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Geschichte des VDI
1856
Am 12. Mai wird in Alexisbad/Harz der Verein Deutscher Ingenieure gegründet mit dem Ziel, "alle geistigen Kräfte der Technik zum gemeinsamen Wirken" zusammenzufassen. Damals - 15 Jahre vor der Reichsgründung - gab es noch 30 selbständige deutsche Staaten.
1857
Die Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure wird erstmals veröffentlicht. Sie erscheint nach kurzer Unterbrechung (Zweiter Weltkrieg) wieder.
1866
Auf Betreiben des VDI entstehen die Dampfkesselüberwachungsvereine als Vorläufer der heutigen Technischen Überwachungsvereine (TÜV).
1877
Nach jahrelangen Vorbereitungsarbeiten des VDI wird das erste deutsche Patentgesetz - in seinen Grundzügen heute noch gültig - verabschiedet.
1890
Die erste Technische Mittelschule Deutschlands - Vorläufer der heutigen Fachhochschulen - wird auf Veranlassung des VDI in Köln gegründet.
1894
Der VDI richtet die "Ingenieurhilfe" zur Unterstützung Not leidender Ingenieure ein.
1899
Die Technischen Hochschulen erhalten - wie vom VDI mit Nachdruck gefordert - Universitätsrang und Promotionsrecht.
1903
Die VDI-Hauptversammlung in München gibt den Anstoß zur Gründung des Deutschen Museums durch Oskar von Miller.
1917
Als führender Initiator ist der VDI Mitbegründer des Deutschen Normenausschusses (heute DIN).
1921
Die VDI nachrichten werden herausgegeben.
1923
Der VDI Verlag wird gegründet.
1946
Am 12. September wird der VDI wieder gegründet und die Geschäftsstelle von Berlin nach Düsseldorf verlegt.
1956
Der VDI gründet die Arbeitsgemeinschaft für Kerntechnik, aus der 1959 das Deutsche Atomforum hervorgeht.
1957
Die VDI-Kommission Reinhaltung der Luft wird gegründet - zu einem Zeitpunkt als das Thema "Umweltschutz" noch nicht populär war.
1957
Zur beruflichen Fort- und Weiterbildung technischer Fach- und Führungskräfte wird die gemeinnützige VDI-Bildungswerk GmbH gegründet.
1960
Der VDI ruft zur Gründung der Deutschen Kommission für Ingenieurausbildung auf.
1964
Die schon 1960 vom VDI geforderte Graduierung für Ingenieurschulabsolventen wird von der Kultusministerkonferenz beschlossen.
1964
Zur Erweiterung der Arbeit des VDI auf dem Gebiet des Umweltschutzes wird die VDI-Kommission Lärmminderung gegründet.
1973
Fünf überfachliche Arbeitsgruppen werden zur VDI-Gliederung Beruf und Gesellschaft zusammengeschlossen.
1973
Durch eine Neustrukturierung der technisch-wissenschaftlichen Arbeitsbereiche des VDI wird es möglich, dass sich VDI-Mitglieder einzelnen Fachgliederungen zuordnen und direkt fachlich betreut werden.
1975
Die VDI-Gliederung Beruf und Gesellschaft richtet eine Auskunftsstelle für berufspolitische Fragen ein.
1976
Der Bereich "Technikbewertung" der VDI-Gliederung Beruf und Gesellschaft wird gegründet.
1978
Das VDI-Technologiezentrum nimmt in Berlin seine Tätigkeit im Rahmen staatlicher Förderprogramme auf. Unter anderem berät es Unternehmen bei innovatorischen Vorhaben auf den Gebieten der Mikroelektronik und der Physikalischen Technologien.
1981
Der VDI feiert in Berlin sein 125jähriges Jubiläum. Begleitende Ausstellung: "Die Nützlichen Künste - Gestaltende Technik und Bildende Kunst seit der Industriellen Revolution".
1981
Das VDI-Denkmal wird aus dem Gründungsort Alexisbad nach Düsseldorf überführt.
1983
Unter dem Leitthema "Technik in Ballungsgebieten" findet in Frankfurt der Deutsche Ingenieurtag statt.
1984
Die VDI-Gliederung Beruf und Gesellschaft richtet den Bereich "Technik und Bildung" ein.
1984
Das Technologiezentrum teilt sich in die Bereiche "Informationstechnik", Berlin, und "Physikalische Technologien", Düsseldorf.
1985
Der VDI stellt seine zum Deutschen Ingenieurtag in Stuttgart formulierten "Thesen zum technischen Fortschritt" in der Öffentlichkeit zur Diskussion.
1986
Das VDI-Technologiezentrum Informationstechnik wird in die VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH umgewandelt. Sitz der Gesellschaft bleibt Berlin.
1986
Mitwirkung des VDI an den Technologiekongressen von CDU, SPD und FDP.
