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E-Book

Abenteuer mit Migrantinnen und Migranten

Ein erlebnisorientiertes Konzept für die Interkulturelle Arbeit

AutorAnnika Koch
VerlagCentaurus Verlag & Media
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl177 Seiten
ISBN9783862269563
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR
Interkulturelle Arbeit hat das Ziel, ein harmonisches Zusammenleben vieler Menschen unterschiedlicher Kulturen mittels bestimmter Kompetenzen zu fördern. Doch wie kann Interkulturelle Arbeit sinnvoll und effektiv auf die Anforderungen einer modernen Gesellschaft eingehen?

Nach einer Erläuterung des Kulturbegriffs inklusive der Aspekte von Lebenswelten, Deutungs-und Orientierungsmustern, setzt sich die Autorin im zweiten Kapitel mit den Grundlagen von Sprache und Kommunikation sowie von Stereotypen und Vorurteilen auseinander. Im dritten Kapitel geht das Buch auf die Entwicklung der Ansätze von Interkultureller Pädagogik ein sowie auf verschiedene moderne Ansätze, die ihre Perspektiven insgesamt auf die Förderung von Interkultureller Kompetenz durch Interkulturelles Lernen legen. Anschließend werden im vierten Kapitel die Grundlagen der Erlebnispädagogik erläutert. Es folgen nach einer Begriffsbestimmung von Erlebnis und Abenteuer, die frühen Ansätze von Erlebnispädagogik sowie die heutigen Lern- und Wirkungsmodellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Konzeptentwicklung samt der Definition von Zielen und Methoden wird von der Autorin im fünften Kapitel ein erlebnispädagogisches Konzept für die Interkulturelle Arbeit entwickelt. Es folgt ein praktisches Beispiel für eine Umsetzung des Konzeptes in einer Schule in Kooperation mit einem Stadtteilzentrum.

