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Diplomarbeiten

 

 

Titel Kognitive Fähigkeiten und Motivationsstrategien von Initiatoren kommunaler Bioenergieprojekte 
Untertitel  
AutorIn Anja Rehatschek 
Seiten 126 Seiten 
Hochschule Technische Universität Berlin Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2009 
Note
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91013084 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

Das Wachstum ist die natürliche Begleiterscheinung in der Entwicklung des Lebens, aber der Mensch scheint in seiner Weiterentwicklung jeden Maßstab von Wachstum verloren zu haben. Sein Wachstum ist zum Raubbau an der Natur geworden. In seiner Entwicklung begibt er sich in die Gefahr, die Grundlagen seines Lebens selbst zu vernichten. In letzter Minute hat er erkannt, dass die Zerstörung seines Ökosystems seine eigene Zerstörung bedeuten kann. Nun sucht er nach Alternativen, besonders nach Alternativen für den weiter steigenden Energiebedarf und die sich verkleinernden Ressourcen an fossilen Energieträgern.

Der Wandel zu einer ökologisch tragbaren Energieerzeugung ist eine Herausforderung, weil sie ein Umdenken vom Einzelnen und von ganzen Gruppen erfordert. Es müssen neue Maßstäbe für die Energiegewinnung und den Energiekonsum gesetzt werden. Menschen werden gebraucht, die sich dieser Sache annehmen. Ein wichtiger Bestandteil für diesen Wandel ist die Erforschung und der Einsatz von erneuerbaren Energien. Viele Länder der Erde beschäftigen sich bereits damit.

Ein noch recht kleiner, aber hoffnungsvoller Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung, sind die Bemühungen von kommunalen Bioenergieprojekten. Bei diesen Projekten werden vornehmlich Dörfer und kleine Orte mit Energie aus erneuerbaren Energieträgern, wie z.B. Holz, Wind, Sonne oder Biomasse, versorgt. Die Projekte entstehen in Eigenregie durch die Bürger in den Orten. Sie setzen ihre Ideen um und werden am Energiegewinn beteiligt. Ziel dieser ehrgeizigen Projekte ist es, eine autarke Versorgung mit Energie zu erhalten, die aus regional vorhanden Quellen gespeist wird, welche sich wieder regenerieren können.

Beim Betrachten der Versuche zur Organisation kommunaler Bioenergieprojekte, z.B. auf deren Internetseiten, fällt schnell auf, dass nahezu jede Initiative ihren eigenen Weg zu gehen versucht - mehr oder weniger erfolgreich. Für die erfolgreiche Initiierung solcher Projekte wird die Kraft der Gemeinschaft, aber auch eine Führung durch Einzelpersonen benötigt. Welche Voraussetzungen und Motive der Initiatoren beeinflussen den Umsetzungsprozess? Unter welchen Bedingungen gelangen sie an ihr Ziel? Welche kognitiven Fähigkeiten, Motivationsstrategien und Erfahrungen treten bei der Arbeit zur Umsetzung besonders hervor?

Gang der Untersuchung:

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht das Handeln der Initiatoren bei der Bewältigung ihrer herausfordernden Aufgaben.

Nach der Einleitung werden in Kapitel 2 Theorie und Praxis zu kommunalen Bioenergieprojekten erläutert, die damit verbundenen Begrifflichkeiten erklärt und es wird ein Ausblick zum Stand der Forschung gegeben.

Anschließend werden in Kapitel 3 die Fragestellung und die Zielsetzung der Arbeit vorgestellt.

In Kapitel 4 werden die Forschungsmethoden zur empirischen Arbeit beschrieben. Der qualitative Forschungsansatz wird ebenso erläutert, wie die Datenerhebung durch Interviews und deren Auswertungsmethoden. Es folgt ein kurzer Abriss zu den Gütekriterien qualitativer Forschung.

Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Darstellung der Ergebnisse. Dazu dienen Teile der Globalauswertung und die Beschreibung der gefundenen Kategorien im paradigmatischen Modell nach der Grounded Theory Methodologie. Mit den Erläuterungen und Interpretationen aller Ebenen des Modells, unter Anführung von Zitaten aus den Interviews, endet dieses Kapitel.

In Kapitel 6 werden die Ergebnisse und das methodische Vorgehen diskutiert und Antworten auf die Fragestellung gegeben. Es folgen Ausführungen zur praktischen Relevanz der Arbeit und Anregungen für die weitere Forschung.

Eine Zusammenfassung der Arbeit bildet den Abschluss in Kapitel 7.

 
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