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Abitur und was dann?

Berufsorientierung und Lebensplanung junger Frauen und Männer und der Einfluss von Schule und Eltern

AutorChristiane Maschetzke, Elke Rosowski, Helen Knauf, Mechtild Oechsle
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl349 Seiten
ISBN9783531917504
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis36,99 EUR
Diese Studie gibt Einblicke in Lebensplanung und Berufsorientierung junger Frauen und Männer kurz vor dem Abitur und analysiert den Einfluss von Schule und Elternhaus.
Die Übergänge von der Schule in Studium und Berufsausbildung sind auch für AbiturientInnen in den letzten Jahren unübersichtlicher und die Berufs- und Ausbildungsentscheidungen komplexer geworden. Was will ich nach dem Abitur machen, will ich studieren oder doch lieber eine Ausbildung machen? Wie will ich später leben? Was kann ich überhaupt? Diese Fragen sind für viele AbiturientInnen auch kurz vor dem Abitur noch keineswegs geklärt.
Diese Untersuchung gibt Auskunft über Berufsorientierungen und Handlungsstrategien von jungen Frauen und Männern kurz vor dem Abitur. Sie fragt nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Berufsorientierungen und der Lebensplanung beider Geschlechter und analysiert den Einfluss von Schule und Eltern auf die Orientierungsprozesse von Schülerinnen und Schülern.


Dr. Mechtild Oechsle ist Professorin für Sozialwissenschaften an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.

Dr. Helen Knauf ist Professorin für Frühkindliche Bildung an der Hochschule Fulda.

Christiane Maschetzke, Diplom-Soziologin, ist freiberufliche Trainerin und Coach für Berufs- und Karriereplanung (Life/Work Planning).

