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100 Tipps zur Sturzprophylaxe

Pflegerische Aufgaben. Sichere Dokumentationen. Haftungs- und Rechtsfragen.

AutorJutta König
VerlagSchlütersche
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl132 Seiten
ISBN9783842685017
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,99 EUR
Stürze von Pflegebedürftigen sind häufige Ereignisse - und sie sind zurecht gefürchtet. Denn jeder Sturz eines Pflegebedürftigen bringt Pflegekräfte in Zugzwang: Sie müssen die Risiken einschätzen, jeden Sturz analysieren und daraus Verbesserungsmaßnahmen ableiten. Gleichzeitig gehört ein Sturz zum allgemeinen Lebensrisiko jedes Menschen. Ein Sturz lässt sich nicht immer verhindern. Auch Pflegebedürftige brauchen Bewegungsfreiheit. Wie also gelingt es, Sicherheit und Freiheit gleichermaßen zu gewährleisten? Was tun, wenn ein Pflegebedürftiger immer wieder stürzt? Dieses kompakte Buch zeigt typische Probleme des Pflegealltags und gibt Tipps zu Alternativen. Leicht verständlich informiert es darüber, wie Risiken eingeschätzt werden, wie nach einem Sturz zu verfahren ist, welche Maßnahmen erfolgen sollten und wie die Dokumentation aussehen muss. Auch das Thema Haftungsrecht wird in seinen Auswirkungen für die Pflege dargestellt.

