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Abschied von der freudigen Erwartung

Werdende Eltern unter dem wachsenden Druck der vorgeburtlichen Diagnostik

AutorGiovanni Maio
VerlagManuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl140 Seiten
ISBN9783937801957
FormatePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Immer häufiger ist die Schwangerschaft von Sorgen überschattet. Alles dreht
sich um die Gesundheit des heranwachsenden Kindes. Befürchtete Gefahren
und Risiken bedrängen die elterliche Vorfreude. Im Falle einer diagnostizierten
Behinderung wird das Kind oft als Belastung oder sogar als Bedrohung für die Eltern
und für die Gesellschaft empfunden. Aus den zunehmenden medizintechnischen
Möglichkeiten, ungeborenes Leben auf Herz und Nieren zu prüfen, erwächst im
Handumdrehen die elterliche Pflicht, »kein Risiko einzugehen«. Immer häufiger
wird den werdenden Eltern die Entscheidung abverlangt, das Kind im Falle
kritischer oder nicht eindeutiger Befunde »vorsorglich« abzutreiben.
Die ethische Grundannahme, daß jeder Mensch einzigartig ist und sein Leben
unverfügbar sein muß, gerät immer mehr in die Defensive. Manchen gilt sie gar
als antiquiert. Der hohe seelische Preis einer Entscheidung gegen ein behindertes
Kind oder überhaupt gegen das ungeborene Leben sowie die gesellschaftlichen
Folgen dieser Abwehrhaltung zeigen sich oft erst sehr viel später ... Giovanni
Maio plädiert deshalb eindringlich dafür, in jedem Leben die ihm eigene
Kostbarkeit zu erkennen. Es geht ihm darum, der technisch-diagnostischen
Machbarkeit nicht blind zu folgen, sondern in Demut und Behutsamkeit den
Gabecharakter allen Lebens wiederzuentdecken.

Giovanni Maio wurde 1964 in Italien geboren. Maio ist Philosoph und Arzt
mit langjähriger klinischer Erfahrung. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für
Medizinethik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und leitet dort ein
eigenes Institut. Seit 20 Jahren publiziert er zu medizinethischen Themen,
und seine Expertise ist in zahlreichen Ethik-Gremien gefragt. So berät er als
berufenes Mitglied die Bundesärztekammer, die Malteser Deutschland und die
Deutsche Bischofskonferenz. Seine Publikationsliste umfasst neben dem 2012
erschienenen Standardwerk Mittelpunkt Mensch: Ethik in der Medizin - Ein
Lehrbuch und anderen monographischen Arbeiten über 300 Veröffentlichungen.
Maio behandelt medizinethische Probleme als existentielle und anthropologische
Grundfragen und rückt die Frage nach dem Menschenbild in das Zentrum seines
kritischen Nachdenkens.

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Leseprobe

»Wir planen zu wenig, wenn wir Dinge, die in unserer Hand liegen, dem Zufall überlassen. Wir planen zu viel, wenn wir das Ganze der menschlichen Dinge in die Hand unserer Absicht nehmen und verändern wollen.«

Karl Jaspers

Wenn ein Mensch geboren wird, sind wir trotz aller Entzauberung, die die Moderne mit sich gebracht hat, ergriffen und überwältigt. Wir halten den Atem an. Die Geburt eines Menschen berührt uns in der Tiefe, sie legt – wie es Hannah Arendt bildhaft ausdrückte – einen neuen Faden in das Geflecht der bestehenden Welt, und deshalb ahnen wir, dass diese Welt eine andere geworden ist. Vielleicht ahnen wir sogar, dass wir ohne das Prinzip der Geburt, des Neuanfangs, der »Natalität«, wie Hannah Arendt auch sagt, keine Hoffnung und keine Zukunft hätten. Mit der Geburt eines Kindes wird unsere Hoffnung lebendig und unsere Zukunft leibhaftig.

Was aber der Geburt von heute fehlt, ist die Selbstverständlichkeit. Bis das Kind wirklich auf die Welt kommt, hat es bereits einen langen und oft sehr beschwerlichen Weg zurückgelegt, der mit vielen Prüfungen gepflastert ist. Nur wenn das Kind all diese Prüfungen besteht, darf es überhaupt im Mutterleib und am Leben bleiben. Ein Kind, das schließlich geboren wird, ist oft bereits ein Kind, das »überlebt« hat. Wir sehen in einem Kind nicht mehr von vornherein den Hoffnungsträger und Zukunftsspender. In den ersten Monaten seiner vorgeburtlichen Existenz haben Sorgen und Befürchtungen ein Gewicht, das die instinktive Freude und Vorfreude beinahe erdrückt. Die Schwangerschaft nannte man früher den Zustand »guter Hoffnung«. Heute ist diese Semantik der Hoffnung längst einer Semantik der Bedrohung gewichen.

