Studienplatzklagen Medizin einklagen
 
 
  SUCHE << STARTSEITE |PRESSEPORTAL | MELDUNGEN EINFÜGEN
 
 

 

Zeitschriften Druck

 

 
A - Z | FACHBEREICHE
A - Z | ZEITSCHRIFTEN
A - Z | VERLAGSLISTE
25301 DIPLOMA
Verlagsdaten ordern
Fachbeiträge
BEI UNS WERBEN
EINTRAG KOSTENLOS
VERLAGSZUGANG
praxiswissen.de
Hardcoverbücher – Softcoverbücher – Kataloge
keysale-kabine
Onlinedruckerei für Ärzte und Heilpraktiker
User online: 52
Einträge: 38179
   Diplome

Diplomarbeiten

 

 

Titel Europäischer Verfassungsvertrag 
Untertitel Eine systemtheoretische Implementierungsstrategie 
AutorIn Markus Schuller 
Seiten 110 Seiten 
Hochschule Johannes Kepler Universität Linz Österreich 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2004 
Note
Preis 74,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95008882 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Europa - ein geeintes, ein wiedervereintes, ein nie vereint gewesenes Europa. Wir stehen nun inmitten einer weiteren eruptiven Phase der europäischen Integrationsbewegung. Eine Bewegung, die seit dem Ende des 2. Weltkrieges nur eine von Institutionen getriebene Richtung kannte. "The bigger, the better!" Europa vereint sich selbst, sui generis, wie es in den Verträgen heißt. Ein tautologisches Schauspiel des Selbstbetruges, seit nunmehr 50 Jahren. Im Sinne der Bewegungsrichtung vollzieht die Europäische Union am 1. Mai 2004 offiziell einen Erweiterungsschritt um 10 Nationalstaaten. Eine Union von 25 wird Bestand haben.

Eine Union von 25 hatte bereits Bestand. Sie lebte und erlebte "etwas" Verbindendes im Zuge der Konventsperiode. Die Mitglieder staunten über sich selbst, indem sie im Laufe der Plenartage Herkunft und Mandat weitgehend ablegten und anfingen europäisch zu denken. Rätselraten um dieses "etwas". Sind es nun die gemeinsamen Projektionen in das Transzendentale, gemeint das Christentum? Oder ist es die gemeinsame Angst vor dem und den Anderen, die uns verbindet?

Nationalspezifisches Reflektieren über das Einende und das Trennende stand am Beginn des Verfassungskonvents. Transnationales Reflektieren der Konventsmitglieder an seinem Ende. Doch was sagen Frau und Herr Europäer dazu. 450 Millionen Menschen werden ab Mitte 2004 innerhalb der Unionsgrenzen ihr Leben führen. Werden sie es nach den Werten gestalten, die von 105 Personen im Konvent erdacht wurden? Werden sie es nach den Werten führen, in die die Staats- und Regierungschefs einwilligten ohne via Referenda Rückfrage zu halten, ob die Menschen diese Normen überhaupt für lebenswert halten?

Mein Menschenbild wehrt sich gegen diese deduktive Indoktrination von Lebensrichtlinien. Es ruft nach Partizipation. Es sehnt sich nach Kommunikation.

Ich zeige mit dieser Arbeit einen Weg, wie die Einführung der Europäischen Verfassung im Sinne eines partizipativen Entwicklungsansatzes vollzogen werden kann, um Commitment zur Reflexion über die Normvorgaben der Verfassung zu erlangen. Dazu werden Anknüpfungspunkte für mögliche weitere Integrationsschritte gesetzt.

Begleiten wird mich bei dieser Strategiereise die Allgemeine Systemtheorie Luhmannschem Geiste. Sie ermöglicht mir einen Sprachraum, mit dem ich aufzeige, dass sich die Europäische Union ohne einen breit getragenen Lustsog in die weltpolitische Bedeutungslosigkeit verlieren wird. Sie ermöglicht mir zu zeigen, dass Komplexitätsreduktion in Form von Gesellschaften auch anders gestaltet sein kann als in nationalstaatlicher Prägung.

In dem Bewusstsein, dass das Gelingen des Integrationsprojektes Europa kein gott-intendiertes Muss ist, und die Relevanz dieses Lebensraumes in seiner internationalen Bedeutung bedingt selbstbestimmt sein kann, hänge ich meine Gedanken, weshalb Europa in konsolidierter Form Verantwortung auf dem Weg zur Weltgesellschaft übernehmen soll, an eine These: Die Historie und seine Konsequenzen. Europa kann aus eigenen Erfahrungen im Umgang mit Konflikten und Konfliktbewältigung der internationalen Gemeinschaft Beispiele geben.

Lesen Sie die folgenden Seiten vor dem Hintergrund dieser einleitenden Gedanken und seien Sie sich bewusst, dass dies keine wissenschaftliche Aufzählung von vermeintlichen Fakten, sondern ein Strategieleitfaden für die Verantwortungsträger innerhalb Europäischen Union sein soll.

Inhaltsverzeichnis:

Prolog 6
1. Europa - eine Analyse 8
Kulturelles Subsystem 8
Bundesstaat vs. Staatenbund 8
EU-Osterweiterung 9
Militärstrategie á la Solana 11
Militärische Historie der Europäischen Union 11
Europäische Sicherheitsstrategie 13
Lissabon Strategie 15
Merkmale der Strategie 15
Aktueller Stand 17
Soziales Subsystem 21
Die bestehenden Institutionen 21
Konvent zur Zukunft der Europäischen Union 23
Konventsstruktur 24
Arbeitsweise 25
Ergebnis 27
Weiterführende Debatte 31
Technisch-Instrumentelles Subsystem 32
Budget der EU 32
Finanzielle Vorschau 34
2. Eine Theorie voller Systeme 36
Menschenbild 36
Die Differenz macht den Unterschied 37
Organisation vs. Struktur 39
Kontrolle vs. Autonomie 40
Autopoiese vs. Allopoiese 42
Konsequenzen für Begriffswelt 44
Vertrauen 44
Macht & Vertrauen 45
Macht 45
Verantwortung 47
Konflikt 48
Lebensphasen 51
Beziehung emergenter Ebenen 53
Bewusstsein 53
Kommunikation 55
Sprachen 57
Interpenetration 58
Strategien horizontaler und vertikaler Integration 59
Strategischer Orientierungsrahmen 60
Strategische Verhaltensweisen 61
3. Die Implementierungsstrategie 64
Phase I - Organ konstituieren 64
Phase II - Kooperationen bilden 66
Kooperation mit Kommission 67
Kooperation mit Medien 69
Kooperation mit Zivilgesellschaft 73
Aufgabe des Organs 75
Monitoring 75
Innen-/ Außensicht 76
Bezugspunkt der Intervention 77
Phase III - Irritation stiften 78
Dekonstruktion 79
Strategiewahl 81
Mythen 83
Chimaira USA 83
Chimaira Demokratiedefizit 90
Ablauf von Phase III 92
Phase IV - Selbstreflexion ermöglichen 93
Rolle der Kommission 94
Rolle des Organs 96
Rolle der Medien 97
Rolle der nationalen, politischen Systeme 97
Phase V - Selbststeuerung institutionalisieren 98
Epilog 101
Literaturverzeichnis 103
Interviewverzeichnis 108
 
Bestellen

powered by:
Diplom.de





   Weitere Angebote zu diesem Thema:
   Zeitschriften 
 

 

 
Pressemeldungen  |  KONTAKT - fachzeitungen.de  |  ÜBER UNS  |  IMPRESSUM- Fachzeitungen.de   |  Datenschutz   |