Studienplatzklagen Medizin einklagen
 
 
  SUCHE << STARTSEITE |PRESSEPORTAL | MELDUNGEN EINFÜGEN
 
 

 

Zeitschriften Druck

 

 
A - Z | FACHBEREICHE
A - Z | ZEITSCHRIFTEN
A - Z | VERLAGSLISTE
25301 DIPLOMA
Verlagsdaten ordern
Fachbeiträge
BEI UNS WERBEN
EINTRAG KOSTENLOS
VERLAGSZUGANG
praxiswissen.de
Hardcoverbücher – Softcoverbücher – Kataloge
keysale-kabine
Onlinedruckerei für Ärzte und Heilpraktiker
User online: 50
Einträge: 38179
   Diplome

Diplomarbeiten

 

 

Titel Bestimmung des Leistungszieles beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft 
Untertitel Eine empirische Untersuchung zu den Anpassungsvorgängen in ostdeutschen Bekleidungsunternehmen, die von leitenden Mitarbeitern übernommen worden sind 
AutorIn Ulrich Druhmann 
Seiten 161 Seiten 
Hochschule Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1995 
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95003369 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Charakteristisches Merkmal für Betriebe im marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem ist das Autonomieprinzip: Für das Verhältnis zwischen Staat und Unternehmung bedeutet es die "Verweigerung eines Mitbestimmungsrechtes staatlicher oder sonst irgendwie übergeordneter Stellen an der Durchführung der einzelbetrieblichen Leistungserstellung und -verwertung", die auch als Leistungsziel der Unternehmung bezeichnet wird.

Die Volkswirtschaft der DDR war gemäß ihrer Verfassung eine sozialistische Planwirtschaft die dem Ordnungstypus einer Zentralverwaltungswirtschaft sowjetischen Typs zugerechnet wird, und die im weiteren kurz als 'Planwirtschaft' bezeichnet werden soll. In Dieser bestimmten die zentralgeleiteten Kombinate und die ihnen angeschlossenen volkseigenen Betriebe über ihre Leistungserstellung und -verwertung nicht autonom, sondern erhielten in Form technisch-wirtschaftlicher Plankennziffern verbindliche Vorgaben über Wert, Menge und Qualität der herzustellenden und abzusetzenden Produkte. Somit hatte "nicht der Betrieb, sondern die steuernde Instanz.. sich um 'richtige' Zweck- oder Zielsetzungen zu bemühen." Ausgehend vom Gesetz zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens (Treuhandgesetz), wurden am 01. Juli 1990 die bisher volkseigenen Kombinate, Betriebe, Einrichtungen und sonstigen juristisch selbständigen Wirtschaftseinheiten in Kapitalgesellschaften umgewandelt und ihre Gesellschaftsanteile von der Treuhandanstalt als neue Inhaberin übernommen. Als eine Anstalt öffentlichen Rechtes bestand ihre Aufgabe in der Privatisierung und Verwertung ehemals volkseigenen Vermögens nach den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Nach dem Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR gilt das Treuhandgesetz als bundesdeutsches Recht fort. Durch die ebenfalls mit dem 01. Juli 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR begonnene Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion erhielten die Unternehmen das verfassungsmäßige Recht "der freien Entscheidung ... über Produkte, Mengen, Produktionsverfahren, Investitionen, Arbeitsverhältnisse, Preise und Gewinnverwendung". Somit wurden die bisher planwirtschaftlich zentralgeleiteten volkseigenen Betriebe über Nacht dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb der westlichen Industrieländer ausgesetzt. Statt der Erfüllung planmäßiger Vorgaben waren bei den Unternehmensleitungen plötzlich selbstverantwortlicher Umgang mit wirtschaftlichen Risiken, zeit- und kostenorientiertes Denken und unternehmerische Eigeninitative und Kreativität gefordert.

In dieser Situation warteten einige Geschäftsführer nicht auf einen westlichen Investor für ihr Unternehmen bzw. auf die Liquidation, sondern übernahmen (häufig zusammen mit anderen leitenden Mitarbeitern) von der Treuhandanstalt durch Erwerb der Gesellschaftsanteile ihr Unternehmen bzw. einen Unternehmensteil und erhielten so die unternehmerische Selbständigkeit; diese Form der Unternehmensübernahme wird als Management Buy-Out (MBO) bezeichnet. Im überwiegenden Teil der Fälle besaßen die Käufer zu Diesem Zeitpunkt kaum marktwirtschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen, 14 wobei durch das Fehlen stabiler Absatzbeziehungen die nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Weltwirtschaft (DIW und IM wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches MBO in vielen Unternehmen nicht erfüllt gewesen sein dürfte.