Das ungeborene Kind als Bedrohung


Die Sorgen, die wir uns um das ungeborene Kind machen, haben sich irgendwann verselbständigt. Wir merken schon gar nicht mehr, dass diese Sorge, je größer sie wird, immer weniger dem Kind gilt und immer mehr den werdenden Eltern, die sich Gedanken darüber machen, wie sie mit einem Kind zurechtkommen würden, das ihren Wünschen, Hoffnungen und Erwartungen aus irgendeinem Grund möglicherweise nicht entsprechen könnte. Die Sorge, die dem Kind zu gelten scheint, gilt in Wahrheit – oft unterstützt vom Arzt – der womöglich gefährdeten elterlichen Lebensplanung.

Das ungeborene Kind ist das radikal Neue, das unser bisheriges Leben von Grund auf verändert. Zunächst kündigt es sich uns in seiner Verborgenheit und Geheimnishaftigkeit an, einer Geheimnishaftigkeit, die eine gespannte und freudige Erwartung wecken könnte. Wenn heute ein Mensch entsteht, sei es im Mutterleib oder außerhalb desselben im Zuge künstlicher Befruchtung, dann wird dieses ungeborene Kind allerdings in zunehmendem Maße nicht als Grund zur freudigen Erwartung, sondern als potentielle Bedrohung betrachtet, wozu nicht zuletzt die vielen diagnostischen und prognostischen Möglichkeiten beitragen. Bis das Kind seinen diagnostischen »Freispruch« erhalten hat, richtet sich fast alle Aufmerksamkeit auf die Gefahr, die für das Lebenskonzept der Eltern von ihm ausgehen könnte. Die Möglichkeiten medizinischer Erkenntnis versprechen uns, unsere Sorgen zu lindern, aber zunächst passiert etwas anderes und Wichtigeres: Je mehr wir über das ungeborene Kind in Erfahrung bringen können, desto mehr fürchten wir seine vermeintlich problematischen Eigenschaften.

Objektiv betrachtet macht sich in den vorgeblich natürlichen Sorgen der werdenden Eltern eine gesellschaftliche Erwartung bemerkbar, eine vorgegebene Norm, wie Kinder sein sollen. Diese Norm kann so mächtig werden, dass sie zu einem Diktat wird, das alle Abweichungen von ihr als unerwünscht und minderwertig erscheinen lässt. Die Tatsache, dass der ungeborene Mensch sich nicht einfach den an ihn herangetragenen Erwartungen fügt und eben gerade dadurch etwas Neues und Einzigartiges in die Welt bringt, wird zunehmend negativ besetzt.

Das Kind kann nicht mehr in seinem geheimnishaften Sosein belassen werden, weil diese Geheimnishaftigkeit plötzlich eher ein beunruhigendes als erfreuliches Potential zu besitzen scheint, alles Bisherige in Frage zu stellen. So zielen viele Bestrebungen von Eltern darauf ab, die möglichen Abweichungen von der »Norm« oder auch nur von ihren Wünschen und Bedürfnissen zu minimieren und ein »passendes« Kind zu bekommen. Solange das gentechnisch »designte« Kind noch nicht zur Verfügung steht, scheint die Lösung darin zu liegen, im Falle eines normabweichenden Befundes abzutreiben und einen zweiten Versuch zu starten. Subjektiv mögen viele das als einen Fortschritt empfinden, weil sie glauben, damit insgesamt das Wohl neugeborener Kinder zu fördern. Tatsächlich aber geschieht etwas anderes. Die soziale Erwartung wird zunehmend von einem Ideal technischer Perfektion geprägt, das wir auf die Natur übertragen, von einem Ideal, dem wir die Natur unterordnen. Die soziale Erwartung wird zum Maßstab für Wert und Unwert von Leben.

Zwar sind die Eltern angesichts eines positiven Schwangerschaftsbefundes in der Regel zunächst erfreut und glücklich; sobald aber die Außenwelt dazukommt und die Medizin einbezogen wird, kehrt sich diese spontane Freude rasch um in Angst und in ein damit verbundenes Sicherheitsbedürfnis. Die antizipierte Geburt des eben noch freudig erwarteten Kindes kommt dann nicht mehr der Enthüllung eines Geschenkes gleich.

