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Diplomarbeiten

 

 

Titel Tourismus in Andalusien, Schwerpunkt Malaga 
Untertitel Die Auswirkungen des Tourismus auf die andalusische Wirtschaft, Kultur und Immigration sowie die Frage des "Turismo residencial" 
AutorIn Jennifer Böhm 
Seiten 136 Seiten 
Hochschule Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2007 
Note 1,7 
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91011506 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

Durch diese Diplomarbeit soll der Tourismus in Andalusien näher untersucht werden. Das Ziel ist es jedoch nicht, den Tourismus Andalusiens/Malagas allein zu untersuchen, sondern ihn im Zusammenhang mit seiner Wirkung auf Land und Leute zu betrachten und hierzu insbesondere die unterschiedlichen Auswirkungen zu analysieren, die der Tourismus auf Andalusien bzw. die Stadt Malaga und Umgebung hat. Die Arbeit soll schwerpunktmäßig auf die Auswirkungen auf Andalusiens/Malagas Wirtschaft, Kultur und Immigration eingehen und so neue Einsichten ermöglichen.

Es soll herausgearbeitet werden, ob der Tourismus auch negative Effekte auf die Wirtschaft Andalusiens hat und genauso, ob das Zusammentreffen der Touristen aus verschiedensten Ländern mit den Einwohnern Malagas bzw. Andalusiens, durch evtl. Veränderungen des Umfeldes (Bebauung, Verkehr, Infrastruktur, Handel), einen entscheidenden Einfluss auf die Kultur und das alltägliche Leben der Einwohner haben kann oder nicht.

Ebenfalls wird versucht zu klären, ob die Immigration nach Andalusien bzw. die Stadt Malaga maßgeblich durch den Tourismus beeinflusst wird.

Die "Modeerscheinung" des Tourismus, der "Turismo residencial" (ein in Spanien weit verbreitetes Phänomen von ausländischen Touristen, die sich "am Ferienort" niederlassen und dort bleiben), soll vorgestellt und als Tourismus-, bzw. aufgrund des permanenten Verweilens im Zielland, eventuell sogar als Immigrationsformeingeordnet werden.

Diese Diplomarbeit wurde in Malaga geschrieben, um vor Ort die notwendige Recherche durchführen zu können. Zuvor wurde in Deutschland, in Magdeburg, Braunschweig und Umgebung recherchiert, in Bibliotheken und Universitäten nach Büchern, zuerst zum Thema Tourismus allgemein, zu Andalusien, dessen Wirtschaft, Kultur und Immigration gesucht, um einen Gesamtüberblick zu erhalten.

Vor Ort in Malaga wurden die Institutionen mit Tourismusbezug konsultiert, die Junta de Andalucía - Consejería de Turismo, Comercio y Deporte, die Consejería de Cultura, das Statistikzentrum in Malaga IET (Instituto de estadísticas turísticas) sowie einige weitere Einrichtungen, um an geeignete Statistiken und Informationen zu kommen. Die Consejería de Turismo stellte die "Balance del Año Turístico de Andalucía 2005" zur Verfügung. Statistische Informationen der INE und CEM (Cultura, Economía, Medio Ambiente) etc. waren im Onlinekatalog am besten zu finden, auf direkte Nachfrage in deren Informationsbüros und Bibliotheken wurde darauf hingewiesen, dass Bücher und Publikationen leider nicht ausgeliehen werden können.

Die Recherche in Bezug auf die Effekte des Tourismus auf die Kultur Andalusiens stellte sich als besonders schwierig heraus, da niemand über Informationen verfügte, da dazu noch keine Publikationen vorlagen. Hier waren die Seiten im Internet über Malagas Tourismus (webmalaga.com, IET, SAETA -Sistema de Análisis y Estadística del Turismo de Andalucía-, costadelsol.net, info-spanienbotschaft.de, cem-malaga.es etc.) eine große Hilfe.

Aus Mangel an geeigneten Informationen zu einigen Kernpunkten der Arbeit und zur Bestätigung der Recherchen, wurden Umfragen zu den behandelten Themen mit Fragen zum "Zeitwohnsitz in der Region Malaga" und "Meinungen über den Tourismus in Malaga" erstellt. Diese sollten Aufschluss über kulturelle Auswirkungen geben sowie allgemeine Bevölkerungsmeinungen zum Tourismus und Anpassungsweisen der Zweitresidenz-Bewohner reflektieren.

Spanien ist ein beliebtes, europäisches Tourismusland, das Millionen von Touristen mit seiner herrlichen Landschaft, den Bergen und den zahlreichen Stränden anzieht. Der WTO (World Tourism Organization) nach, ist es das von Touristen zweit meist bereiste Land der Welt, gleich nach Frankreich. Mit 7% des Welttourismus setzt sich Spanien sogar vor die USA und Italien.

Viele Touristen kommen nach Andalusien, um Sonne, Strand und Meer zu genießen, doch auch das reiche gastronomische Angebot, die Tapas, Paella, der frische Fisch und der vor Ort angebaute Wein, ziehen Touristen an. Der Süden Spaniens, mit seinem maurisch-kulturellen Erbe verfügt zudem über einige brillante, kulturhistorisch wichtige Sehenswürdigkeiten, wie die "Alhambra de Granada", die bei der Wahl der neuen Weltwunder in diesem Jahr leider ausschied. Spaniens Süden ist mit fast 300 Sonnentagen im Jahr und einer Temperatur zwischen 20 und 40 Grad in der Hochsaison für viele Europäer durch die geographische Nähe und dem daraus resultierenden ökonomischen Faktor das ideale Urlaubsziel.

Laut Vorhersagen der WTO wird sich der Tourismus in Spanien in den nächsten 20 Jahren noch einmal um 5% steigern, was auf 75 Mio. ausländische Touristen in Spanien im Jahr 2020 schätzen lässt, fast 20 Mio. mehr als noch 2005. Der Tourismus und die Agrikultur sind Spaniens Haupteinnahmequellen. In Andalusien gilt der Tourismus, obwohl gerade in Andalusiens Wirtschaft die Landwirtschaft eine tragende Rolle spielt, sogar als die Haupteinnahmequelle.

 
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