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Titel Beschäftigungspotentiale einer ökologischen Modernisierung der Volkswirtschaft 
Untertitel  
AutorIn Clemens Bennke 
Seiten 78 Seiten 
Hochschule Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2005 
Note 1,3 
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95011284 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

Arbeit und Umwelt gehören in unserer Gegenwart mit zu den wichtigsten Themen, die unser Handeln und gleichzeitiges Suchen nach zukunftsfähigen Lösungen bestimmen, um das Wirtschaftswachstum zu fördern und gleichzeitig die weitere einseitige Verschwendung des Naturraumes, der natürlichen Ressourcen und somit unserer Lebensgrundlagen verhindern. Die Bedeutung des Schutzes der Umwelt und ihrer natürlichen Regeneration hat hinsichtlich seiner globalen und nachhaltigen Bedeutung zunehmend auch weltweit an Beachtung gewonnen. Dies findet seinen Niederschlag in vielfältigen Absichtserklärungen, Plänen und Maßnahmen. Die Frage dabei ist, was unter Berücksichtigung der politischen, technischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen unmittelbar und mittelbar zu tun ist und was zielgerichtet und schrittweise auch realisiert werden kann. Der Anteil der in der Volkswirtschaft für den Umweltschutz Tätigen wird sich dann auch folgerichtig kontinuierlich weiter erhöhen.

Das Anliegen dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit und welche Beschäftigungspotentiale bestehen oder neu entstehen, wenn auf der Grundlage des derzeitigen Erkenntnisstandes die Möglichkeiten der Umweltentlastung durch eine ökologische Modernisierung genutzt und ausgeschöpft werden. Es wird zugrundegelegt, dass jede Maßnahme der ökologischen Modernisierung direkt oder indirekt Möglichkeiten der Beschäftigung in sich birgt. Schon die innovative Auseinandersetzung mit der Thematik, das Herausarbeiten der Problemstellung und der Lösungsansätze erwecken und beanspruchen menschliche, geistige und körperliche Aktivitäten. Das setzt sich fort, wenn die Aufgabenstellung vorbereitet, daran gearbeitet und diese dann schließlich umgesetzt wird. Ihren Anteil daran haben nicht nur die Forscher und Erfinder, die eine Innovation auslösen und zum Tragen bringen, sondern begleitend und in der Folge eine Vielzahl von Beschäftigten verschiedener Qualifikation und Wirtschaftsbereiche. Die Vorhaben müssen schließlich geplant, durchgeführt, verwaltet und letztlich stabilisiert und betrieben werden.

Der Umweltschutz hat Querschnittscharakter. Nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche haben irgendeinen Bezug zum Umweltschutz. Es ist sehr problematisch, die für den Umweltschutz Tätigen durchgehend als solche zu identifizieren, abzugrenzen und in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einzuordnen. Daraus erklärt sich, dass die Aussagekraft der Statistik dahingehend noch sehr unzureichend ist. Der Umweltschutz hat auch in der Literatur entsprechend den in den letzten Jahrzehnten zugenommenen Erkenntnissen, Einsichten und bedeutenden nachhaltigen Aktivitäten in einer Vielzahl von Beiträgen Berücksichtigung gefunden. Diese Beiträge enthalten eine Fülle von Angaben mit Analysen und vor allem Ermittlungen, wie sie weiträumig und vom Aufwand her nur von einschlägigen Institutionen dargelegt werden können. Damit steht aus den verschiedensten Quellen wohl umfangreiches Zahlenmaterial zur Verfügung, wenn auch mit dem Nachteil, dass dieses häufig nicht oder nur bedingt vergleichbar ist. Auf einige Gründe, worauf dieses zurückzuführen ist, werde ich im Rahmen dieser Arbeit eingehen. Auf diese Zahlen muss ich mich aber stützen; eigene Erhebungen, Ermittlungen bzw. Befragungen sind selbstverständlich schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Nach der Darlegung der Grundlagen werde ich auf die einzelnen Handlungsfelder der ökologischen Modernisierung eingehen. Schwerpunkt ist dabei der Energiesektor. Die Mobilität, die Abfallwirtschaft, die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie die umweltorientierten Dienstleistungen und der ökologischer Tourismus werden als weitere Ausgangsbasen für Innovationen und Beschäftigungseffekte abgehandelt. Im letzten Abschnitt werden die aufgefundenen Beschäftigungszahlen auf ihre Aussagefähigkeit hin kritisch untersucht. Anschließend werden die Beschäftigungspotentiale aus ökologischer Modernisierung in den Handlungsfeldern hinsichtlich ihrer Chancen und Hemmnisse beurteilt. Gesondert ausgewiesen wird der Export von Umweltschutzgütern.

Das weite Handlungsfeld der politischen und ökonomischen Einflussnahme und deren Auswirkungen auf die Beschäftigung sind für die Entstehung von Beschäftigungspotentialen von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang werden die Rahmenbedingungen der Ökologisierung des Finanzsystems sowie einige Förderprogramme angeführt. Ein näheres und gründliches Eingehen auf diesen Komplex ist sehr anspruchsvoll und übersteigt die im Rahmen dieser Arbeit gegebenen Möglichkeiten.

 
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