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Diplomarbeiten

 

 

Titel Einflußfaktoren auf die Anreizwirkung des Patentschutzes zur Durchführung von Forschung und Entwicklung 
Untertitel  
AutorIn Georg Stadtmann 
Seiten 106 Seiten 
Hochschule Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1998 
Note 1,7 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 95000880 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Die Gewährung von Patenten hat nicht nur Auswirkungen auf den Anreiz von Unternehmen zur Durchführung von Forschung und Entwicklung ausgeübt, sondern auch in den Wirtschaftswissenschaften eine große Motivation hervorgerufen, die mit einem Patentsystem verbundenen Effekte zu analysieren. Aufgrund dessen werden in dieser Arbeit grundlegende Ergebnisse der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung vorgestellt und nachvollzogen. In einigen Teilbereichen wird durch eine Variation der Modellannahmen die Stabilität der Modellergebnisse überprüft. Dies hilft jene Faktoren zu erkennen, welche eine optimale Ausgestaltung des Patentsystems beeinflussen.

Traditionell gliedert man die Staatstätigkeit in die Aufgabenbereiche der Ordnungs- (vor allem Wettbewerbspolitik), Stabilisierungs- und Verteilungspolitik. Die staatliche Innovationsförderung und somit auch die Ausgestaltung des Patentsystems fällt in die Bereiche der Allokations- und Ordnungspolitik.' Diese Arbeit konzentriert sich insbesondere auf jene Anreize, die vom Patentschutz auf Unternehmen ausgehen. Somit steht das einzelne Wirtschaftssubjekt im Vordergrund der Analyse, was erklärt, dass ausschließlich mikroökonomisch orientierte Forschungsbeiträge vorgestellt und ausgewertet werden.

Zunächst gibt Kapitel 2 grundlegende Informationen zum Patentwesen. Diese Informationen bilden die Grundlage für die vorliegende Arbeit und erleichtern das Verständnis der weiteren Vorgehensweise. In Kapitel 3 werden die wesentlichen Faktoren aufgegriffen, welche die Anreizwirkung des Patentschutzes beeinflussen. Dabei wird die Marktstruktur mit ihren verschiedenen Determinanten und deren Ausprägungen in den Mittelpunkt der Analyse gestellt. Anschließend werden im 4. Kapitel unterschiedliche Arten von Patentrennen vorgestellt. Dabei werden insbesondere die Wirkungen der duplikativen Forschung analysiert. Wie die bisherige Beschreibung der Struktur dieser Arbeit erkennen lässt, wird in den Kapiteln 3 und 4 die Anreizwirkung bei einer gegebenen Ausgestaltung des Patentwesens aufgezeigt. Diese Vorgehensweise ermöglicht die Gewinnung von Informationen über die Verhaltensweisen der Wirtschaftssubjekte. Die in den vorhergehenden Kapiteln gewonnenen Erkenntnisse werden im 5. Kapitel dazu genutzt, die Möglichkeiten einer optimalen Ausgestaltung des Patentschutzes herauszuarbeiten. Während traditionell die Wahl der optimalen Patentdauer als das Hauptinstrument der Patentbehörde angesehen wurde, werden in den neueren Forschungsbeiträgen der Einsatz von alternativen Instrumenten erwogen. Deshalb werden die Möglichkeiten der Zwangslizenzierung, der Variation der Patentweite und des Patentstandards untersucht und ihre wohlfahrtspolitischen Wirkungen aufgezeigt.

