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SpringerWienNewYork
SpringerWienNewYork - heute
Der Partner für Wissenschaft und Praxis
Aufgrund der Verkleinerung des deutschsprachigen Marktes begann Springer-Verlag Wien auf dem internationalen Markt Fuß zu fassen. Dies wurde vor allem durch den Vertrieb der Produktion auf internationaler Ebene erreicht sowie auch durch die verstärkte Akquirierung von Manuskripten ausländischer AutorInnen.
Zu den wichtigsten Fachgebieten zählen Neurochirurgie, Krankenpflege, Zellbiologie, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Architektur und Kunst. Juristische Publikationen stellen ebenfalls einen wichtigen Teil des Programms dar und werden vor allem im österreichischen Markt vertrieben.
„Advances and Technical Standards in Neurosurgery" und "Progress in the Chemistry of Organic and Natural Products" sind nur zwei unserer international bekannten Buchserien.
Die deutschsprachigen Publikationen Ärztewoche, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychopraxis, Promed und Procare sind anerkannte und renommierte Zeitschriften im österreichischen Markt.
Unter den Autoren und Herausgebern findet man 24 NobelpreisträgerInnen, unter anderem Axelrod, Butenandt, Curie, Euler, Pauli, Schrödinger, Tinbergen und Lorenz.
Springer-Verlag Wien kann das internationale Marketingnetzwerk auch für seine Produkte nutzen: So findet man Wiener Titel auch in den Springer Preislisten, Werbemitteln und Fachgebietskatalogen und die Wiener Produktion wird durch ein internationales Netzwerk von Vertretern weltweit vertreten und beworben.
SpringerWienNewYork - Wie alles begann
Im Jahre 1924 suchte der bekannte Wiener Chirurg Professor Eiselsberg einen österreichischen Verlag für seine medizinische Fachzeitschrift „Wiener klinische Wochenschrift". Auch heute noch trägt die Zeitschrift diesen Namen.
Offenbar stieß er bei der Suche in Österreich auf Schwierigkeiten, denn ein Berliner Verleger namens Ferdinand Springer war plötzlich im Spiel und konnte mit Eiselsberg einig werden.
Springer schickte daraufhin seinen Werbemanager Otto Lange nach Wien, wo dieser in weiterer Folge den Springer-Verlag Wien gründete.
Wien war zu dieser Zeit ein kulturelles und intellektuelles Zentrum, vor allem im boomenden Wissenschaftsbereich entstanden bahnbrechende Werke.
Unter den führenden WissenschaftlerInnen dieser Epoche findet man namhafte ForscherInnen wie etwa Sigmund Freud, Lise Meitner, Julius Wagner-Jauregg, Hans Kelsen, Erwin Schrödinger, Wolfgang Pauli, Moritz Schlick und Herbert Feigl.
1938 fand diese Entwicklung durch die veränderte politische Situation ein jähes Ende.
Der Verlag fiel 1945 einen Feuer zum Opfer, in dem der komplette Lagerbestand sowie auch das Archiv vernichtet wurden. Österreich verlor deutlich an Einfluss in jenen Ländern, die vormals Teil der Monarchie waren. Außerdem verkleinerte sich der Markt für deutschsprachige Literatur, denn Deutsch wurde in den nunmehrigen Ostblockstaaten durch Russisch als führende Fremdsprache ersetzt. Später setzte sich dann Englisch als wichtigste Fremdsprache durch.
Fatal für den Forschungsbetrieb in Österreich war die Tatsache, dass die meisten der führenden WissenschaftlerInnen zur Emigration gezwungen wurden. Sehr viele von ihnen konnten in die USA oder nach Großbritannien fliehen.
Nach einigen Jahren konnte Springer-Verlag Wien wieder die Position als Österreichs führender Wissenschaftsverlag erringen. Springer-Verlag Wien ist nach wie vor das größte Ventil der österreichischen Forschungsgemeinschaft hin zum internationalen Markt.
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