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Einleitung:
eGovernment stellt das ideale Instrument zur Behebung der Verwaltungsprobleme dar. Langwierige Vorgänge, Intransparenz von Abläufen, unklare Zuständigkeiten, ineffiziente Kommunikation und immer weiter wachsende Kosten können infolgedessen beseitigt werden. Zur Umsetzung von eGovernment ist jedoch mehr erforderlich, als die bloße Neugestaltung der Schnittstelle zum Bürger. Es betrifft das gesamte Verwaltungshandeln und die politischen Prozesse. Neue Bürgerdienste bilden nur die Spitze der theoretisch unbegrenzten Möglichkeiten, denn eGovernment verlangt eine grundlegende Umgestaltung der Verwaltungsarbeit. Bei eGovernment ist es insofern nicht anders als bei eCommerce: Die Verbesserung der Servicequalität lässt sich nicht mit einer Eins-zu-Eins-Übertragung der alten Verwaltungsabläufe ins Internet erreichen.
Die Untersuchung dieser Arbeit beschäftigt sich mit den angesprochenen Herausforderungen denen der Verwaltungsapparat gegenübersteht. Dabei soll auf folgende Fragen Antworten gefunden werden:
Welche strategischen Aspekte müssen bei einer Umsetzung von eGovernment beachtet werden?
Welche Nutzenpotenziale und welche potenziellen Hindernisse ergeben sich durch den Einsatz der neuen Technologie?
Welche Handlungsempfehlungen können dabei abgeleitet werden?
Was sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren im eGovernment?
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit gliedert sich in die Abschnitte Grundlagen, strategische Planung, planerische Gestaltung, Auswirkungen durch eGovernment und einem abschließenden Resümee mit Ausblick.
In dem Bereich der Grundlagen wird das notwendige Grundwissen zum Thema vermittelt. Dabei werden die terminologischen und systematisierenden Grundlagen von eGovernment beschrieben.
Der Gliederungspunkt strategische Planung beschreibt die einzelnen Komponenten eines strategischen Konzeptes zur Verwirklichung von eGovernment. Dabei wird unter anderem ein Modell zur Identifikation von eGovernment geeigneten Dienstleistungen entwickelt.
Im Kapitel der planerischen Gestaltung werden anschließend, auf Basis der definierten strategischen Richtungen, konkrete Handlungsoptionen vorgestellt. Die Handlungsempfehlungen fokussieren dabei vor allem auf der Möglichkeit die Chancen von eGovernment zu verwirklichen und den Risiken zu begegnen. Aus den Erkenntnissen werden kritische Erfolgsfaktoren abgeleitet.
Die Nutzenpotenziale und die Risiken denen der Verwaltungsapparat in der Umsetzung gegenübersteht, werden im Kapitel Auswirkungen von eGovernment nochmals aufgeworfen, aggregiert und bewertet.
Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse sowie ein Ausblick in die Zukunft schließen im letzten Kapitel die Untersuchung dieser Arbeit.
Inhaltsverzeichnis:
|
|
Abkürzungsverzeichnis |
IV
|
|
Abbildungsverzeichnis |
VI
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| 1. |
Einleitung |
1
|
| 2. |
Grundlagen |
3
|
| 2.1 |
Die öffentliche Verwaltung |
3
|
| 2.1.1 |
Die öffentliche Verwaltung in einem sich verändernden Umfeld |
3
|
| 2.1.2 |
Die öffentliche Verwaltung aus Sicht der Betriebswirtschaft |
4
|
| 2.2 |
Begriffsabgrenzungen und -definitionen |
5
|
| 2.2.1 |
Regulatives eGovernment |
6
|
| 2.2.2 |
Partizipierendes eGovernment |
9
|
| 2.2.3 |
eGovernment und eBusiness |
10
|
| 2.2.4 |
eGovernment und New Public Management |
12
|
| 2.3 |
Kommunikationsbeziehungen im eGovernment |
14
|
| 2.3.1 |
Kommunikationsbeziehungen im internen eGovernment |
15
|
| 2.3.2 |
Kommunikationsbeziehungen im externen eGovernment |
15
|
| 2.4 |
Anwendungsbereiche von eGovernment |
16
|
| 2.4.1 |
Anwendungsbereich Bürger |
17
|
| 2.4.2 |
Anwendungsbereich Unternehmen |
18
|
| 2.4.3 |
Anwendungsbereich Verwaltung |
20
|
| 2.5 |
Interaktionsstufen imeGovernment |
21
|
| 2.6 |
Aktueller Stand von eGovernment |
22
|
| 3. |
Strategische Planung |
24
|
| 3.1 |
Vorgehensmodell zur Einführung von eGovernment |
24
|
| 3.1.1 |
Komponenten des Vorgehensmodells |