Durch die oben genannte Struktur ist bereits eine Selektion der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsergebnisse vorweggenommen. Unter Berücksichtigung des Umfanges der Literatur erschien es unmöglich, alle Aspekte zu diesem Themengebiet in diese Arbeit aufzunehmen. Durch Hinweise auf weiterführende Literatur im Text bzw. in den Fußnoten wird versucht, diesen Mangel zu begrenzen.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
TABELLENVERZEICHNIS IV
ABKÜRZUNGSVERZIEICHNIS V
VARIABLENVERZEICHNIS V
INDICESVERZEICHNIS VI
EINFLUBFAKTOREN AUF DIE ANREIZWIRKUNG DES PATENTSCHUTZES ZUR DURCHFÜHRUNG VON FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG 1
1. ABGRENZUNG DES UNTERSUCHUNGSGEGENSTANDES 1
2. HISTORISCHE EINORDNUNG UND BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG 2
2.1 GESCHICHTLICIIER EINBLICK 2
2.2 WISSEN ALS GEGENSTAND DES PATENTSCHUTZES 3
2.3 DEFINITIONEN DFR VERWENDETEN BEGRIFFE 4
2.3.1 Forschung und Entwicklung 4
2.3.2 Der Innovationsprozess i.w.S 6
2.3.3 Technischer Fortschritt 7
2.4 GEWERBLICIIER RECHTSSCHUTZ 8
2.4.1 Patentgesetz 9
2.4.2 Gebrauchsmustergesetz 11
2.5 DOKUMENTATIONSFUNKTION 11
3. MARKTSTRUKTUR, PATENTSCHUTZ UND INNOVATIONSANREIZ 13
3.1 EINLEITUNG 13
3.2 NEOKLASSISCHER VERSUS EVOLUTORISCHER ANSATZ 14
3.3 ARROW-MODELL 17
3.3.1 Einführung 17
3.3.2 Nicht drastische Innovation 18
3.3.3 Drastische Innovation 20
3.3.4 Vergleich der Wohlfahrtssituation 21
3.4 PRÄVENTIVE PATENTIERUNG 22
3.4.1 Deterministischer Forschungsprozess 22
3.4.2 Stochastischer Forschungsprozess 25
3.5 MODELLERWEITERUNG: LIZENZ 28
3.5.1 Ein branchenfremdes Unternehmen als Innovator 28
3.5.2 Der Unterschied zwischen einer Stück- und Pauschallizenz 31
3.5.3 Exkurs: Strategische Lizenzierungspolitik 31
3.6 EINFLUß DER PREISELASTIZITÄT DER NACHFRAGE AUF DEN INNOVATIONSANREIZ 32
3.7 WETTBEWERB IN DER FORSCHUNGSPHASE 34
3.8 INVENTING AROUND A PATENT 37
3.9 ZUSAMMENFASSUNG 40
4. DUPLIKATIVE FORSCHUNG 42
4.1 EINFLUß DES PATENTSCHUTZFS AUF DIE WAHL DER FORSCHUNGSTECHNOLOGIE 42
4.1.1 Einführung 42
4.1.2 Simulation 43
4.1.3 Wohlfahrtsimplikationen 46
4.2 PATENTRENNEN VON LEE UND WILDE 46
4.2.1 Einführung 46
4.2.2 Die Modellgleichungen 47
4.2.3 Das Unternehmensgleichgewicht 49
4.2.4 Das Industriegleichgewicht 51
4.2.5 Diskussion der Modellergebnisse 53
4.3 PATENTRENNEN VON FUDENBERG ET AL 54
4.3.1 Einführung 54
4.3.2 Modellaufbau und ModelIergebnisse 55
4.4 BEWERTUNG DER ANSÄTZE 56
5. DIE OPTIMALE AUSGESTALTUNG DES PATENTSYSTEMS 57
5.1 0PTIMALE PATENTLAUFZEIT VERSUS OPTIMALE LIZENZIERUNGSRATE 57
5.2 0PTIMALE PATENTLAUFZEIT VERSUS 0PTIMALE PATENTWEITE (PATENT BREATH) 62
5.3 0PTIMALE PATENTLAUFZEIT VERSUS 0PTIMALER PATENTSTANDARD 64
5.4 BEWERTUNG DER ANSÄTZE 65
6. SCHLUßBETRACHTUNGEN 66
ANHANG 68
LITERATURVERZEICHNIS 82
 
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