Statt das Leben zu »empfangen«, wollen wir mit der Geburt einen Menschen »zur Welt bringen«, bei dem wir keine Risiken eingehen – einen Menschen, den wir minutiös geplant und eingeplant haben. Der Mensch, der heute geboren wird, soll vor allem keine Überraschung sein. Man will ihm das Geheimnishafte schon im Mutterleib entreißen, denn in einer Zeit, in der alles menschenmöglich zu sein scheint, können wir schließlich auch das Sosein und die Ankunft eines Menschen nicht einfach dem Zufall überlassen. Auch die Gesundheit des Kindes erscheint uns vor diesem Hintergrund als grundsätzlich machbar. Dieser Gedanke durchzieht all die Verfahren der vorgeburtlichen Diagnostik. Und so hat die moderne Medizin ganze Arsenale der Diagnostik entwickelt, mit denen sie sich des ungeborenen Lebens bemächtigt und den Eltern dabei »hilft«, nur noch die Kinder zu bekommen, die ihnen und der Gesellschaft »passen«. Sobald Eltern ihr ungeborenes Kind, sei es auch nur vorübergehend, als »Bedrohung« empfinden, werden sie plötzlich zur größten Bedrohung für das Leben dieses Kindes.

Das ungeborene Kind als Projekt


Das Kinderkriegen ist heute nicht mehr selbstverständlich. Zum einen deswegen, weil 15 % der Frauen in Deutschland irgendwann in ihrem Leben die Erfahrung einer (auch vorübergehenden) infertilen Phase durchmachen (Revermann u. Hüsing 2011, S. 28). Nach Boivin liegt die medizinisch erhobene Infertilitätsrate in den westlichen Ländern bei 9 % aller fortpflanzungsfähigen Frauen (Boivin 2007). Zum anderen ist es aber auch deshalb nicht mehr selbstverständlich, weil das Kind, das man sich wünscht, immer weniger als eine Gabe betrachtet wird, die man dankbar annimmt und ganz unabhängig von allen seinen Eigenschaften liebt. Die Möglichkeit zur Abtreibung, die rechtlich bis zur Geburt besteht, hat der potentiellen Mutter bzw. den Eltern einen immer größeren Entscheidungsspielraum gegeben, der die Fiktion nährt, dass ein Kind etwas Verfügbares, etwas Machbares sei – als ob es bestellbar wäre wie beliebige andere Produkte, die der Mensch nach eigenen Fähigkeiten und Wünschen »machen« oder »herstellen« kann. Dabei wird übersehen, dass sogar im Bereich der herstellenden Tätigkeit der Machbarkeit Grenzen gesetzt sind. Selbst dort, wo wir tatsächlich als Schöpfer der dinglichen Welt auftreten, gibt es das Scheitern und das Misslingen, gibt es ungewollte Nebenfolgen, gibt es Ermahnungen zur – Demut. Auch das sind Gedanken von Hannah Arendt aus ihrem Buch Vita activa oder vom tätigen Leben.

Umso erstaunlicher ist es, dass sogar der Nachwuchs des Menschen immer mehr zum »Projekt« geworden ist, zum Projekt der Eltern, die ihr Kind minutiös planen und vorprogrammiert einbauen in ein fest umrissenes Lebenskonzept, in dem sie ihrem dann schließlich doch noch gewollten Kind (das immer öfter auch das einzige bleibt) eine ganz bestimmte Funktion zugedacht haben. Das Kind ist aber vor allem deswegen zum Projekt geworden, weil vielen werdenden Eltern suggeriert wird, dass sie beim Kinderkriegen Sorgfaltspflichten einzuhalten hätten, damit sie bloß nicht das »falsche« Kind zur Welt bringen, das Kind nämlich, das nicht gesund oder sogar behindert wäre. Ein Kind zu gebären, das eine Behinderung hat, gilt heute weithin nicht mehr als Schicksal, sondern als Fahrlässigkeit – als Fehler im »Reproduktionsmanagement«.

Eine Mutter, die ihre »Reproduktion« nicht minutiös plant, die ihren Nachwuchs nicht absolut »unter Kontrolle« hat und ein Kind mit Behinderungen gebiert, kann sich schwerlich noch auf ihre vorbehaltlose Bejahung des Lebens oder gar auf ihre mütterliche Kindesliebe berufen. Eher wird sie sich dem Vorwurf stellen müssen, bei der effizienten Planung ihrer Nachkommen »versagt« zu haben. Ein behindertes neugeborenes Kind gilt heute vor allem als Resultat menschlicher Fehlplanungen und Unterlassungen.

Frauen von heute müssen alles können. Sie sollen erfolgreich berufstätig und obendrein perfekte Mütter sein. Selbst als Schwangere unterliegen sie dem Perfektionsdruck von außen und haben dafür zu sorgen, dass sie makellose Kinder auf die Welt bringen. Tun sie das nicht, so haben sie etwas falsch gemacht oder gelten sogar als »gescheitert«, in jedem Fall als fahrlässig.

Der Wunsch nach dem...


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