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Diplomarbeiten

 

 

Titel Darstellung und kritische Analyse variabler Entlohnungssysteme für Mitarbeiter in der Hotellerie 
Untertitel  
AutorIn Susan Kläsener 
Seiten 165 Seiten 
Hochschule Universität des Saarlandes Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1995 
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91000256 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Der Wirtschaftsstandort Deutschland hat in den letzten Jahren stark an Attraktivität verloren. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Tatsache zurückzuführen, daß unter den europäischen Ländern Deutschland als einer der Spitzenreiter bezüglich Lohn- und Lohnnebenkosten anzusehen ist. Dies veranlaßt viele Unternehmen, ihre Betriebe, sofern es möglich ist, in die Länder Osteuropas und Südostasiens zu verlagern. Diejenigen Unternehmen, die Deutschland entweder nicht verlassen können oder möchten, müssen versuchen, trotz dieses Nachteils wettbewerbsfähig gegenüber den deutschen und ausländischen Konkurrenten zu bleiben.

In diesem Zusammenhang kommt der Modifizierung bestehender Entlohnungssysteme bzw. ihrer Anpassung an die geänderte Situation eine entscheidende Bedeutung zu. Ein zeitgemäßes Entlohnungssystem sollte sowohl einen Anreiz für qualifizierte Mitarbeiter zum Verbleib in der Unternehmung darstellen als auch die individuelle Leistung des einzelnen berücksichtigen und die Beziehung zwischen Leistung und Entgelt verdeutlichen. Hierfür sind unterschiedlichste Ausprägungsformen denkbar, die die betriebsinternen Spezifika bezüglich Mitabeiterzahl, -struktur u.ä. in die Entlohnung integrieren.

Auch die deutsche Hotellerie, die sich der starken Konkurrenz ausländischer Ketten und gleichzeitig einer rezessionsbedingten schwächeren Nachfrage gegenübersieht, muß ihre Entlohnung den veränderten Umständen anpassen, zumal es sich hierbei um eine sehr personalkostenintensive Branche handelt. Der variablen Entlohnung in Form von leistungsabhängigen Entgeltsystemen oder Beteiligungen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, da sie die Mitarbeiter mittels des direkten Verhältnisses zwischen erbrachter Leistung und erhaltenem Lohn zu Leistungssteigerungen veranlassen und somit zum Erfolg eines Hotels beitragen können.

In der vorliegenden Arbeit sollen alle Aspekte eines variablen Entlohnungssystemes und ihre praktische Relevanz für die deutsche Hotellerie aufgezeigt und analysiert werden.

Dabei erfolgt eine Konzentration auf die großen Hotels der Stadthotellerie, da im allgemeinen erst ab einer gewissen Größe des Hotels variable Elemente in der Entlohnung anzutreffen sind. Die Saisonhotels hingegen werden nur im Rahmen der Beteiligungssysteme untersucht.

Gang der Untersuchung:

Die Einführung in die Thematik erfolgt in den ersten beiden Kapiteln, die zum einen eine Darstellung der deutschen Hotellerie anhand einiger Kennzahlen und aktueller Entwicklungen beinhalten, und zum anderen die Grundlagen der Entlohnung und der Mitarbeiterbeteiligung aufzeigen.

Im Dritten Kapitel werden die in der Literatur vertretenen Motivations- und Anreizsysteme angesprochen sowie die in den befragten Hotels angetroffenen Anwendungsformen dargestellt und kritisch analysiert.

Das Vierte Kapitel beinhaltet die variablen Entlohnungssysteme, d.h. die Formen der Entlohnung., die bezüglich bestimmter Merkmale und Leistungen der Mitarbeiter differenzieren. Weiterhin erfolgt die Darstellung der in der Praxis vorgefundenen Entlohnungssysteme und ihre Analyse bezüglich Vor- und Nachteilen derartiger Systeme.

Im Fünften Kapitel werden kurz die theoretischen Ausgestaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung skizziert und im Anschluß die Beteiligungsformen der befragten Hotels aufgezeigt und kritisch analysiert.

Im Sechsten Kapitel wird, basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen, versucht, ein idealtypisches Modell für ein variables Entgeltsystem in der Hotellerie zu entwerfen, das alle Bereiche des Hotels umfaßt, die für eine variable Entlohnung geeignet sind.

