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Einleitung:
Unternehmen sind in ihre Umwelt eingebettet und üben durch die unternehmerischen Tätigkeiten Einfluss auf die natürliche Umwelt aus. Dadurch ergeben sich direkte und indirekte Auswirkungen auf Lebewesen, die möglicherweise unter negativen externen Effekten leiden. Die Gesellschaft stellt daher Regeln auf, um negative externe Effekte zu internalisieren. Durch höhere Kosten wird Ressourceneffizienz umso mehr zu einer Management-Aufgabe.
Die praktische Darstellung des ÖkoBusinessPlan Wien zeigt, wie Unternehmen durch Effizienzsteigerung zum Umweltschutz beitragen. Die Unternehmen werden dabei durch selbstständige Umweltberater unterstützt. Einen zusätzlichen Anreiz für Umweltberatungen stellt die finanzielle Unterstützung von Umweltberatung durch öffentliche Institutionen dar. Umweltmaßnahmen, die sich aus den Beratungen ergeben werden in eine Datenbank übertragen, die als Basis für die Bewertung des ÖkoBusinessPlan Wien dient.
Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen können oftmals sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvolle Maßnahmen auf Grund mangelnder Ressourcen nicht umgesetzt werden. Neben einer Darstellung von Ausschlussgründen für Investitionen im Umweltbereich werden zusätzliche Hemmnisse untersucht, die durch Transaktionskosten in Austauschbeziehungen zwischen den Akteuren entstehen.
Das jüngst von einem Beraterteam entwickelte Konzept einer "Contracting-Plattform" zielt darauf ab, noch nicht umgesetzte Umweltmaßnahmen des ÖkoBusinessPlan Wien zu realisieren.
Dies soll mit Hilfe von Contracting-Unternehmen geschehen, denen die Nutzung von Daten aus der Maßnahmendatenbank des ÖkoBusinessPlan ermöglicht wird. Diese Maßnahmendatenbank soll künftig zusätzlich mit Daten aus anderen österreichischen Bundesländern gespeist werden, wodurch sich die Zahl möglicher Contracting-Projekte erhöht.
Contracting-Projekte werden durch Einsparungen refinanziert, die durch Effizienzerhöhung während einer vereinbarten Vertragsdauer erreicht werden. Nach diesem Zeitraum kommen die Einsparungen alleinig dem Contracting-Kunden zu Gute.
Abschließend wird das Konzept www.ersatzanlage.at vorgestellt, das die Investition in Ersatzanlagen erleichtern soll. Die Nutzung von neuen, umweltfreundlicheren Anlagen soll indirekt zum betrieblichen Umweltschutz beitragen. Ähnlich wie im bereits vorgestellten Konzept der "Contracting-Plattform" können Contracting-Unternehmen potentielle Contracting-Projekte herausfiltern. Der Unterschied besteht hier jedoch in der Aufnahme von Projektdaten.
Hier werden geplante Umweltmaßnahmen nicht von Berater/-innen in Folge geförderter Umweltberatungen eingegeben, sondern direkt von Unternehmen, die Ersatzinvestitionen durchführen wollen. Da eine vorangehende Umweltberatung keine Bedingung darstellt, ergibt sich bei www.ersatzanlage.at ein größeres Potential an realisierbaren Umweltprojekten.
Inhaltsverzeichnis:
|
|
Inhaltsverzeichnis |
I
|
|
Abstract |
V
|
|
Abbildungsverzeichnis |
VII
|
|
Tabellenverzeichnis |
VIII
|
|
Tabellenverzeichnis |
VIII
|
|
Abkürzungsverzeichnis |
IX
|
| 1. |
Einleitung |
1
|
| 1.1 |
Ausgangssituation |
1
|
| 1.2 |
Problemstellung und Zielsetzung |
1
|
| 1.3 |
Methodische Vorgangsweise |
2
|
| 1.4 |
Aufbau der Arbeit |
3
|
| 2. |
Betrieblicher Umweltschutz |
6
|
| 2.1 |
Das Unternehmen und seine Umwelt |
6
|
| 2.2 |
Unternehmen und Umwelt im Spannungsfeld |
8
|
| 2.3 |
Gesetzliche Rahmenbedingungen für den betrieblichen Umweltschutz |
11
|
| 2.3.1 |
Gebote und Verbote |
11
|
| 2.3.2 |
Gesetzliche Abgaben |
14
|
| 2.3.3 |
Beispiele für Anreizsysteme für Umweltmaßnahmen |
14
|
| 2.3.3.1 |
Immaterielle Förderung |
15
|
| 2.3.3.1.1 |
Informationsbereitstellung |
15
|
| 2.3.3.1.2 |
Reihe Umweltzeichen des BMLFUW |
15
|
| 2.3.3.1.3 |
EMAS-VO |
16
|
| 2.3.3.2 |
Materielle Förderung |
16
|
| 2.3.3.3 |
Handelbare Emissionsrechte |
17
|
| 2.4 |
Freiwillige Umsetzung von Umweltmaßnahmen |
