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Titel Ursachen der Reiselust und Destinationsgestaltung 
Untertitel Die identitätsbezogenen Funktionen der Ferienkultur in modernen Gesellschaften als Chance für die Attraktionssteigerung von Destinationen am Beispiel Asturiens 
AutorIn Ralf Pochadt 
Seiten 89 Seiten 
Hochschule FernUniversität in Hagen Deutschland 
Art der Arbeit MA-Thesis / Master 
Abgabe 2008 
Note 1,5 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91012001 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

Es ist schon erstaunlich: Seit Jahren ist in der touristischen Werbung ein uralter Mythos lebendig - der Paradiesmythos. Immer noch scheint von ihm eine faszinierende Anziehungskraft auszugehen. Werbeprospekte geizen nicht mit Superlativen, wenn es darum geht, den Paradiesmythos mit dem Verkauf von Reisen zu verbinden. Urlaubsparadiese haben Konjunktur. Warum ist das so? Woher kommt die Lust am Reisen hin zu den vermeintlich paradiesischen Orten dieser Welt? Den Ursachen der Reiselust nachspüren und Erklärungen für das soziale Phänomen der touristischen Reisen finden, darum geht es im ersten Hauptteil dieser Arbeit.

Im zweiten Hauptteil geht es um die Gestaltung touristischer Zielgebiete unter Berücksichtigung der Ursachen der Reiselust. Für die Destinationsgestaltung ergeben sich angesichts der zunehmenden mediatisierten Kommunikationsbeziehungen neue Handlungsmöglichkeiten. Mediatisierung ist eng mit der Notwendigkeit zur Symbolbildung verbunden. Destinationssymbole ermöglichen den Reisenden eine Orientierung, eine durch Symbole verdichtete Erfassung des Wesens der Destination. Lothar Bertels hat dies für Städte beschrieben. Analog gilt seine Beschreibung auch für andere Destinationen: Hinsichtlich der Symbolbildung geht es vor allem darum, einen Wesenszug der Stadt hervorzuheben. Eine Stadt hat in gewisser Weise eine Persönlichkeit, einen eigenen Charakter. Sie hat einen Ruf und eine Biographie. Somit werden Städte als wesenhaft gesehen, und sie werden damit einmalig, besonders, unterscheidbar - und vergleichbar mit anderen Städten.

Im dritten Hauptteil erfolgt eine Annäherung an das Wesen der Destination Asturien in Nordspanien. Es wird exemplarisch zu zeigen sein, wie die Einbeziehung der identitätsbezogenen Funktionen der Ferienkultur in modernen Gesellschaften als Chance für die Attraktionssteigerung von Destinationen genutzt werden kann.

 
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