Sie sind hier
E-Book

Aerarium militare

Weg zur geregelten Veteranenversorgung

AutorJanette Rau
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl20 Seiten
ISBN9783640554027
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis4,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 6 n. Chr. gründete Augustus die Aerarium militare zur Versorgung der Veteranen? Doch wie kam es zum Wandel von der missio agraria zur missio nummaria? [...] Dies bedeutet jedoch nicht, dass erstmals Augustus den Gedanken einer Veteranenversorgung aufgriff. Bereits in der Republik versorgten einige Feldherren, wie Gaius Marius oder Sulla, ihre Soldaten mit Land. Die Innovation unter Augustus war eine allgemeine Reglung der Dienstzeit und die Zusicherung einer finanziellen Versorgung, was zuvor noch nicht der Fall gewesen war. Die Art der Veteranenversorgung unterlag einem grundlegenden Wandel seit der späten Republik. Innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne wurden die Veteranen nicht mehr allein durch Land versorgt, sondern überwiegend durch eine festgesetzte und zugesicherte Geldsumme. Dies lässt die Frage aufkommen, warum dieser Wandel vollzogen wurde und vor allen Dingen, wie die Veteranenversorgung nun finan-ziert wurde, wenn man bedenkt, dass in der Republik im Idealfall die einzelnen Feldherren für die Versorgung aufgekommen waren. Im ersten Teil dieser Arbeit wird rückblickend die Versorgung der Soldaten in republikanischer Zeit betrachtet. D. h., erst einmal wird geklärt, wer als Veteran galt. Weiter, welche Anrechte hatten diese auf eine Versorgung und wenn sie versorgt wurden, auf welche Art und Weise geschah dies? Nachfolgend wird auf die Entlassungsprämien, die praemia militiae, der Veteranen in der frühen Kaiserzeit eingegangen. Es wird erörtert, warum von einer Abfindung mit Land, der missio agraria, zu einer monetären Versorgung, der missio nummaria, übergegangen wurde. Im letzten Teil dieser Arbeit wird gesondert die Institution zur Finanzierung der Ver-sorgungsbeträge betrachtet. Dies bedeutet eine Darlegung der Umstände zur Kas-sengründung, der Struktur und Finanzierungsmittel der Kasse. Zudem wird ausgeführt, wie erfolgreich die missio nummaria und deren Finanzierung umgesetzt werden konnte. Als bedeutende Quellen für diese Arbeit sind besonders die Annalen von Tacitus, die Kaiserviten von Sueton, die Römische Geschichte von Cassius Dio und die Res Gestae von Augustus hervorzuheben. Diese ergeben zusammen ein Bild über den Wandel der Veteranenversorgung, deren Finanzierung und Erfolg.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Antike - Antike Kulturen

Alkibiades in der Komödie

E-Book Alkibiades in der Komödie
Format: PDF

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,3, Universität Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache:…

Limestor bei Dalkingen

E-Book Limestor bei Dalkingen
Format: ePUB/PDF

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2, Universität Stuttgart, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract:…

Weitere Zeitschriften

MENSCHEN. das magazin

MENSCHEN. das magazin

MENSCHEN. das magazin informiert über Themen, die das Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft bestimmen -und dies konsequent aus Perspektive der Betroffenen. Die Menschen, um die es geht, ...

Berufsstart Bewerbung

Berufsstart Bewerbung

»Berufsstart Bewerbung« erscheint jährlich zum Wintersemester im November mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren und ermöglicht Unternehmen sich bei Studenten und Absolventen mit einer ...

Deutsche Tennis Zeitung

Deutsche Tennis Zeitung

Die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung bietet Informationen aus allen Bereichen der deutschen Tennisszene –sie präsentiert sportliche Highlights, analysiert Entwicklungen und erläutert ...

DGIP-intern

DGIP-intern

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) für ihre Mitglieder Die Mitglieder der DGIP erhalten viermal jährlich das Mitteilungsblatt „DGIP-intern“ ...

Dr. med. Mabuse

Dr. med. Mabuse

Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe Seit über 40 Jahren sorgt die Zeitschrift Dr. med. Mabuse für einen anderen Blick auf die Gesundheits- und Sozialpolitik. Das Konzept einer Zeitschrift ...

EineWelt

EineWelt

Weltweit und ökumenisch – Lesen Sie, was Mensch in Mission und Kirche bewegt. Man kann die Welt von heute nicht verstehen, wenn man die Rolle der Religionen außer Acht lässt. Viele Konflikte ...