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, welche Anpassungen die leitenden Mitarbeiter ehemals volkseigener Betriebe bei der autonomen Bestimmung der (bisher vorgegebenen) Leistungserstellung und -verwertung im nunmehr eigenen Unternehmen durchführten, ohne auf langjährige marktwirtschaftliche Erfahrungen zurückgreifen zu können. Exemplarisch wurde hierfür die Bekleidungsindustrie der ehemaligen DDR ausgewählt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Einführung in die Themenstellung 1
1.2 Charakterisierung der Bekleidungsindustrie 3
1.3 Das Leistungsziel der Unternehmung 4
1.3.1 Begriffsbildung 4
1.3.2 Abgrenzung 5
1.4 Gang der Untersuchung 8
2. Systembezogene Aspekte des Untersuchungsgegenstandes 10
2.1 Ein Vergleich zentraler Begriffe 10
2.1.1 Bekleidungsindustrie 10
2.1.2 Produktionsprogramm 10
2.1.3 Instrumente der Absatzpolitik 11
2.2 Die Stellung der Mode in der DDR 14
3. Die Ausgangslage in der Bekleidungsindustrie der DDR 17
3.1 Angaben zur Produktionsstruktur im Jahre 1989 17
3.1.1 Anzahl der Betriebe und Beschäftigen 17
3.1.2 Rohstoffeinsatz 18
3.2 Bestimmung des Produktionsprogrammes 19
3.2.1 Der Bedarf als Grundlage der Produktion 19
3.2.2 Die Erarbeitung der Sortimentskonzeption 22
3.2.3 Die Entwicklung der Angebotskollektion 24
3.2.4 Abschluß der Leistungsverträge 26
3.2.5 Produktion für den Export 28
3.3 Tätigkeiten der Marktbearbeitung und Bestimmung der Absatzwege 29
3.3.1 Preisarbeit 30
3.3.2 Wirtschaftswerbung 36
3.3.3 Warenkennzeichenarbeit 37
3.3.4 Absatzwege 39
4. Aufbau der eigenen empirischen Erhebung 43
4.1 Ermittlung der zu befragenden Unternehmen 43
4.2 Entwicklung des Fragebogens 44
4.3 Anmerkungen zum Fragebogen-Rücklauf 45
4.4 Auswertungsverfahren 46
5. Bestimmung des Leistungszieles in ostdeutschen Bekleidungsunternehmen -Die Ergebnisse der eigenen empirischen Erhebung 48
5.1 Ausgewählte Aspekte der befragten Unternehmen 48
5.1.1 Zugehörigkeit zur Sparte der Bekleidungsindustrie 48
5.1.2 Zeitpunkt des Vertragsabschlußes 49
5.1.3 Entwicklung der Beschäftigtenzahl 50
5.1.4 Veränderung der regionalen Struktur des Umsatzes 52
5.2 Bestimmung des Produktionsprogrammes 53
5.2.1 Grundzüge einer Kollektionsentwicklung 54
5.2.2 Verteilung der Auftragseingänge 56
5.2.2.1 Geschäftsarten 56
5.2.2.2 Ordermöglichkeiten 59
5.2.3 Beurteilung 62
5.2.3.1 Geschäftsarten 62
5.2.3.2 Ordermöglichkeiten 65
5.3 Einsatz der absatzpolitischen Instrumente 68
5.3.1 Preispolitik 69
5.3.1.1 Preisbestimmung 69
5.3.1.2 Preisdifferenzierung, Preisschwellen und Rabatte 70
5.3.1.3 Beurteilung 74
5.3.1.3.1 Preisbestimmung 74
5.3.1.3.2 Preisdifferenzierung, Preisschwellen und Rabatte 75
5.3.2 Absatzwerbung 77
5.3.2.1 Art und Umfang der Werbemaßnahmen 77
5.3.2.2 Beurteilung 82
5.3.3 Produktpolitik 84
5.3.3.1 Produktgestaltung 85
5.3.3.2 Markenpolitik 89
5.3.3.3 Beurteilung 93
5.3.3.3.1 Produktgestaltung 93
5.3.3.3.2 Markenpolitik 97
5.3.4 Distributionspolitik 99
5.3.4.1 Absatzwege 99
5.3.4.2 Verkaufsorgane 104
5.3.4.3 Beurteilung 108
5.3.4.3.1 Absatzwege 108
5.3.4.3.2 Verkaufsorgane 111
6. Weitere Ergebnisse der eigenen empirischen Erhebung 114
6.1 Gründungsmotive der Geschäftsführer 114
6.2 Wettbewerbssituation der befragten Unternehmen 116
6.3 Gesamtbeurteilung der unternehmerischen Situation 119
7. Zusammenfassung und Ausblick 122
Anhang 127
Anhang I - Begleitschreiben zum Fragebogen (Hauptbefragung) 128
Anhang II - Fragebogen (Hauptbefragung) 129
Literaturverzeichnis 137
Quellenverzeichnis 150
 
Bestellen

powered by:
Diplom.de





   Weitere Angebote zu diesem Thema:
   Zeitschriften 
 

 

 
Pressemeldungen  |  KONTAKT - fachzeitungen.de  |  ÜBER UNS  |  IMPRESSUM- Fachzeitungen.de   |  Datenschutz   |