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Aktuelle Untersuchungen zum Modusgebrauch in der indirekten Rede

eBook Aktuelle Untersuchungen zum Modusgebrauch in der indirekten Rede Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seitenanzahl
77
Seiten
ISBN
9783832496616
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
74,00
EUR

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im täglichen Sprachgebrauch enthält die Redeerwähnung den Konjunktiv selten, weil andere Mittel die Wiedergabe deutlich kennzeichnen. Es sei denn, dass der Sprecher sich vom Gesagten distanzieren will. Den Konjunktiv findet man aber oft in der Presse und in den Nachrichtensendungen. Dort sind uneingeleitete Nebensätze und die berichtete Rede häufig und der Konjunktiv ist dann das einzige Kennzeichen der Redeerwähnung. Die Autoren von Grammatiken führen oft unklare Regeln mit vielen Ausnahmen an. Man trifft sowohl mehrdeutige Formen, wo sich unmissverständliche anbieten, als auch den Konjunktiv II und die würde-Form, wo eindeutige Konjunktiv-I-Formen zur Verfügung stehen. Es gibt gewisse Freiheit im Modusgebrauch in der indirekten Rede. Man kann keine festen Regeln angeben, sondern nur Tendenzen, die von unterschiedlichen Faktoren bestimmt werden. Die Ausdrucksmöglichkeiten sind im Konjunktiv enger begrenzt als im Indikativ und dadurch gibt es mehr Interpretationsmöglichkeiten, was zu Missverständnissen führen kann. Man muss auch darauf achten, dass der Konjunktiv aus der direkten Rede übernommen werden kann. In solchen Fällen muss man sich auf den Kontext stützen. Sowohl die Grammatiker als auch die Autoren von Lehrbüchern sind oft in der Vermittlung der indirekten Rede miteinander nicht einig, deswegen ist es schwierig, ihre Regeln zu konfrontieren. Die Analyse von Lehrbüchern zeigt aber Tendenzen in der Fremdsprachenmethodik, die mit Ergebnissen von Studien über den Modusgebrauch in der deutschen Gegenwartsprache im Einklang stehen (z. B. Reduktion auf die 3. Person, Tendenz zum Konjunktiv II und zur würde-Form). In der Presse erscheint nur die 3. Pers. Sing. und Plur., aber man kann man diese Tendenzen im Modusgebrauch nicht beobachten. Die würde-Umschreibung ist selten, auch bei schwachen Verben, und im Singular herrscht der Konjunktiv I. Gang der Untersuchung: Die indirekte Rede ist ein bedeutender Funktionsbereich des Konjunktivs und der absolut wichtigste Funktionsbereich des Konjunktivs I. Ich möchte mich mit diesem Thema in der vorliegenden Arbeit auseinander setzen, weil ich mich für die Sprachwissenschaft interessiere. Bei der Wahl des Themas ist auch der Mangel an aktuellen Untersuchungen in diesem Bereich ausschlaggebend. Die indirekte Rede ist ein problematisches Element der deutschen Grammatik, besonders viele Schwierigkeiten bereitet der Modusgebrauch. Er ist nicht nur kompliziert, sondern es [...]

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