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Einleitung:
Effizient arbeitenden Finanzmärkten wird allgemein eine große Bedeutung für eine funktionierende Marktwirtschaft beigemessen. Aber welche Rolle spielen sie in den Transformationsländern, also jenen, die sich gerade im Übergang von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft befinden? Dieser Frage wird in der vorliegenden Arbeit am Beispiel Polens, wo dieser Übergang bisher relativ erfolgreich verläuft, nachgegangen.
Gang der Untersuchung:
Dazu wird zunächst eine Einführung in die Funktionsweise der sozialistischen Planwirtschaft, speziell des Geld- und Kreditwesens, in Polen gegeben. Darauf aufbauend wird im Hauptteil der Arbeit untersucht, inwieweit die wesentlichen Institutionen des polnischen Finanzsystems, konkret die Geschäftsbanken, die Zentralbank sowie der Aktien- und Rentenmarkt, der ihnen nach westlichem Muster zugedachten Aufgabe, ein stabiles und effizientes System der Kapitalallokation zu schaffen, in den vergangenen 10 Jahren gerecht geworden sind. Insbesondere wird gezeigt und begründet, dass ein grosser Teil der Investitionen als Direktinvestitionen an den Kapitalvermittlern vorbei geflossen ist. Daneben wird auch auf Aspekte der Stabilität des polnischen Finanzsystems im Zusammenhang mit den jüngsten internationalen Finanzkrisen (Asien, Russland) eingegangen. Die Arbeit endet mit einem kurzen Ausblick, der Anhang enthält Tabellen zur Entwicklung der Volkswirtschaft allgemein und speziell des Geld- und Kreditwesens in den 90er Jahren.
Inhaltsverzeichnis:
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Vorwort |
1
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Inhaltsverzeichnis |
2
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Abkürzungsverzeichnis |
4
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| 0. |
Einführung |
6
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| 1. |
Die Ausgangslage |
8
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| 1.1 |
Das Erbe des "real existierenden Sozialismus" |
8
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| 1.1.1 |
Struktur und Funktionsweise planwirtschaftlich geprägter Volkswirtschaften |
8
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| 1.1.2 |
Geldverfassung und Kreditwesen im Sozialismus |
10
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| 1.2 |
Exkurs: Zur sozioökonomischen Geographie Polens |
12
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| 1.3 |
Überblick über die politischen und wirtschaftlichen Reformen in Polen bis zum Beginn der Transformation |
13
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| 2. |
Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen der Transformation in Polen |
17
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| 2.1 |
Die Auswirkungen des Systemumbruchs auf den realen Sektor |
17
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| 2.1.1 |
Exkurs: Die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union |
18
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| 2.2 |
Grundprobleme der Transformation: Stabilisierung und Entwicklung |
21
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| 2.3 |
Der Balcerowicz-Plan und das Stabilisierungsprogramm des Internationalen Währungsfonds |
24
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| 2.4 |
Der Verlauf des Privatisierungsprozesses |
27
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| 2.5 |
Die Fiskalpolitik |
30
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| 3. |
Die Tätigkeit der polnischen Nationalbank |
33
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| 3.1 |
Gesetzliche Rahmenbedingungen |
33
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| 3.2 |
Die polnische Währungspolitik |
34
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| 3.2.1 |
Rückblick: Wechselkurssystem und Devisenbewirtschaftung in den 80er Jahren |
34
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| 3.2.2 |
Das Stabilisierungsprogramm des Internationalen Währungsfonds und die Auswirkungen auf die Wirtschaft |
36
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| 3.3 |
Die Geldpolitik der Polnischen Nationalbank |
41
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| 3.3.1 |
Das geldpolitische Umfeld |
41
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| 3.3.2 |
Die Instrumente der Geldpolitik |
43
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| 3.3.3 |
Die Geldpolitik in der näheren Zukunft |
47
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| 4. |
Die Rolle der Finanzmärkte im polnischen Transformationsprozeß |
48
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| 4.1 |
Der Sektor der Geschäftsbanken |
49
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| 4.1.1 |
Die Restrukturierung des Geschäftsbankensektors im Zuge der Transformation |
49
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| 4.1.2 |
Das Problem der schlechten Kredite und die Bereinigung der Bankbilanzen |
52
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| 4.1.3 |
Die Leistungsfähigkeit der polnischen Geschäftsbanken |
54
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| 4.2 |
Die Entwicklung der übrigen Finanzmärkte |
58
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| 4.3 |
Internationale Finanzkrisen |
65
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| 4.3.1 |
Verlaufsmuster und Gefahren internationaler Finanzkrisen |
65
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| 4.3.2 |
Auswirkungen der jüngsten internationalen Finanzkrisen auf Polen |
66
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| 5. |
Fazit |
70
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|
Anhang |
73
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Literaturverzeichnis |
78 |