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E-Book

Administration, politische Institutionen, Militär

Russland unter der tatarischen Herrschaft

AutorAlexander Dumitru
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl24 Seiten
ISBN9783640963188
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Ruhr-Universität Bochum (Historisches Institut), Veranstaltung: Russland in der frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Mongolenherrschaft über Russland, die nach allgemeiner Auffassung der Historiker den Zeitraum 1230 bis 1480 betraf. Inhalt dieser Arbeit sollen keine allgemeine Ausführungen über Ursache, Ablauf und Folgen der tatarischen Eroberung und Herrschaft über Russland sein; den Schwerpunkt bilden vielmehr die tatarischen Einflüsse auf die russische Kultur und die Entwicklung Moskaus in den Bereichen Administration, politische Institutionen und Militär, d. h. die tatarischen Entlehnungen in diesen Bereichen sollen erörtert werden. Ausgangspunkt bildet hier vor allem das Buch 'Muscovy and the Mongols. Cross-Cultural Influences on the Steppe Frontier, 1304-1589' des Russischamerikaners Donald Ostrowski aus dem Jahr 1998, da dieser wie kein anderer Autor die genannten Bereiche ausführlich in seinem Buch behandelt. Die Entscheidung für dieses Thema erklärt sich dadurch, dass der Komplex 'Tatarenherrschaft über Russland' bei den westlich-europäischen wie den russischen Historikern umstritten und eine eindeutige Antwort auf die Frage nach den Folgen der Herrschaft der Mongolen nicht möglich ist und auch lange Zeit nicht möglich war. Seit dem späten 18., frühen 19. Jahrhundert setzte sich die europäische wie russische Geschichtsschreibung mit diesem Aspekt der russischen Vergangenheit auseinander und dabei war das Urteil der Historiker immer vom Geist ihrer Zeit abhängig; Nationalismus auf europäischer wie russischer Seite im 19. und frühen 20. Jahrhundert und die ideologisch aufgeladene Stimmung während des Kalten Krieges machten eine objektive, sachliche Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex nahezu unmöglich. Erst in der entideologisierten Atmosphäre, welche dem Fall des Eisernen Vorhanges folgte, war man in Russland wie Europa (und den USA) bereit, einen neutraleren und differenzierteren Blick auf die tatarische Vergangenheit Russlands zu werfen. Zur methodischen Vorgehensweise ist hinzuzufügen, dass die Ausführungen Ostrowskis den Ausgangspunkt meiner Arbeit bilden; dabei versuche ich immer, die Thesen und Argumente anderer Historiker mit einzubeziehen und gegenüber zu stellen, sofern diese miteinander konkurrieren. In den Bereichen Administration, politische Institutionen und Militär in Russland im allgemeinen, in Moskau im besonderen ist dieses Vorgehen jedoch wenig ergiebig, da das Buch Ostrowskis ausführlicher und detailierter dazu berichtet, als andere von mir gesichtete Literatur.

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