18
|
| 2.4.1 |
Nutzen als Entscheidungsgrundlage |
18
|
| 2.4.2 |
Umweltmotivation |
19
|
| 3. |
Der ÖkoBusinessPlan Wien |
21
|
| 3.1 |
Ziele des ÖBP Wien |
21
|
| 3.2 |
Beteiligte Organisationen |
22
|
| 3.3 |
Bisherige Entwicklung |
22
|
| 3.4 |
Bisher erzielte Umweltauswirkungen |
23
|
| 3.5 |
Zielgruppe teilnehmender Betriebe |
24
|
| 3.6 |
Erfassung umweltrelevanter Daten als Grundlage der Identifikation von Umweltmaßnahmen |
28
|
| 3.7 |
Bestimmung von Umweltauswirkungen mittels Ökobilanzen |
31
|
| 3.7.1 |
Produkt-Ökobilanz |
32
|
| 3.7.2 |
Standort-Ökobilanzen |
33
|
| 3.8 |
Dokumentation von Umweltmaßnahmen der Maßnahmendatenbank des ÖBP Wien |
35
|
| 3.9 |
Exkurs: Struktur der österreichischen Wirtschaft |
39
|
| 3.10 |
Geförderte Umweltberatungen im Rahmen des ÖBP Wien |
40
|
| 3.10.1 |
Administration von Beratungen |
41
|
| 3.10.2 |
Zweistufige Teilnahme am Beratungsprogramm |
42
|
| 3.10.3 |
Pool an akkreditierten Umweltberatern |
43
|
| 3.11 |
Beratungsmodule |
43
|
| 3.11.1 |
UMS nach der EMAS-VO bzw. nach ISO 14001 |
43
|
| 3.11.1.1 |
Inhalt von UMS |
44
|
| 3.11.1.2 |
UMS nach der Norm ISO 14001 |
44
|
| 3.11.1.3 |
UMS nach der EMAS-VO |
45
|
| 3.11.1.4 |
Verbreitung von UMS in Österreich |
46
|
| 3.11.2 |
ÖKOPROFIT |
49
|
| 3.11.3 |
ÖkoBonus |
50
|
| 3.11.4 |
Umweltzeichen Tourismus |
50
|
| 3.11.5 |
Exkurs: Informationsnachfrage in Problemsituationen |
51
|
| 4. |
Gründe für nicht umgesetzte Umweltmaßnahmen |
52
|
| 4.1 |
Ausschließungsgründe für Umweltmaßnahmen |
53
|
| 4.1.1 |
Fehlendes Bewusstsein |
53
|
| 4.1.2 |
Zu geringer wahrnehmbarer Nutzen |
54
|
| 4.1.3 |
Fehlende Ressourcen |
54
|
| 4.1.3.1 |
Fehlende finanzielle Ressourcen |
54
|
| 4.1.3.2 |
Fehlende personelle und zeitliche Ressourcen |
55
|
| 4.1.4 |
Mangelnde betriebswirtschaftliche Basis |
55
|
| 4.1.4.1 |
Statische Investitionsrechenverfahren |
56
|
| 4.1.4.1.1 |
Kostenvergleichsrechnung |
56
|
| 4.1.4.1.2 |
Gewinnvergleichsrechnung |
57
|
| 4.1.4.1.3 |
Rentabilitätsrechnung |
58
|
| 4.1.4.1.4 |
Amortisationsrechnung |
58
|
| 4.1.4.1.5 |
MAPI Methode |
59
|
| 4.1.4.2 |
Dynamische Investitionsrechenverfahren |
60
|
| 4.1.4.2.1 |
Kapitalwertmethode |
61
|
| 4.1.4.2.2 |
Interne Zinssatz-Methode |
62
|
| 4.1.4.2.3 |
Annuitätenmethode |
63
|
| 4.1.4.2.4 |
Dynamische Amortisationsrechnung |
64
|
| 4.2 |
Hemmnisse bei der Umsetzung von Umweltmaßnahmen durch Transaktionskosten |
64
|
| 4.2.1 |
Transaktionskosten durch endogene Unsicherheit |
65
|
| 4.2.1.1 |
Informationsverhalten im Kaufprozess |
66
|
| 4.2.1.2 |
Begrenzte Rationalität |
67
|
| 4.2.2 |
Transaktionskosten durch die Berücksichtigung der Möglichkeit von opportunistischem Verhalten |
68
|
| 4.2.3 |
Transaktionskosten am Beispiel der Beziehung zwischen Bank und Kreditnehmer |
69
|
| 4.2.4 |
Einfluss auf Transaktionskosten durch die Einbeziehung Dritter am Beispiel der Unternehmensberatung des WIFI Wien |
71
|
| 5. |
Eingereichtes Konzept "Contracting Plattform für KMU" |
73
|
| 5.1 |
Contracting |
73
|
| 5.1.1 |
Begriffsbestimmung von Contracting |
73
|
| 5.1.2 |
Anlagencontracting |
75
|
| 5.1.3 |
Einsparcontracting |
76
|
| 5.2 |
Projekt Contracting Plattform für KMU |
79
|
| 5.2.1 |
Programmlinie Energiesysteme der Zukunft |
80
|
| 5.2.2 |
Projektpartner des Konzepts CPF |
80
|
| 5.2.3 |
Projektziele |
81
|
| 5.2.4 |
Funktionsweise |
81
|
| 5.2.5 |
Marktzugang |
82
|
| 5.2.6 |
Erfolgskriterien |
85
|
| 6. |
Alternatives Konzept wwwersatzanlageat |
86
|
| 6.1 |
Ziele |
86
|
| 6.2 |
Zielgruppe |
86
|
| 6.3 |
Funktionsweise |
86
|
| 6.4 |
Marktzugang |
87
|
| 6.5 |
Erfolgskriterien |
89
|
| 7. |
Zusammenfassung |
90
|
|
Literaturverzeichnis |
92
|
|
Anhang |
|
|
Anhang 1: Unternehmensberatung des WIFI Wien |
|
|
Anhang 2: Fragebogen für Berater mit Schwerpunkt Umwelt |
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|
Anhang 3: Fragebogen für Berater mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft |
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