarketing darzustellen, werden im vierten Kapitel interdisziplinäre Analogien und Synergien entwickelt. Dabei stützt sich die Untersuchung auf Merkmale und Funktionen des Theaters.

Das fünfte Kapitel zeigt Anwendungsbeispiele des Theaters für den Einsatz im Rahmen des Eventmarketings. Dabei werden drei Einsatzbereiche des Theaters im Zusammenspiel zwischen beiden Medien vorgestellt und beurteilt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis I
1. Heranführung 1
1.1 Einleitung 1
1.2 Problemstellung 2
1.3 Gang der Untersuchung 2
2. Konventionen des Mediums Theater 4
2.1 Theater als kulturelles Medium 4
2.2 Das Wesen des Theaters 5
2.3 Das System des theatralischen Codes 8
2.3.1 Das theatralische Zeichensystem 9
2.3.2 Die theatralische Inszenierung 11
2.3.3 Verstehen des theatralischen Codes 14
2.4 Die Entstehung eines Theaterereignisses 16
2.4.1 William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum 17
2.4.2 Interpretation und szenische Gestaltung 22
3. Kennzeichnung des Eventmarketings 24
3.1 Die Entstehungshintergründe des Eventmarketings 24
3.2 Eventmarketing als Instrument der Kommunikationspolitik 27
3.2.1 Events 28
3.2.2 Eventmarketing 30
3.3 Dimensionen des Eventmarketings 33
3.4 Zur Gestaltungspraxis eines Events 39
4. Implikationen der Theaterkonventionen für das Eventmarketing 42
4.1 Interdisziplinäre Vernetzung: Relevanz der Theaterwissenschaften für das Eventmarketing 42
4.1.1 Die Synthese von Theater und Eventmarketing 43
4.1.2 Die Analogie der Medien Theater und Eventmarketing 44
4.2 Die Wirkungsweise theatralischer Intervention 47
4.3 Die emotionale Ansprache des Theaters und des Eventmarketings 48
4.4 Übertragungsmöglichkeiten der Theaterkonventionen für die Inszenierung eines Events 50
5. Potentiale für eine Übertragung der Theaterkonventionen auf die Eventmarketingpraxis 53
5.1 Die differenzierte Betrachtung der Eventmarketingpraxis 53
5.2 Die Produkteinführung der A-Klasse von Mercedes-Benz 53
5.2.1 Kooperation mit dert spanischen Theatergruppe La Fura dels Baus 54
5.2.2 Die Präsentation der A-Klasse: A-Motion 57
5.3 Unternehmenstheater 61
5.3.1 Der emotionale Widerstand gegen Veränderung 64
5.3.2 Unternehmenstheater Mobilé 66
5.4 Theaterspiel als Erfahrungsmedium 68
5.4.1 Konstruktion einer Scheinwirklichkeit: Sub City Fishing 69
5.4.2 Das theatralische Rollensystem als Mittel der Erfahrungsbildung 72
5.5 Zusammenfassung und Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten theaterwissenschaftlicher Erkenntnisse 73
6. Schlußbetrachtung und Ausblick 76
Literaturverzeichnis II
 
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