Jutta König ist Wirtschaftsdiplombetriebswirtin Gesundheit (VWA), Sachverständige bei Sozialgerichten, Unternehmensberaterin und Dozentin. Sie ist examinierte Altenpflegerin, arbeitete als Pflegedienst- und Heimleitung. Als Coach und Berater ist sie bundesweit gefragt.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Front Cover1
Copyright3
Table of Contents4
Body8
Vorwort8
1Risikofaktoren9
2Sturzursachen – Erkenntnisse & ­praktische Lösungen21
1.?Tipp:??Bewegung verhindert Stürze21
2.?Tipp:??Achten Sie auf geeignete Hilfsmittel23
3.?Tipp:??Auf den richtigen Toilettenstuhl kommt es an23
4.?Tipp:??Üben Sie die Handhabung der Gehhilfe24
5.?Tipp:??Auch »richtige« Schuhe können falsch sein24
6.?Tipp:??Barfußgehen ist nicht immer ein Risiko26
7.?Tipp:??Eine Sehschwäche lässt sich kompensieren26
8.?Tipp:??Lichtsensoren sorgen für Sicherheit27
9.?Tipp:??Überprüfen Sie die individuelle Schlafsituation28
10.?Tipp:??Verursachen Sie keine Ängste28
11.?Tipp:??Fragen Sie immer nach dem Warum29
12.?Tipp:??Beachten Sie die Wirkung von Medikamenten30
13.?Tipp:??Beseitigen Sie Stolperfallen im Alltag31
3Sturzprophylaxe – Grundlagen & Handlungsoptionen33
14.?Tipp:??Beachten Sie den Expertenstandard33
15.?Tipp:??Beachten Sie die Persönlichkeitsrechte33
16.?Tipp:??Ein Hilfsmittel allein genügt nicht34
17.?Tipp:??Ein Niedrigbett ist nicht immer die beste Lösung35
18.?Tipp:??Protektorhosen sollten individuell angepasst sein35
19.?Tipp:??Protektorhosen sind keine Sache der Pflegeeinrichtung36
20.?Tipp:??Protektorhosen sind Eigenleistung37
21.?Tipp:??Protektorhosen sind kein Rundumschutz37
22.?Tipp:??Körperliches Training ist eine gute Sturz­prophylaxe38
4Sturzereignis – Auf die Darstellung kommt es an40
23.?Tipp:??Gehen Sie mit dem Wort »Sturz« vorsichtig um40
24.?Tipp:??Geben Sie die genaue Uhrzeit an41
25.?Tipp:??Vergessen Sie den Ort nicht42
26.?Tipp:??Schreiben Sie den Verlauf genau auf42
27.?Tipp:??Beschreiben Sie das Ereignis genau43
28.?Tipp:??Geben Sie den letzten Aufenthaltsort des Klienten genau an44
29.?Tipp:??Handeln Sie beim Unfallbogen der Krankenkasse nicht voreilig47
30.?Tipp:??Informieren Sie die Angehörigen über den Umgang mit dem Unfallbogen49
5Sturz- oder Ereignisprotokoll – eine sinnvolle Arbeit51
31.?Tipp:??Füllen Sie das Sturz- oder Ereignisprotokoll aus51
32.?Tipp:??Unmittelbares Ausfüllen spart Zeit51
33.?Tipp:??Sprechen Sie konsequent von einem ­»Ereignisprotokoll«52
34.?Tipp:??Angaben in Pflegebericht und Ereignisprotokoll müssen übereinstimmen53
35.?Tipp:??Der Hilfebedarf in der Pflegeplanung und im Ereignisprotokoll muss derselbe sein53
36.?Tipp:??Benennen Sie den Aufenthaltsort der ­Pflegekräfte54
37.?Tipp:??Beschreiben Sie die Fähigkeiten des Klienten55
38.?Tipp:??Schreiben Sie, ob der Klient eine Protektorhose trug55
39.?Tipp:??Nennen Sie den Aufenthaltsort des Klienten vor dem Ereignis56
40.?Tipp:??Beschreiben Sie die Verfassung des Klienten vor dem Ereignis57
41.?Tipp:??Beschreiben Sie die Beleuchtungssituation57
42.?Tipp:??Arbeiten Sie mit einem detaillierten Ereignis­protokoll58
6Pflegeplanung – So beschreiben Sie eine Sturzgefährdung64
43.?Tipp:??Definieren Sie klar und eindeutig64
44.?Tipp:??Erläutern Sie die Ressourcen des Klienten65
45.?Tipp:??Beschreiben Sie eindeutige Ziele67
46.?Tipp:??Definieren Sie passende Ziele bei Problemen68
47.?Tipp:??Definieren Sie Ziele, die zu den Ressourcen des Klienten passen69
48.?Tipp:??Erarbeiten Sie Maßnahmen, die einen bestimmten Zweck verfolgen70
49.?Tipp:??Erarbeiten Sie Maßnahmen, die zu den Problemen bzw. Zielen passen71
50.?Tipp:??Achten Sie auf nachvollziehbare Maßnahmen73
51.?Tipp:??Werten Sie Ihre Planung aus74
7Stürze – Maßnahmen erkennen & einleiten78
52.?Tipp:??Erarbeiten Sie eine Verfahrensbeschreibung78
53.?Tipp:??Beschreiben Sie den Ablauf beim Auffinden des Klienten80
54.?Tipp:??Handeln Sie nach einem Sturz nicht vorschnell81
55.?Tipp:??Überprüfen Sie nach dem Sturz die Vitalwerte des Klienten81
56.?Tipp:??Überprüfen Sie nach dem Sturz die Fähigkeiten des Klienten82
57.?Tipp:??Sorgen Sie für medizinische Hilfe nach einem Sturz83
58.?Tipp:??Passen Sie nach einem Sturz die Maßnahmen an84
59.?Tipp:??Leiten Sie nach einem Sturz konkrete ­Maßnahmen ein85
60. Tipp:??Treffen Sie Sicherungsmaßnahmen nach einem Sturz88
8Freiheitseinschränkende Maßnahmen – Grundlagen & Alternativen90
61.?Tipp:??Die Selbstbestimmung geht vor90
62.?Tipp:??Rechnen Sie mit der Ablehnung der Maßnahme91
63.?Tipp:??Die Pflegeeinrichtung muss selbst aktiv werden91
64.?Tipp:??Angehörige können freiheitseinschränkende Maßnahmen nicht »genehmigen«92
65.?Tipp:??Dokumentieren Sie Fixierungsmaßnahmen im Unfallbericht exakt93
66.?Tipp:??Achten Sie darauf, dass genehmigte Maßnahmen angewendet werden94
67.?Tipp:??Wenden Sie genehmigte Maßnahmen nicht einfach dauerhaft an95
68.?Tipp:??Wenden Sie Maßnahmen nicht einfach ­stillschweigend an96
9Aufsichtspflicht – Wie viel, wie oft und wie lange?98
69.?Tipp:??Freiheitseinschränkende Maßnahmen verschärfen die Aufsichtspflicht98
70.?Tipp:??Machen Sie Rundgänge systematisch und verpflichtend98
71.?Tipp:??Erstellen Sie einen Ablaufplan für nächtliche Kontrollgänge99
72.?Tipp:??Achten Sie auf die genaue Dokumentation der nächtlichen Kontrollgänge100
73.?Tipp:??Achten Sie darauf, dass die Aufenthaltsorte stets dokumentiert werden101
74.?Tipp:??Handeln Sie bei Auffälligkeiten des Klienten102
75.?Tipp:??Dokumentieren Sie ein Sturzereignis ­nachvollziehbar103
10Sturz – Wer hat Schuld?106
76.?Tipp:??Betrachten Sie jeden Fall als Einzelereignis106
77.?Tipp:??Klären Sie, ob der Betreiber Schuld hat106
78.?Tipp:??Beachten Sie die Pflichten der Leitungskräfte107
79.?Tipp:??Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in Sachen »Haftung«108
80.?Tipp:??Es gibt keine automatische Haftung bei einem Sturz109
11Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege – Mehr als nur ein Assessment111
81.?Tipp:??Sehen Sie sich die Sturzgefahr des Klienten genau an111
82.?Tipp:??Treffen Sie keine Standardmaßnahmen112
83.?Tipp:??Informieren Sie den Klienten und alle Beteiligten113
84.?Tipp:??Beraten Sie anhand des Expertenstandards114
85.?Tipp:??Wenden Sie den Expertenstandard individuell an115
12Stürze – Ein allgemeines Lebensrisiko116
86.?Tipp:??Beschreiben Sie die Fähigkeiten des Klienten bereits in der Begutachtung116
87.?Tipp:??Achten Sie stets auf die Maßnahmen zur Sturzprophylaxe116
88.?Tipp:??Informieren Sie die Angehörigen/Betreuer über das Sturzereignis117
89.?Tipp:??Denken Sie an die Möglichkeiten, die die Krankenkassen zur Kostenerstattung haben118
90.?Tipp:??Fragen Sie bei der Krankenkasse nach Präventionsprogrammen119
91.?Tipp:??Zahlen Sie nie ohne rechtliche Prüfung121
92.?Tipp:??Jeder Sturz ist ein möglicher Haftungsfall121
93.?Tipp:??Beachten Sie die Vertrags- und Fürsorgepflichten gegenüber den Klienten122
94.?Tipp:??Jeder Mensch hat ein Grundrecht auf Freiheit122
95.?Tipp:??Beachten Sie das begrenzte Einsichtsrecht der Krankenkassen123
96.?Tipp:??Informieren Sie sich über die Beweislastumkehr124
97.?Tipp:??Dokumentieren Sie ordnungsgemäß und rechtssicher124
98.?Tipp:??Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über Straftatbestände125
99.?Tipp:??Geben Sie keine Bedarfsmedikation ohne eindeutige Indikation126
100.?Tipp:??Eine gute Dokumentation schützt vor ­unberechtigten Ansprüchen128
Literatur129
Register130
Back Cover134

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