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Diplomarbeiten

 

 

Titel Deregulierung der Strommärkte 
Untertitel Konzepte und Perspektiven unter besonderer Berücksichtigung relevanter Markteintrittsbarrieren 
AutorIn Marcus Wiemann 
Seiten 107 Seiten 
Hochschule Universität Trier Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1998 
Note 1,7 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95000723 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Gang der Untersuchung:

Das vorliegende Werk ist in Zusammenarbeit mit der VEW Energie AG, Dortmund, am Fachbereich VWL der Universität Trier entstanden. Gegliedert in vier Schritte befaßt sich die Arbeit umfassend mit den Perspektiven der vorgesehenen Deregulierung der deutschen Strommärkte:

In Kapitel 2 (S.4-32) wird zunächst auf die technisch-ökonomischen Besonderheiten der Stromwirtschaft eingegangen. Anschließend werden die bisherige Form der Regulierung, ihre Begründung sowie Folgewirkungen dargestellt. Nach einer systematischen Aufbereitung der Deregulierungsansätze von europäischer und deutscher Seite (u.a. bzgl. Umfang, Zeitplan, Interessenkonflikte) wird das Modell des verhandelten Netzzugangs (´Negotiated Third Party Access Model`) sowie seine Wirkungsweise vorgestellt. Per Exkurs wird anschließend auf die oft im Zusammenhang mit der Deregulierungsdiskussion genannten Apekte Externalitäten, Rosinenpicken und Versorgungssicherheit eingegangen.

Kapitel 3 (S.33-40) bildet die wirtschaftstheoretische Fundierung für die spätere Analyse der Elektrizitätswirtschaft im dereguliertem Zustand. Besondere Bedeutung kommt dabei der Erläuterung der normativen Regulierungstheorie sowie in erster Linie ihrer teildynamischen Erweiterung durch das Modell der "Contestable Markets" zu. Letztere stellt die besondere Bedeutung des ungehinderten Marktzugangs für das Erreichen effizienter Marktergebnisse heraus.

In Kapitel 4 (S.41-67) werden die Bedeutung und das Ausmaß von Markteintrittsbarrieren (MEB) für den deregulierten Strommarkt untersucht. Grundsätzlich erfolgt dabei eine Unterscheidung zwischen institutionellen, d.h. staatlich zu verantwortenden MEB, strukturellen, d.h. durch die Marktgegenheiten determinierte MEB (u.a. Subadditivitäten, Irreversibilitäten) und verhaltensbezogenen MEB. Dabei wird insbesondere auf die Möglichkeiten und Grenzen strategischen Verhaltens, dessen Ausmaß auf dem deregulierten Strommarkt zunehmen wird, eingegangen.

In der Schlußbetrachtung (S.68-72) wird abschließend vor dem Hintergrund der in den einzelnen Kapiteln ermittelten Ergebnisse eine Bewertung der zukünftigen Deregulierung der deutschen Stromwirtschaft, dies auch im Vergleich zu ihrer bisherigen Sonderstellung, vorgenommen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Hintergrund 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 2
2. Alternativen der Marktorganisation der Stromwirtschaft 4
2.1 Die technisch-wirtschaftlichen Besonderheiten der Stromwirtschaft 4
2.2 Die aktuelle Situation: Die wettbewerbliche Sonderstellung der Stromwirtschaft 8
2.3 Ansätze zur Deregulierung in der Stromwirtschaft 12
2.3.1 Der Deregulierungsansatz von europäischer Seite 13
2.3.2 Deregulierungsansätze von deutscher Seite 18
2.4 Das ´Negotiated Third Party Access Model` 22
2.5 Zwischenergebnis 30
3. Theoretischer Hintergrund 34
3.1 Die Bedeutung des Wettbewerbs in der Marktwirtschaftlichen Ordnung 34
3.2 Die Notwendigkeit zur (De-) Regulierung 35
3.3 Die normative Regulierungstheorie 36
3.3.1 Das Modell der vollständigen Konkurrenz 37
3.3.2 Das Modell des natürlichen Monopols 37
3.3.3 Das Modell der ´Contestable Markets` 39
4. Der zukünftige Strommarkt: Relevante Markteintrittsbarrieren 42
4.1 Institutionelle Markteintrittsbarrieren 45
4.2 Strukturelle Markteintrittsbarrieren 48
4.2.1 Subadditivitäten 48
4.2.2 Irreversibilitäten 51
4.2.3 Absolute Kostenvorteile 55
4.2.4 Integrationsvorteile 57
4.2.5 Verbundvorteile 57
4.3 Strategische Betrachtungen 58
4.3.1 Preisdifferenzierung 59
4.3.2 Produktdifferenzierung 63
4.3.1 Weitere Aspekte von strategischer Bedeutung 66
4.4 Zwischenergebnis: Der Wettbewerb nach der Öffnung?? 67
5. Schlußbetrachtung 70
 
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