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Titel Ersetzen Kreditkarten Zentralbankgeld? 
Untertitel  
AutorIn Simon Bokämper 
Seiten 91 Seiten 
Hochschule Universität Siegen Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1997 
Note 2,7 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95001399 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

In der Vergangenheit wurde die Abwicklung des Zahlungsverkehrs fast ausschließlich mit Zentralbankgeld durchgeführt. Der bargeldlose Zahlungsverkehr hat inzwischen zunehmend an Bedeutung gewonnen und sich rasch weiterentwickelt. Unter bargeldlosem Zahlungsverkehr versteht man, daß weder der Zahlungspflichtige noch der Empfänger der Zahlung mit Bargeld in Kontakt kommt. Die Zahlung erfolgt nur über die Konten der beteiligten Personen.

In diesem Zusammenhang sind gerade in den letzten Jahren viele finanzielle Innovationen entstanden, die mehr und mehr an die Stelle der traditionellen Zahlungsmittel treten. Finanzielle Innovationen sind als Neuerungen im Bereich der Zahlungsverkehrsinstrumente zu verstehen.

Besondere Aufmerksamkeit haben dabei die Möglichkeiten des Homebanking sowie die verschiedenen Arten von Kreditkarten verdient. Diese elektronischen Zahlungsmittel haben sich in der jüngsten Vergangenheit einer stark wachsenden Beliebtheit erfreuen können. Im Jahr 1978 wurden in Deutschland noch nahezu keine Kreditkarten eingesetzt. Heute sind über 10 Mio. Kreditkarten im Umlauf. Dazu kommen noch ca. 37 Mio. ec-Karten, 16 Mio. Bankkarten und rund 4 Mio. Kundenkarten von Handelsunternehmen.

Fraglich ist, inwieweit Kreditkarten Zentralbankgeld ersetzen. Dabei ist zum einen die funktionale Substitution zu betrachten, zum anderen ist die Akzeptanz der Benutzer ungewiß. Im folgenden werden diese Fragen untersucht.

Gang der Untersuchung:

Um das Thema umfassend abhandeln zu können, ist es notwendig, zunächst grundlegendes Wissen über Zentralbankgeld sowie über "neue" Zahlungsmittel zu vermitteln. Dabei wird kurz auf verschiedene Modelle von Finanzinnovationen und deren Funktionsweisen eingegangen. Anschließend erfolgt eine Schilderung der Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und der damit einhergehenden Vorteile und Probleme für die Benutzer.

Weiterhin wird die Geldpolitik der Deutschen Bundesbank dargestellt. In diesem Zusammenhang findet eine Beschreibung der möglichen Problembereiche statt, die sich aus dem Einsatz von elektronischem Geld auf die Zentralbankpolitik ergeben könnten.

Der Schwerpunkt der Untersuchung bezieht sich auf diese Entwicklungen mit einer Bewertung der Vorteile und Nachteile. Nachfolgend werden noch die Möglichkeiten der verschiedenen Zahlungsmittel im Bereich der Europäischen Union bzw. der gesamten Welt aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Abkürzungen IV
Verzeichnis der Übersichten VI
A. Einführung in das Thema 1
B. Erläuterungen zum Thema und themenbezogene Definitionen 2
I. Geld 2
1. Bargeld 3
2. Buchgeld 5
3. Zentralbankgeld 5
II. Innovationen im Zahlungsverkehr und deren Funktionsweisen 7
1. Homebanking 7
2. Point-of-Sale 7
3. Kreditkarten 8
4. Chipkarten 9
5. Cybermoney 10
C. Bargeldloser Zahlungsverkehr 11
I. Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs 11
II. Vorteile der Kreditkarten 14
III. Probleme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs 16
1. Rechtliche und vertragliche Probleme 16
2. Informationsprobleme 20
3. Ökonomische Probleme 21
4. Soziale Probleme 23
IV. Möglichkeiten der Sicherung 25
D. Aufgabe der Deutschen Bundesbank 28
I. Abnehmende Nachfrage nach Zentralbankgeld 28
II. Geldpolitik und Zahlungsverkehr 30
1. Aufgabe der Geldpolitik 30
2. Einfluß der Zahlungsmittel 31
a. Traditionelle Zahlungsmittel 31
b. Finanzinnovationen 32
III. Steuerungsmöglichkeiten der Zentralbank 34
E. Ersetzen Kreditkarten Zentralbankgeld 35
I. Funktional 35
II. Akzeptanz der beteiligten Personen 38
1. Problembereiche für die Benutzer 38
2. Problembereiche für die Zentralbank 53
F. Erweiterte Möglichkeiten außerhalb der Landesgrenzen 57
G. Schlußbetrachtung 60
Anhang A:
Auszüge aus dem Bundesbankgesetz 63
Anhang B:
Auszüge aus dem Kreditwesengesetz 70
Anhang C:
GZS-Publikationen 71
Literaturverzeichnis 73
Internet-Adressenverzeichnis 80
Gesprächsverzeichnis 80
Eidesstattliche Erklärung 81
 
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