Abschließend werden im Rahmen der Schlußbemerkung die Erkenntnisse der vorherigen Kapitel zusammengefaßt und die Tendenzen bezüglich der Lohnentwicklung in der deutschen Hotellerie aufgezeigt.

Um sich mit dem Wirtschaftssektor des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes näher zu befassen, sollte zuerst eine Klärung der dafür benötigten Begriffe erfolgen.

Die Erhebungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden unterteilen das deutsche Gastgewerbe in Beherbergungs- und Gaststättengewerbe, die jeweils gesondert in den Statistiken aufgeführt werden. Das Beherbergungsgewerbe umfaßt hierbei das klassische Beherbergungsgewerbe und die zur Hotellerie im weiteren Sinne zu zählende Parahotellerie. Die klassische Hotellerie beinhaltet alle Hotels, Hotels garni, Gasthöfe und Pensionen, wobei sich die beiden letzteren durch die dort angebotene Bewirtung unterscheiden. Ein Gasthof muß einen Gaststättenbereich aufweisen, während eine Pension ohne Bewirtung oder nur mit einem Frühstücksraum ausgestattet sein kann.

Die Parahotellerie umfaßt neben Ferienhäusern und -wohnungen, Ferienzentren und Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen auch Hütten, Jugendherbergen sowie Sanatorien und Kurkrankenhäuser.

Schließlich werden auch noch Campingplätze und Privatquartiere dem Beherbergungsgewerbe zugeordnet und in den Statistiken aufgeführt.' Für diese Arbeit werden jedoch nur die Betriebe des klassischen Beherbergungsgewerbes berücksichtigt, da eine Ausdehnung auf Bereich der Parahotellerie den Rahmen der Arbeit sprengen würde.