Elke Rosowski, Diplom-Soziologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Geschäftsstelle KomPASS - Kompetenzentwicklung im Gesundheits- und Sozialbereich - Fachhochschule Bielefeld.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Vorwort11
1 Abitur und was dann? Problemskizze und Forschungsfragen12
2 Berufsorientierungsprozesse unter Bedingungen entgrenzter Arbeit und entstandardisierter Lebensläufe – subjektives Handeln und institutionelle Einflüsse21
2.1 Berufswahltheorien22
2.2 Theoretische Ansätze zur Berufsfindung von Mädchen und jungen Frauen24
2.3 Neuere Konzepte in der Berufswahlforschung26
2.4 Arbeits- und Industriesoziologie: Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit28
2.5 Handlungsspielräume, Entscheidungszwänge und die Theorie der reflexiven Modernisierung30
2.6 Entstandardisierung des Lebensverlaufs und neue Anforderungen im Übergang in Ausbildung und Beruf – die Perspektive der Lebenslaufforschung33
2.7 Biographie- und Jugendforschung – wie sehen Jugendliche ihre Zukunft und wie bewältigen sie den Übergang in Ausbildung und Beruf?36
2.8 Psychologische Konzepte: Identitätsentwicklung und Selbstregulation39
2.9 Fazit42
3 Forschungsdesign und Methoden43
3.1 Forschungsfragen und Projektdesign43
3.2 Schulische Angebote zur Berufsorientierung: Fragebogenerhebung an allgemeinbildenden Schulen mit gymnasialer Oberstufe44
3.3 Berufsorientierung und Lebensplanung von Abiturientinnen und Abiturienten und der Einfluss von Eltern und Schule: problemzentrierte Interviews46
3.4 Biografische Verläufe und Orientierungsprozesse nach dem Abitur: Längsschnittstudie50
4 Abitur und was dann? Orientierungen und Handlungsstrategien im Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium53
4.1 Berufsbezogene Orientierungen und Strategien – ein Untersuchungskonzept53
4.2 Methodische Überlegungen zur Typenbildung63
4.3 Orientierungen und Strategien im Übergang von der Schule in Studium und Ausbildung – eine Typologie67
Dietmar – „Erst mal eine Ausbildung, damit ich was Sicheres habe“70
Sabine – Ausbildung als Kauffrau: „Ich bin erst mal hier und das reicht mir“75
Volker – „Ich denke mal, dass ich etwas in Richtung Informatik studieren werde“79
Lena – Ein soziales Jahr, um ihren „Berufswunsch zu festigen“83
Miriam – Mit ihrem späteren Beruf will sie „nicht so festgelegt“ sein87
Britta – „Studieren wollte ich schon ganz gerne, weil ich mir die Studentenzeit ganz schön vorstelle“97
Amelie – Die „persönliche Freiheit steht irgendwie doch über allem“108
Marcel – Wichtig ist, „dass ich Zeit genug hab für die Familie“115
4.4 Resümee und Schlussfolgerungen für die schulische Berufsorientierung123
5 Berufsorientierung im Kontext von Lebensplanung. Welche Rolle spielt das Geschlecht?127
5.1 Problemaufriss und Forschungsstand127
5.2 Die Gewichtung von Lebensbereichen135
Cem – Die Kunst, Beruf und Familie in Einklang zu bringen137
5.3 Familie leben: Vorstellungen und Pläne zur Arbeitsteilung in Partnerschaft und Familie140
Paolo – „Eine höhere Position, wo man organisiert und plant“141
Julia – „Ein Beruf, der nicht wirklich vollen Einsatz von mir fordert“144
Thilo – Karriere machen und eine Familie gründen147
Maik – Ein „fester und guter Beruf“ und ein „geregeltes Familienleben“156
5.4 Berufsorientierung und Berufsfindung im Kontext von Lebensplanung157
Cathleen – Beruf und Familie: „beides auf einer Stufe“159
Andreas – Die Studienund Berufswahl war „von vornherein klar“162
Nadja – „Mit jeder Stunde hatte ich eigentlich mehr Spaß an Chemie“168
Felix – „Jornalismus, Jura – irgendwie so. Also konkrete Pläne sind da noch nicht vorhanden“172
5.5 Fazit173
6 Die Bedeutung der Eltern im Prozess der Berufsorientierung179
6.1 Einleitung179
6.2 Beziehungsmuster und elterliche Einflüsse im Prozess der Berufsorientierung186
Sven – Berufsorientierung hat „viel mit eigener Initiative zu tun“188
Nora – „Dass ich einen Beruf habe, wo ich unheimlich viel Spaß dran habe“190
Daniel – Sein „Traumjob“: Polizist wie sein Vater194
Saskia – „So ganz im Klaren bin ich mir immer noch nicht“202
Katja – „Hauptsache ich habe meine Familie“204
Onur – Man weiß einfach nicht, „was wirklich gut für einen wäre“207
Susanne – „Sie möchte das eigentlich gerne, dass ich Medizin studiere“209
6.3 Väter und Mütter als Vorbilder im Prozess der Berufsorientierung?211
Nina – „Ich bin ja auch alt genug, um das selbst zu planen“216
6.4 Resümee220
6.5 Empfehlungen für die Praxis224
7 Schule und ihre Angebote zu Berufsorientierung und Lebensplanung – die Perspektive der Lehrer und der Schüler227
7.1 Situationsbeschreibung und Forschungsstand227
7.2 Erhebungsmethoden229
7.3 Angebotsstrukturen und Erfahrungen – Die Perspektive der Koordinatorinnen und Koordinatoren230
7.4 Dynamik und Beharrung: Die schulische Angebotsstruktur sechs Jahre später243
7.5 Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern252
7.6 Fazit: Individualisieren und integrieren277
8 Wie tragfähig ist die Studienund Berufswahl? Biographische Verläufe und Orientierungsprozesse nach dem Abitur281
8.1 Einleitung: Übergang in Ausbildung und Beruf – ein langfristiger Prozess281
8.2 Abitur und was dann? – Ergebnisse der Telefonbefragung284
8.3 Fazit319
Literatur323
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen343
Kapitel 3343
Kapitel 4343
Kapitel 7343
Kapitel 8343
Transkriptionsregeln346

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