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Diplomarbeiten

 

 

Titel Definition und Messung von "Gesundheit" 
Untertitel  
AutorIn Gerald Rubant 
Seiten 140 Seiten 
Hochschule Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1994 
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95000278 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Gang der Untersuchung:

Der erste Teil der Arbeit geht davon aus, dass in der bisherigen Forschung anfänglich nur von einem Krankheitsbegriff ausgegangen wurde und Gesundheit als dessen Gegenteil angesehen wurde.

Im Laufe der Zeit entwickelten die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, wie z.B. die Soziologie, die Politologie, die Psychologie oder auch die juristischen Wissenschaften ihre eigenen, für ihre Zwecke zugeschnittenen Definitionen von Gesundheit.

Eine erste Definition machte die WHO in ihrer Präambel von 1948. Dieser starre Begriff eines Zustandes wurde in der Ottawa-Charta von 1986 ausgeweitet. Aus den Definitionen der WHO geht hervor, dass Gesundheit ein mehrdimensionaler Begriff ist und in die Komponenten der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit unterteilt werden kann. Da Gesundheit eine latente, d.h. nicht beobachtbare Größe ist, kann sie nur über Indikatoren der beschriebenen Teilkomponenten erfasst und gemessen werden. Eine Konkretisierung der Komponenten erfolgt durch eine weitere Untergliederung (z.B.Teilkomponente Schmerz als Komponente von physischer Gesundheit).' Am Ende dieses Abschnittes wird Gesundheit dann unter dem Aspekt der Arbeitsfähigkeit betrachtet.

Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit Vorraussetzungen von Messmodellen, also Anforderungen, die an die zu aggregierenden Indikatoren gestellt werden, um eine möglichst exakte Abbildung der zu messenden Komponenten zu gewährleisten. Weiterhin werden Skalierungen der Indikatoren behandelt und es wird auf die Problematik bei der Aggregation von Indikatoren zu Gesundheitsmaßen eingegangen.

Im dritten Kapitel der Arbeit werden ausgewählte Messinstrumente und Messtechniken vorgestellt, wobei auch auf die Ursachen der Gesundheitsmessung eingegangen wird. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Gewinnung von Daten für die Beurteilung der effizienten und effektiven Allokation der Ressourcen innerhalb der Volkswirtschaft oder des Gesundheitswesens.

Im vierten Teil wird am Beispiel des EuroQol ein Gesundheitsmaß angewendet, welches die Lebensqualität von Transplantationspatienten (insbesondere Dialysepatienten) erfasst. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1. Die Definition des Gesundheitsbegriffs und dessen Messung 1
1.2. Verfahrensweg der Arbeit 3
2. Definition von Gesundheit 4
2.1. Gesundheit / Krankheit - eine Dichotomie ? 4
2.2. Der statische Gesundheitsbegriff der WHO 6
2.3. Der Gesundheitsbegriff in der Ottawa-Charta 7
2.4. Die Mehrdimensionalität von Gesundheit 8
2.4.1. Die Komponenten der Gesundheit 9
2.4.1.1. Die physiologische Komponente 11
2.4.1.2. Die psychische und geistige Komponente 13
2.4.1.3. Die soziale Komponente 13
2.4.1.4. Das subjektive Empfinden von Gesundheit 15
2.4.2. Der funktionale Gesundheitsbegriff 16
3. Vorraussetzungen bei der Bildung von Gesundheitsmaßen 17
3.1. Gesundheitsindikatoren und deren Eigenschaften 17
3.1.1. Validität 18
3.1.2. Sensitivität 20
3.1.3. Zuverlässigkeit 21
3.1.4. Konsistenz 23
3.1.5. Verständlichkeit, Relevanz und Praktikabilität 24
3.2. Skalierungsmethoden 24
3.2.1. Lineare Abstufung 26
3.2.2. Relative Abstufung 27
3.2.3. Skalierungsmethoden nach Torrance 28
3.2.3.1. Der Standard-Gamble-Ansatz 28
3.2.3.2. Die Time-Trade-Off-Methode 31
3.2.4. Die Zahlungsbereitschaft 36
3.3. Die Aggregation von Indikatoren zu Gesundheitsindices : 38
4. Die Messung von Gesundheit 39
4.1. Die Gesundheitsmessung zur Gewinnung von Daten für die Beurteilung des Verteilungsaspektes in der Volkswirtschaft 39
4.2. Der optimale Gesundheitszustand der Bevölkerung 44
4.3. Wichtige Gesundheitsmessinstrumente 48
4.3.1. Berechnungen anhand der Mortalitätsraten 49
4.3.2. Das Sickness Impact Profile 50
4.3.3. Das Nottingham Health Profile 54
4.3.4. Der McMasters Health Index Questionaire 56
4.3.5. Der EuroQol 60
4.3.6. Die QALYs 65
4.3.7. Der MIMIC-Index 70
5. Anwendung eines Gesundheitmessinstrumentes bei Nieren- und Lebertransplantationen 76
5.1. Nutzwertanalyse für Nieren- und Lebertransplantationen 76
5.2. Bisherige Studien und Ergebnisse bei der Messung der Lebensqualität von Transplantationspatienten 77
5.3. Eine empirische Studie zur Bewertung der Lebensqualität bei Leber- und Nierentransplantationen 78
5.4. Erste Ergebnisse der Studie 78
6. Zusammenfassung der Ergebnisse 81
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XXXVII
 
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