1986
Erste Spitzengespräche des Präsidiums des VDI mit den Präsidien von CDU, SPD und (gemeinsam mit anderen Verbänden) mit der FDP.
1986
Der 1984 gegründete VDE/VDI-Fachkreis Mikroelektronik wird zur VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik.
1987
Deutscher Ingenieurtag München: Thema "Forschung und Technik - Freiheit und Verantwortung". Redner der Plenarversammlung: Bundeskanzler Helmut Kohl und der bayerische Ministerpräsident Dr. h.c. Franz Josef Strauß.
1987
Die VDI-Koordinierungsstelle Umwelttechnik wird gegründet.
1988
In Bonn Gespräch des Präsidiums des VDI mit dem Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl über aktuelle technologiepolitische Fragen.
1989
"Technik zum Schutz der Umwelt" ist das Leitthema des Deutschen Ingenieurtags 1989 in Aachen. Redner der Plenarversammlung: Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Dr. Johannes Rau.
1989
In Bonn Gespräch des VDI-Präsidiums mit Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer über aktuelle technologiepolitische Fragen im Bereich der Umwelttechnik.
1989
Erstmals bundesweite Ausschreibung des VDI-Schülerwettbewerbs "Jugend Technik Zukunft".
1990
In der nationalen, europäischen und internationalen technischen Regelsetzung wirken seit Mitte 1990 als gemeinsame Gremien die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss sowie der Normenausschuss Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik (NALS) im DIN und VDI.
1990
Der VDI wird auch wieder in der DDR gegründet. Am 23. Juni findet in Leipzig-Markkleeberg das 1. Treffen des VDI in der DDR statt. Am 22.-10. wird die VDI-Gliederung DDR in den VDI-Bezirksverein Leipzig umgewandelt.
1991
Deutscher Ingenieurtag in Berlin. Thema "Der Ingenieur in der Verantwortung".
1991
Bis Ende 1991 haben 6 VDI-Bezirksvereine ihre Tätigkeit in den neuen Bundesländern aufgenommen.
1992
Erste Parlamentarische Abende des VDI auch auf Länderebene (Sachsen, Sachsen-Anhalt).
1992
Kooperation VDI / Jugend forscht.
1993
VDI-Gliederung Beruf und Gesellschaft gründet zwei neue Bereiche: Studenten und Jungingenieure, Frauen im Ingenieurberuf.
1993
Deutscher Ingenieurtag in Hamburg. Thema: "Verkehr in der Mitte Europas". Hauptredner der Plenarversammlung: der Bundesminister für Verkehr, Prof. Dr. Günther Krause.
1993
Enthüllung einer Gedenk-Stelle des VDI in Alexisbad (Gründungsort des VDI).
1994
Zusammenschluss der VDI-Gesellschaft Agrartechnik und der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik zur Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik im VDI.
1995
Deutscher Ingenieurtag in Saarbrücken. Thema: Ingenieure für die Zukunft. Hauptredner ist Bundesforschungsminister Dr. Jürgen Rüttgers.
1996
11. Mai: VDI feiert sein 140-jähriges Bestehen.
1996
Die VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (GMM) wird aus der VDI/-VDE-Gesellschaft Mikro- und Feinwerktechnik (GMF) und der VDE/-VDI-Gesellschaft Mikroelektronik (GME) zusammengeführt.
1997
Der VDI Verlag und der Wissenschaftsverlag Springer Berlin/Heidelberg gründen ein gemeinsames Unternehmen, die Springer-VDI-Verlag GmbH & Co KG Verlag für technische Zeitschriften. Der VDI Verlag übergibt sein Buchprogramm an den Springer Verlag, das dort weiterhin unter dem Signet „VDI" erscheint. Die VDI nachrichten, VDI-Berichte, VDI-Fortschrittberichte und -Jahrbücher der VDI-Gliederungen erscheinen weiterhin im VDI Verlag.
1997
Pilotprojekt: Aufbau von VDI-Landesvertretungen in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin-Brandenburg, Hessen und Bayern.
1999
Einrichtung des VDI-KundenCenters.
1999
VDI gründet 15 Landesvertretungen deutschlandweit.
2000
Gründung der Kompetenzfelder für Zukunftstechnologien.
2000
Der VDI und die EXPO 2000 Hannover GmbH laden zum ersten Weltingenieurtag 2000 nach Hannover ein.
2000
VDI lädt zum Weltingenieurtag auf die EXPO.
2000
VDI gründet politische Büros in Berlin und Brüssel.
2004
VDI GmbHs firmieren.
2004
VDI initiiert bundesweiten Tag der Technik.
2006
VDI startet mit der deutschen Wirtschaft die Kampagne „Sachen machen! – Die Initiative für den Technikstandort Deutschland“.
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