24
|
| 3.1.2 |
Komponenten der strategischen Planung |
25
|
| 3.2 |
Zieldefinition |
27
|
| 3.2.1 |
Bestimmung von Zielen |
28
|
| 3.2.2 |
Identifikation von Zielgruppen |
29
|
| 3.2.3 |
Festlegung des Rollenverständnisses |
30
|
| 3.3 |
Identifikation von Leistungen und Produkten |
32
|
| 3.3.1 |
Definition des Leistungsbegriffs |
32
|
| 3.3.2 |
Überblick und Struktur von Verwaltungsleistungen |
33
|
| 3.3.3 |
Identifikation von eGovernment geeigneten Leistungen |
34
|
| 3.3.4 |
Qualitätsaspekte von Leistungen |
39
|
| 3.4 |
Prozess- und Strukturentscheidungen |
40
|
| 3.4.1 |
Handlungsfelder zur Gestaltung |
40
|
| 3.4.2 |
Handlungsfeld Organisation |
41
|
| 3.4.3 |
Handlungsfeld Kultur |
42
|
| 3.4.4 |
Handlungsfeld Personal |
42
|
| 3.4.5 |
Handlungsfeld Kommunikation und Information |
43
|
| 3.5 |
Investitions- und Refinanzierungsentscheidungen |
43
|
| 3.5.1 |
Strategische Optionen bei der Investition |
44
|
| 3.5.2 |
Vermarktungs- und Refinanzierungspotenziale |
44
|
| 3.6 |
Identifikation der Rahmenbedingungen |
45
|
| 3.6.1 |
Notwendigkeit einer Zugangs- und Qualifizierungsstrategie |
45
|
| 3.6.2 |
Zugangs- und Diffusionsstrategie |
46
|
| 3.6.3 |
Qualifizierungs- und Betreuungsstrategie |
46
|
| 3.6.4 |
Risikominimierung |
47
|
| 4. |
Planerische Gestaltung |
48
|
| 4.1 |
Leistungen an der Schnittstelle zum Bürger |
48
|
| 4.1.1 |
Anforderungen der Bürger |
48
|
| 4.1.2 |
Ausgestaltung der Stufe Information |
49
|
| 4.1.3 |
Ausgestaltung der Stufe Kommunikation |
50
|
| 4.1.4 |
Ausgestaltung der Stufe Transaktion |
51
|
| 4.1.5 |
Elektronische Demokratie |
52
|
| 4.2 |
Leistungen an der Schnittstelle zum Unternehmen |
53
|
| 4.2.1 |
Unternehmen als Partner |
53
|
| 4.2.2 |
Electronic Procurement |
54
|
| 4.3 |
Leistungen zwischen und innerhalb von Verwaltungen |
54
|
| 4.3.1 |
Interaktion innerhalb der Verwaltung |
55
|
| 4.3.2 |
Interaktion zwischen öffentlichen Stellen |
56
|
| 4.3.3 |
Interaktion zwischen Politik und Verwaltung |
57
|
| 4.4 |
Gestaltung von Prozessen und Strukturen |
58
|
| 4.4.1 |
Anforderungen an die Prozesse und Strukturen |
58
|
| 4.4.2 |
Ausgestaltung der Organisation |
58
|
| 4.4.3 |
Ausgestaltung der Kultur |
59
|
| 4.4.4 |
Ausgestaltung der Qualifikation |
60
|
| 4.4.5 |
Ausgestaltung der Kommunikation und Information |
61
|
| 4.5 |
Umsetzung von Ressourcen und Vermarktungschancen |
62
|
| 4.5.1 |
Kostenfelder zur Einführung von eGovernment |
62
|
| 4.5.2 |
Investitionsbedarf und laufende Kosten von eGovernment |
65
|
| 4.5.3 |
Kosten für den Parallelbetrieb öffentlicher Leistungen |
67
|
| 4.5.4 |
Kosteneinsparung durch eGovernment |
68
|
| 4.5.5 |
Kostenbetrachtung im Zeitverlauf |
71
|
| 4.5.6 |
Ausgestaltung von Refinanzierungsmöglichkeiten |
72
|
| 4.6 |
Zugangsstrukturen für die Nutzung von eGovernment |
74
|
| 4.6.1 |
Anforderungen an die Zugangsstruktur |
74
|
| 4.6.2 |
Ausgestaltung der Zugangsstruktur |
75
|
| 4.7 |
Qualifizierungsstrukturen für die Nutzung von eGovernment |
76
|
| 4.7.1 |
Anforderungen an die Qualifizierungsstruktur |
76
|
| 4.7.2 |
Ausgestaltung der Qualifizierungsstruktur |
76
|
| 4.8 |
Risikominimierung durch Sicherheit im Internet |
77
|
| 4.8.1 |
Anforderungen an die Sicherheit |
77
|
| 4.8.2 |
Sicherheitskonzepte zum Aufbau von Vertrauen |
80
|
| 4.8.3 |
Digitale Signatur für Verwaltungsdienstleistungen |
82
|
| 4.9 |
Kritische Erfolgsfaktoren |
84
|
| 4.9.1 |
Handlungsempfehlungen zur Implementierung |
84
|
| 4.9.2 |
Allgemeine Handlungsempfehlungen |
85
|
| 5. |
Auswirkungen durch eGovernment |
87
|
| 5.1 |
Die Wertschöpfung der neuen Verwaltung |
87
|
| 5.1.1 |
Das Wertschöpfungsdiagramm der Verwaltung |
87
|
| 5.1.2 |
Schlussfolgerung |
89
|
| 5.2 |
Chancen und Risiken durch eGovernment |
89
|
| 5.2.1 |
Chancen und Nutzenpotenziale |
90
|
| 5.2.2 |
Risiken und Barrieren |
91
|
| 5.2.3 |
Zusammenfassende Betrachtung |
93
|
| 6. |
Resümee und Ausblick |
95
|
|
Literaturverzeichnis |
VII
|
|
Verzeichnis der Gesprächspartner |
XVII
|
|
Anhang |
XVIII |