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119 Fragen zum 11.9.

Originalausgabe

AutorChristian C. Walther
VerlagHeyne
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl256 Seiten
ISBN9783641050702
FormatePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Christian C. Walther hat die Fülle des Materials neu gesichtet und bisher unbeachtete Quellen erschlossen. Auf der Basis neuester Erkenntnisse stellt er die existierenden Theorien auf die Probe und bietet dem Leser zu 119 Fragen jeweils vier mögliche Antworten an - auszuwählen mithilfe unserer schärfsten Waffe: dem gesunden Menschenverstand. Walther stellt 119 Fragen, die endlich Licht bringen in das Dunkel der sich widersprechenden Erklärungsmodelle.
Ein akribisch recherchiertes, faszinierendes Buch über die Rätsel des 11. September 2001.

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Leseprobe
G FLUGSICHERUNGS-FRAGEN (S. 44-45)

ZWISCHENBEMERKUNG 

Auch zur Beantwortung dieser Fragen ist kein Fachwissen erforderlich. Für all jene, die sich bisher nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben, sei allerdings hier in gebotener Kürze erklärt, was ein Fluglotse eigentlich tut respektive sieht: Über dem Nordosten der USA sieht der Lotse im Normalfall ein paar tausend grüne Radarpunkte, von denen einige »seine« sind, also die Flüge, die er durch seinen Luftraum begleitet. Mit jedem der Punkte bewegt sich eine vierstellige Kennzahl über den Radarschirm. Diese Kennzahlen sind die »Autonummern« der in der Luft befindlichen Maschinen. Keine Nummer kommt doppelt vor - logisch. Wichtig daran ist: Diese Nummer sendet der so genannte Transponder von Bord der jeweiligen Maschine an die Bodenkontrolle.

Der Transponder liefert aber neben der »Autonummer« auch die Information, in welcher Höhe die Maschine fliegt. Wird der Transponder ausgeschaltet, sieht der Lotse nur noch einen nackten Radarpunkt ohne Nummer und ohne Höhenangabe. Er kann lediglich die Position der Maschine anhand des Radarpunktes erkennen. Wenn auch dieser Punkt verschwindet, fliegt die Maschine zu tief, um vom Radar erfasst zu werden - oder ist nicht mehr da. Kurzzeitige Transponderausfälle kommen regelmäßig vor und sind kein Grund zur Besorgnis. Der Lotse kontaktiert in solchen Fällen per Funk den Kapitän der jeweiligen Maschine und lässt sich bestätigen, dass das Signal nur aus physikalischen Gründen für einen Augenblick verschwunden ist.

Überdies kann der Pilot den Transponder durch Umlegen eines Schalters oder manuelle Eingabe auf einen vierstelligen Notfallcode umstellen, der dem Personal am Boden auch ohne Funkkontakt signalisiert, dass etwas nicht stimmt. Am 11. September tat das allerdings keiner der Piloten. Wichtig ist aber vor allem: Auch im Fall eines Transponderausfalls kann der Lotse sehen, ob die Maschine von ihrem Kurs abweicht. Was er nicht mehr sieht, ist, in welcher Höhe sie fliegt.

Und - wenn es mehrere dicht beieinander fliegende Punkte ohne Nummern gibt - welche Maschine »seine« ist.

55 REAKTIONSZEIT-FRAGE

(Eine reine Schätzfrage, die sich nicht aufgrund von US-Daten beantworten lässt, da es keine Daten zu geben scheint.) Was glauben Sie: Wie lange dauert es maximal, bis nach der Fluglotsen-Meldung »Ein Flugzeug ist vermutlich entführt worden« Militärjets die Maschine abzufangen versuchen, d. h. in Sichtweite des entführten Flugzeugs sind?
45 - 60 Minuten  
30 - 45 Minuten  
20 - 30 Minuten  
10 - 20 Minuten
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