Als die beiden wichtigsten Institutionen für das Hotel- und Gaststättengewerbe sind auf Arbeitgeberseite der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und für die Arbeitnehmer die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG) zu nennen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis V
Ausnahmeliste VII
Abbildungsverzeichnis VIII
Verzeichnis der Anlagen im Anhang IX
Einleitung 1
Erstes Kapitel Hotellerie in der Bundesrepublik Deutschland 2
A. Definition und Begriffsabgrenzungen 2
B. Struktur und Daten der deutschen Hotellerie 3
C. Aktuelle Entwicklungen in der deutschen Hotellerie 7
Zweites Kapitel Grundlagen der Entlohnung und der Mitarbeiterbeteiligung 9
A. Grundlagen und Probleme der Entlohnung 9
B. Grundlagen und Motive der Mitarbeiterbeteiligung 13
Drittes Kapitel Motivations- und Anreizsysteme 16
A. Motiv - Motivation - Motivierung 16
I. Unterscheidung und Begriffsabgrenzung 16
II. Arbeitsmotivation 18
B. Anreizsysteme 21
I. Allgemeine Anforderungen an Anreizsysteme 21
II. Monetäre Anreize 22
1. Bonus- und Prämiensysteme 22
2. Cafeteria- Systeme 24
3. Incentives 25
III. Nicht- monetäre Anreize 26
C. Motivations- und Anreizsysteme in der deutschen Hotellerie 27
I. Villa Viktoria, Düsseldorf 27
1. Darstellung 27
2. Analyse 27
II. Dorint Hotel, Münster 28
1. Darstellung 28
2. Analyse 28
III. Maritim, Gelsenkirchen 29
1. Darstellung 29
2. Analyse 29
IV. Nassauer Hof, Wiesbaden 30
1. Darstellung 30
2. Analyse 30
V. Inter- Continental, Stuttgart 31
1. Darstellung 31
2. Analyse 31
VI. Gravenbruch Kempinski, Neu- Isenburg 32
1. Darstellung 32
2. Analyse 32
VII. Europäischer Hof, Heidelberg 33
1. Darstellung 33
2. Analyse 33
VIII. Renaissance Hotel, Köln 34
1. Darstellung 34
2. Analyse 34
IX. Maritim, Köln 35
1. Darstellung 35
2. Analyse 35
X. Holiday Inn Crowne Plaza, Heidelberg 36
1. Darstellung 36
2. Analyse 36
XI. Mövenpick Hotel, Münster 37
1. Darstellung 37
2. Analyse 37
XII. Renaissance Hotel, Heidelberg 38
1. Darstellung 38
2. Analyse 39
XIII. Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt a.M 40
1. Darstellung 40
2. Analyse 40
XIV. Intercontinental, Frankfurt a.M 41
1. Darstellung 41
2. Analyse 41
XV. Atrium Hotel Kurmainz, Mainz 42
1. Darstellung 42
2. Analyse 42
XVI. Radisson SAS, Düsseldorf 43
1. Darstellung 43
2. Analyse 44
XVII. Hilton, Mainz 44
1. Darstellung 44
2. Analyse 44
XIII. Hotel Schwarzer Bock, Wiesbaden 45
1. Darstellung 45
2. Analyse 45
XIX. Holiday Inn Crowne Plaza, Wiesbaden 46
1. Darstellung 46
2. Analyse 47
XX. Swissotel, Düsseldorf Neuss 47
1. Darstellung 47
2. Analyse 48
Viertes Kapitel Variable Entlohnungssysteme 49
A. Zeitlohn 49
I. Zeitlohn als anforderungsabhängige Entlohnungsform 49
II. Arbeitsbewertung 50
B. Leistungslöhne 52
I. Grundlagen und Abgrenzungen 52
II. Mitarbeiterbeurteilung 53
III. Formen der leistungsabhängigen Entlohnung 56
1. Akkordlohn 56
2. Prämienlohn 57
3. Pensionslohn 59
C. Qualifikationslöhne 60
D. Soziallöhne 61
E. Variable Entlohnungssysteme in der Hotellerie 62
I. Vorbemerkungen 62
II. Mitarbeiterbeurteilung 62
III. Leistungslöhne 64
1. Mövenpick Hotel, Münster 64
a) Darstellung 64
b) Analyse 64
2. Maritim, Gelsenkirchen 65
a) Darstellung 65
b) Analyse 65
3. Scandic Crown Hotel, Frankfurt 66
a) Darstellung 66
b) Analyse 66
4. Nassauer Hof, Wiesbaden 66
a) Darstellung 66
b) Analyse 67
5. Hotel Schwarzer Bock, Wiesbaden 68
a) Darstellung 68
b) Analyse 69
6. Hilton, Mainz 69
a) Darstellung 69
b) Analyse 70
7. Europäischer Hof, Heidelberg 70
a) Darstellung 70
b) Analyse 72
8. Dorint Hotel, Münster 73
a) Darstellung 73
b) Analyse 74
IV. Soziallöhne 75
Fünftes Kapitel Mitarbeiterbeteiligungssysteme 77
A. Erfolgsbeteiligung 77
I. Leistungsbeteiligung 77
II. Ertragsbeteiligung 78
III. Gewinnbeteiligung 78
B. Kapitalbeteiligungen 79
C. Mitarbeiterbeteiligungen in der deutschen Hotellerie 80
I. Vorbemerkungen 80
II. Atrium Hotel Kurmainz, Mainz 83
1. Darstellung 83
2. Analyse 83
III. Steigenberger Graf Zeppelin, Stuttgart 84
1. Darstellung 84
2. Analyse 84
IV. Intercontinental, Frankfurt a.M 85
1. Darstellung 85
2. Analyse 85
IV. Schloß Hugenpoet, Essen- Kettwig 85
1. Darstellung 85
2. Analyse 86
VI. Nassauer Hof, Wiesbaden 86
1. Darstellung 86
2. Analyse 87
VII. Hotel Fontana, Stuttgart 87
1. Darstellung 87
2. Analyse 87
VIII. Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt a.M 88
1. Darstellung 88
2. Analyse 88
IX. Hotel Schwarzer Bock, Wiesbaden 88
1. Darstellung 88
2. Analyse 88
X. Villa Viktoria, Düsseldorf 89
1. Darstellung 89
2. Analyse 89
XI. Dorint Hotel, Münster 90
1. Darstellung 90
2. Analyse 90
Sechstes Kapitel Entwurf eines eigenen Modells für ein variables Entgeltsystem in der Hotellerie 91
Schlußbemerkung 95
Anhang 97
Literaturverzeichnis 139
Verzeichnis der Gesprächspartner 146
Eidesstattliche Erklärung 150
 
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