|
Wer sind wir?
Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. wurde im Jahre 1980 von JournalistInnen, VerlegerInnen, ÜbersetzerInnen, ProfessorInnen, MitarbeiterInnen der Kirche, von Entwicklungshilfeorganisationen und der Frankfurter Buchmesse gegründet. Mit dem damaligen Messeschwerpunkt Schwarzafrika präsentierte dieser Kontinent erstmals die Vielfalt seiner Literaturen einer internationalen Öffentlichkeit.
Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur...
* ist keine gewinnorientierte Agentur. Sie steht allen Verlagen und AutorInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zur Verfügung
* nimmt für ihre Tätigkeit keine Gebühren oder Provision;
* wird durch Zuschüsse vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und anderen Organisationen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt;
* arbeitet eng mit der Frankfurter Buchmesse zusammen und kann so das weltweite Informations- und Kontaktnetz der wichtigsten Buchmesse der Welt für die Literaturvermittlung und -förderung nutzen.
Wie arbeiten wir?
Seit ihrer Gründung vermittelt die Gesellschaft zur Förderung der Literatur Kontakte zwischen den Buchmärkten in Afrika, Asien und Lateinamerika und dem deutschsprachigen Raum. Sie informiert über literarische Entwicklungen und Tendenzen in den drei Kontinenten, macht interessante Werke ausfindig und empfiehlt sie für eine Übersetzung ins Deutsche.
Die vorgeschlagenen Titel können von den Verlagen zur Prüfung angefordert werden. Seit 1984 betreibt die Gesellschaft ein Programm zur Übersetzungsförderung für belletristische Werke aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Dieses finanziert sich aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und der Schweizer Kulturstiftung PRO HELVETIA und erlaubt Zuschüsse für etwa 20 Übersetzungen pro Jahr.
Die Gesellschaft will den Dialog über und mit Literaturen des "Südens" im deutschsprachigen Raum anregen und fördern. Ihre Promotionstätigkeit ist vielfältig. Sie veranstaltet, z.T. in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Tagungen und Konferenzen mit Autorinnen und Autoren aus Afrika, Asien und Lateinamerika; sie hilft bei der Organisation von Lesereisen und berät bei der Vorbereitung einschlägiger Veranstaltungen.
|