Besonders für praxisorientierte SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen in den pädagogischen Fachdisziplinen der Interkulturellen Pädagogik sowie der Erlebnispädagogik ist dieses Buch empfehlenswert.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Half-Title2
Title4
Copyright5
Kurzfassung6
Table of Contents7
1 EINLEITUNG11
2. ZENTRALE BEGRIFFE IM KONTEXT INTERKULTURELLER ARBEIT14
2.1 Kultur, Lebenswelten und Deutungsmuster14
2.1.1 Differenzierung zwischen Kultur und Ethnie14
2.1.2 Annäherung an den Begriff Kultur15
2.1.3 Die Bedeutungsfelder des Kulturbegriffs18
2.1.4 Lebenswelten20
2.1.5 Deutungs- & Orientierungsmuster21
2.2 Sprache und Kommunikation23
2.3 Stereotyp und Vorurteil25
2.4. Zusammenfassung26
3. VON DER AUSLÄNDERPÄDAGOGIK ZU INTERKULTURELLEM LERNEN UND INTERKULTURELLER HANDLUNGSKOMPETENZ28
3.1 Leitmotive und Hauptthemen Interkultureller Arbeit28
3.2 Verschiedene Handlungsansätze Interkultureller Arbeit29
3.2.1 Ausländerpädagogik30
3.2.2 Klassische Interkulturelle Pädagogik33
3.2.3 Antidiskriminierungs- und Antirassismuspädagogik34
3.2.4 Weiterentwicklungen Interkultureller Pädagogik40
3.2.4.1 Reflexive Interkulturelle Pädagogik (Hamburger)40
3.2.4.2 Migrationspädagogik (Mercheril)42
3.2.4.3 Pädagogik der Vielfalt (Prengel)43
3.2.4.4 Diversity-Pädagogik und Mehrdimensionalität46
3.2.4.5 Pädagogik kollektiver Zugehörigkeiten (Nohl)47
3.3 Methoden Interkultureller Bildung49
3.4 Interkulturelle Handlungskompetenz50
3.4.1 Annäherung an den Begriff (Soziale) Kompetenz51
3.4.2 Annäherung an den Begriff Interkulturelle Kompetenz52
3.4.3 Der Perspektivenwechsel von Interkultureller Kompetenz54
3.4.4 Interkulturelle Kommunikation56
3.5 Interkulturelles Lernen als Basis für Interkulturelle Kompetenz60
3.5.1 Stufenmodell60
3.5.2 Lernspirale64
3.6 Zusammenfassung65
4. GRUNDLAGEN DER ERLEBNISPÄDAGOGIK ALS VORBEREITUNG FÜR EIN ERLEBNISORIENTIERTES KONZEPT IN DER INTERKULTURELLEN ARBEIT69
4.1 Begriffsbestimmung - Abenteuer und Erlebnis70
4.2 Vorläufer einer modernen Erlebnispädagogik71
4.2.1 Entdeckung der Kindheit71
4.2.2 Leben in Natur und Einfachheit72
4.2.3 Reformpädagogik72
4.2.4 Erlebnistherapie73
4.3 Aktualität, Leitmotive und Zielgruppen von Erlebnispädagogik75
4.4 Wirkungsmechanismen: Lernmodelle und Reflexion77
4.4.1 Lernmodelle77
4.4.1.1 Das Komfortzonenmodell77
4.4.1.2 Ein erlebnisorientierter Lernzyklus78
4.4.1.4 Erfahrungslernen oder ! learning by doing!79
4.4.1.4 Neurowissenschaftliche Erkenntnisse79
4.4.2 Reflexion und Transfer80
4.4.2.1 ! the mountains speak for themselves!82
4.4.2.2 Outward Bound Plus83
4.4.2.3 Metaphorik83
4.5 Fachliche Kompetenzen des Erlebnispädagogen84
4.6 Handlungsansätze und Methoden erlebnispädagogischer Arbeit86
4.6.1 City Bound … Erlebnispädagogik in der Stadt87
4.6.2 Interaktionspädagogik89
Exkurs: Soziales Lernen89
4.6.3 Kooperative Abenteuerspiele91
4.6.4 Künstliche Elemente am Beispiel des Hochseilgartens94
4.7 Die Bedeutung der Gruppe94
4.8 Zusammenfassung99
5. DIE ENTWICKLUNG EINES ERLEBNISPÄDAGOGISCHEN KONZEPTES FÜR DIE INTERKULTURELLE ARBEITEN MIT KINDERN IN DER SOZIALEN ARBEIT101
5.1 Einführung: Konzepte, Ziele & Methoden101
5.2 Zehn Thesen über Gemeinsamkeiten, Schnittpunkte sowie Ansätze von Interkultureller Arbeit und Erlebnispädagogik105
5.2.1 Gleiche und ergänzende Zielsetzungen105
5.2.2 Gemeinschaft für effektiveres Lernen und Veränderungen106
5.2.3 Vielfalt als Potenzial, Chance und Perspektivenerweiterung108
5.2.4 Vielfalt erleben109
5.2.5 Bewegung/Sport unterstützt effektives Lernen109
5.2.6 Begegnung/Kontakt/Kommunikation (i.V. mit These 2)110
5.2.7 Problemlösestrategien sind auf die Interkulturelle Arbeit übertragbar111
5.2.8 Pluralität pädagogischer Gestaltungsmöglichkeiten112
5.2.9 Natur in der Interkulturellen Arbeit113
5.2.10 Zielgruppe und Handlungsort Schule113
5.3 Besondere Anforderungen an den Sozialarbeiter im Kontext erlebnisorientierter Interkultureller Arbeit114
5.4 Ein exemplarisches und erlebnisorientiertes Konzept für die Interkulturelle Arbeit mit Kindern116
5.4.1 Ziele117
5.4.2 Zielgruppe118
5.4.3 Ressourcen119
5.4.4 Exemplarischer Ablauf der zwei Erlebnistage in vier Einheiten119
5.4.5 Detaillierte Einheitenbeschreibungen121
5.4.5.1 Begrüßung und thematische Einführung121
5.4.5.2 Einheit 1: spielerisch ein interkulturelles Abenteuer wagen121
5.4.5.3 Einheit 2: Vielfalt im Stadtteil124
5.4.5.4 Einheit 3: Team-Abenteuer in den Wolken126
5.4.5.5 Einheit 4: Fest der Vielfalt128
5.4.5.6 Auswertung129
5.5 Zusammenfassung130
6. EIN SCHLUSSWORT133
ABBILDUNGSVERZEICHNIS136
QUELLENVERZEICHNIS137
Literatur137
Internet140
ANHANG142

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