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30 Minuten Präsentieren

AutorPeter Mohr
VerlagGabal Verlag
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl96 Seiten
ISBN9783862005666
FormatePUB/PDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Gute Ideen, Produkte oder Dienstleistungen haben viele. Aber nur wenige verstehen es, diese auch überzeugend zu präsentieren. Dieses Buch ist ein Ratgeber für Ihre tägliche Präsentationspraxis mit sofort umsetzbaren Tipps und Strategien. Sie erfahren, wie Sie souverän und wirkungsvoll auftreten, Ihrer Präsentation eine überzeugende Dramaturgie geben, Präsentationsmedien sicher und professionell einsetzen und kritischen Einwänden aus dem Publikum souverän begegnen. - Ein Ratgeber für die tägliche Präsentationspraxis - Grundregeln der Medienhandhabung - Dos und Don'ts im Umgang mit Pannen

Peter Mohr ist Diplom-Pädagoge und spezialisierter Fachtrainer für die Themenbereiche Präsentation und Verkauf. Er traininiert und coacht Personen, die sich, Ihre Ideen und Produkte in Verkaufsgesprächen überzeugend präsentieren möchten.

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Leseprobe

4. Keine Angst, wenn es schwierig wird – das Meistern von kritischen Situationen (S. 69-70)

Besonders in kritischen Phasen zeigt sich, ob ein Prä- sentator sein Handwerk beherrscht. Pannen und Störungen während einer Präsentation stellen solche kritischen Momente dar. Auch Fragen, Einwände und Angriffe aus dem Publikum werden von vielen Präsentatoren gefürchtet. Es gibt allerdings wir- kungsvolle Methoden, um diese Situationen souve- rän managen zu können.

4.1 Die DOs und DON’Ts im Umgang mit Pannen


Wo gehobelt wird, fallen Späne – und wo vor Publi- kum gesprochen wird, passieren Pannen . Präsentie- ren wird nie völlig pannenfrei ablaufen. Selbst wenn Sie sich bestens vorbereiten, werden Sie beim Prä- sentieren immer auch einige unglückliche Formulie- rungen, Holperer, Versprecher, Lücken, Inkonsisten- zen und Fehler haben. Sie werden in jeder Ihrer Präsentation einen suboptimalen Aspekt finden, der noch besser hätte sein können.

Es wäre aber ein Fehler, sich schon während des Präsentierens so sehr über diese Suboptimalitäten zu ärgern, dass dadurch das gesamte weitere Präsentieren unnötigerweise ebenfalls suboptimal wird. Seien Sie sich bewusst, dass jedes Präsentieren für jeden Präsentator immer ein »Durchwursteln« dar- stellt – auch wenn man das den Präsentatoren von außen meist nicht anmerkt. Das Ideal einer perfek- ten Präsentation dient zwar als gute Motivation – aber es bleibt in der Realität eine Illusion. Dies zu wissen, gibt dem Präsentator die notwendige Gelas- senheit, sich nicht schon während des Präsentierens zu ärgern.

Denn darunter würde die weitere Präsen- tation leiden. Und genauso wenig sollte der Präsen- tator Unmengen von emotionaler Energie und Konzentration verkrampft darauf aufwenden, jegliche kleine Panne zu vermeiden – es gelingt ihm sowieso nicht. Bei Pannen erst mal Zeit gewinnen Eine Panne bedeutet immer, dass etwas ins Stolpern gerät: entweder der Fluss Ihrer Gedanken oder der Fluss Ihrer technischen Medienunterstützung. Schaf- fen Sie sich etwas Zeit, um den Fluss wieder in Schwung zu bringen – meist reichen dafür ein paar Sekunden aus.

Um sich Zeit zu verschaffen, können Sie beispiels- weise einfach Ihren letzten Gedanken wiederholen, die bisher wichtigsten Punkte zusammenfassen, eine Frage ans Publikum stellen oder auf einen zusätzlichen Aspekt bei der letzten Visualisierung hinwei- sen. Sie können sich auch einen »Pannen -Puffer« zurechtlegen. Das ist eine vorgeformte Formulierung, die aufgrund ihres neutralen Inhalts an annähernd jeder Stelle einer Präsentation passt und von Ihnen wie im Schlaf angewandt werden kann. Gönnen Sie sich auch bei Blackouts einfach etwas Zeit. Das Publikum empfindet eine Denkpause des Präsentators erst ab 7 Sekunden als auffällige Lücke – und in 7 Sekunden finden Sie fast jeden verlorenen Faden wieder.

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort7
1. Treten Sie ins Rampenlicht – Ihr Auftritt vor Publikum10
2. Schaffen Sie Struktur – die Dramaturgie von Präsentationen38
3. Lassen Sie Ihre Argumente zu Bildern werden – der Einsatz von Medien54
4. Keine Angst, wenn es schwierig wird – das Meistern von kritischen Situationen70
Der Autor95
Weiterführende Literatur96
Register97

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