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Titel Die Rehabilitation im Spannungsfeld zwischen Bedarf und Budget und ihre Bedeutung für das Bundesland Hessen 
Untertitel  
AutorIn Britta Werner 
Seiten 100 Seiten 
Hochschule Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2003 
Note
Preis 74,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95007749 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Rehabilitation ist im Gegensatz zur Akutmedizin nicht am bio-medizinischen Krankheitsmodell (das klinische Bild als Manifestation einer Krankheit oder Schädigung), sondern am bio-psycho-sozialen Modell (der Berücksichtigung der aus einer Schädigung folgenden Funktions- und Leistungsstörungen oder drohender bzw. bereits manifester Beeinträchtigungen) orientiert. Rehabilitation ist eine eigene Behandlungsform und ergänzt und erweitert somit sinnvoll die Akutversorgung.

Mit den Maßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation werden medizinische und psychologische Ziele einerseits und sozialmedizinische Ziele (Eingliederung in das Arbeitsleben, soziale Integration und Selbstbestimmung) andererseits verfolgt.

Eng verknüpft mit der demographischen Entwicklung (steigende Lebenserwartung) ist die Veränderung der Todes- und Krankheitsursachen. Nicht mehr akut verlaufende, schwere Infektionskrankheiten sondern chronisch-degenerative Erkrankungen stehen im Vordergrund.

Die Analyse der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in Hessen gestaltet sich uneinheitlich auf der Basis des Datenmaterials der amtlichen Statistik. Die in dieser Erhebung genutzten Daten (Krankenhausstatistik, Verzeichnis der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in Hessen und die Fremdenverkehrsstatistik) liegen zum einem mit einer erheblichen Zeitverzögerung vor - in der Regel zwei Jahre - zum anderen sind sie nicht miteinander kompatibel. Die meldepflichtigen Angaben der Reha-Einrichtungen sind aus Datenschutzgründen, wenn überhaupt, nur auf Kreisebene abgebildet, jedoch nicht auf Gemeindeniveau (Kurorte). In der Fremdenverkehrsstatistik stehen auf Gemeindeebene wiederum nur sehr begrenzte Daten (Übernachtungen) zur Verfügung.

Die Auswirkungen der Gesetzgebung (WFG und BeitrEntlG) sind in unterschiedlichem Maße auf die Kreise bzw. Kurorte wirksam. Eine wichtige Rolle für den Grad der Betroffenheit von den Einsparbestimmungen spielen u. a. die therapeutische und medizinische Ausrichtung des Heilbades, die Anzahl der Reha-Kliniken vor Ort, das Qualitätsniveau, die Struktur der Vertragsbeziehungen zu den Kostenträgern sowie die Einbindung in die übrige Infrastruktur.

Inhaltsverzeichnis:

I. Die Bedeutung der Vorsorge und Rehabilitation 1
1.1 Einleitung 1
1.2 Die Ziele der Rehabilitation 1
1.3 Die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen 2
1.4 Ausgewählte Arten der Rehabilitation 2
1.4.1 Die Frührehabilitation 2
1.4.2 Die Anschlussheilbehandlung (AHB)/Anschlussrehabilitation (AHR) 3
1.4.3 Die ambulante und wohnortnahe Rehabilitation 6
1.4.4 Die Mütterkuren bzw. Mutter-Kind-Kuren 7
1.5 Die Qualitätssicherung, die Effektivität und die Effizienz in der Rehabilitation 9
II. Die Entwicklung der sozialrechtlichen Grundlagen für die Vorsorge und Rehabilitation in Deutschland seit 1997 10
III. Die Rehabilitationslandschaft in Hessen im Jahr 1995 13
IV. Die Untersuchungsziele 16
V. Die Folgen der Spargesetze von 1997 auf den Bereich der Vorsorge und Rehabilitation in der GKV und GRV 16
5.1 Vorsorge und Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenkasse 17
5.1.1 Die Zahl der Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen 17
5.1.2 Die Zahl der Vorsorge- und Reha-Maßnahmen im Vergleich GKV Ost und GKV West 23
5.1.3 Die Verweildauer 23
5.1.4 Entwicklung der Vorsorge- und Rehabilitationstage 24
5.1.5 Die Ausgaben für Vorsorge und Rehabilitation in der Gesetzlichen Krankenversicherung 25
5.1.5.1 Die Entwicklung der allgemeinen Ausgaben in der GKV 25
5.1.5.2 Die anteiligen Ausgaben für Vorsorge und Rehabilitation an den Gesamtausgaben der GKV 29
5.2 Vorsorge und Rehabilitation in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) 30
5.2.1 Die Anträge und Bewilligungen 30
5.2.2 Die abgeschlossenen medizinischen und sonstigen Leistungen 32
5.2.3 Die stationären medizinischen und sonstigen Leistungen 34
5.2.4 Stationäre medizinische Reha-Leistungen nach Diagnosehauptgruppen 37
5.2.5 Die Entwicklung der Ausgaben in der Rehabilitation der Gesetzlichen Rentenversicherung 38
5.3 Ausgaben für Vorsorge und Rehabilitation insgesamt in der GRV und der GKV 44
5.4 Resümee 45
VI. Die Entwicklung des Vorsorge- und Rehabilitationsbedarfs 46
6.1 Die demographische Entwicklung 48
6.1.1 Die Auswirkungen auf die Kostenträger 48
6.1.2 Die Auswirkung auf die Beschäftigung 49
6.2 Die Morbiditätsentwicklung in der Bevölkerung 51
6.2.1 Einleitung 51
6.2.2 Die Prävention in der GKV 51
6.2.3 Die Programme der GKV für chronisch Kranke 52
6.2.4 Die Belastungen der modernen Arbeitswelt und Auswirkung auf die Morbidität 53
6.2.5 Die Zunahme der psychischen Erkrankungen 55
6.3 Das Nachfrageverhalten der Versicherten 55
6.4 Der Strukturwandel in der Rehabilitation 56
6.5 Die Patientenklassifikationssysteme in der Rehabilitation 56
6.5.1 Das KTL-System 58
6.5.2 Das FRGs-System 58
6.5.3 Das Ressource Utilization Groups III-System 58
6.6 Die Aufgaben für die Zukunft 59
VII. Die Entwicklung des stationären Rehabilitationssektors zwischen 1995 und 2001 in Hessen 59
7.1 Einleitung 59
7.2 Die Bettendichte Hessens im Vergleich zu den anderen Bundesländern 60
7.3 Die Entwicklung des rehabilitativen Sektors auf Kreisebene 64
7.4 Die Heilbäder in Hessen 74
7.5 Die Entwicklung der Beschäftigung in den Vorsorge- und Reha-Einrichtungen 77
7.6 Die Veränderung der Schwerpunktsetzung in den Fachabteilungen 80
7.7 Die Betrachtung der reha-spezifischen Kennzahlen nach Trägern 85
7.8 Einrichtungen, Betten und Personal in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen geordnet nach Größenklasse (Betten) 87
7.9 Zusammenfassung 89
Quellenverzeichnis 93
Tabellenverzeichnis 95
Abbildungsverzeichnis 96
 
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