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E-Book

Aller Anfang ist leicht

Unternehmens- und Wirtschaftsethik für die Praxis

AutorDaniel Dietzfelbinger
VerlagHerbert Utz Verlag
Erscheinungsjahr2002
Seitenanzahl297 Seiten
ISBN9783831601332
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis16,99 EUR

Denken Sie, wenn Sie Moral für die Wirtschaft hören, an Alibiveranstaltungen und nutzlose Appelle? Glauben Sie, dass Ethos und Verantwortung in einem Unternehmen gar keine Rolle spielen können? Halten Sie Unternehmens- und Wirtschaftsethik für Luxus? Dann ist dieses Buch genau richtig für Sie. Aller Anfang ist leicht - mit dieser Einführung in die Grundfragen der Unternehmens- und Wirtschaftsethik können Sie sich schnell einen Überblick darüber verschaffen, was es mit der Moral in der Ökonomie auf sich hat. Das Buch gibt in verständlicher Sprache eine Übersicht über die Geschichte der allgemeinen Ethik und deren Instrumente. Weiterhin werden die Grundfragen der Unternehmens- und Wirtschaftsethik besprochen.

Wo spielen Moral und Ethos für die Führungskraft eine Rolle? Was ist ein ethischer Führungsstil? Was haben Menschenbilder mit Managementtheorien zu tun? Wann werden ethische Beziehungsfelder des Unternehmens offensichtlich? Wie kann Ethik für die gesamte Wirtschaft ins Spiel gebracht werden? Es werden exemplarische Praxisfälle vorgestellt, die Sie kreativ bearbeiten können. Das Buch wendet sich an Führungskräfte aus der Wirtschaft ebenso wie an Lehrende in Schule und Fortbildung, die sich bisher noch nicht mit dem Themengebiet auseinandergesetzt haben. Es ist für alle, die grundsätzlich an Unternehmens- und Wirtschaftsethik interessiert sind. 

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Kapitelübersicht
  1. Inhalt
  2. Einführung, Ethik in der Ökonomie - Eintagsfliege oder Alltagserscheinung? und Erste Annäherung
  3. Allgemeine Ethik: Shortcut Ethik - Geschichte und Grundbegriffe
  4. Allgemeine Ethik: Bindestrich-Ethiken und Zwischenergebnis
  5. Unternehmens- und Wirtschaftsethik: Die verschiedenen Ebenen innerhalb einer Ethik der Ökonomie und Das Individuum
  6. Unternehmens- und Wirtschaftsethik: Das Unternehmen
  7. Unternehmens- und Wirtschaftsethik: Die Wirtschaft
  8. Unternehmens- und Wirtschaftsethik: Vier Orientierungen einer praktischen Ethik für die Ökonomie
  9. Aktuelle Ansätze: Konzepte der Unternehmens- und Wirtschaftsethik Ausgangslage
  10. Fallbearbeitungen
  11. Ausblick: Wirtschaftsethik als Stilfrage
  12. Anhang: Weiterführende Literatur, Personen- und Sachregister und über den Autor
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort zur zweiten Auflage12
Vorwort zur dritten Auflage12
Einführung14
1 Ethik in der Ökonomie – Eintagsfliege oder Alltagserscheinung?15
2 Unternehmens- und Wirtschaftsethik: Erste Annäherung20
2.1 Ethik als Corporate Identity20
2.2 Eine Ethik, mehrere Ethiken oder Beliebigkeit?22
2.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten23
2.4 Wirtschaftsethik als Ethik?25
2.5 Warum gerade heute Wirtschaftsethik?26
2.6 Funktionen einer Ethik für die Wirtschaft28
2.7 Unterschiedliche Verantwortungsbereiche29
2.8 Ethik: Feigenblatt oder Erfolgsfaktor?31
Teil I: Allgemeine Ethik34
3 Shortcut Ethik – Geschichte und Grundbegriffe35
3.1 Kurzer Überblick über die Geschichte der Ethik35
3.1.1 Antike35
3.1.2 Frühes Christentum und Mittelalter42
3.1.3 Die Wende zur Neuzeit44
3.1.4 Aktuelle Ethikansätze50
3.2 Der Platz der Ethik im Wissenschaftskanon52
3.3 Grundbegriffe der Ethik54
3.3.1 Differenzerfahrung als Voraussetzung der ethischen Diskussion54
3.3.2 Moral, Ethos und Ethik55
3.3.3 Der Zusammenhang der Begriffe60
3.3.4 Verantwortung62
3.3.5 Entscheidungssituation und Konflikt66
3.4 Inhalte und Instrumente der Ethik66
3.5 Die ethische Diskussion74
3.5.1 Charakter einer ethischen Diskussion74
3.5.2 Handlungsurteile74
3.5.3 Werturteile75
3.5.4 Der Zusammenhang zwischen Handlungs- und Werturteilen76
4 Bindestrich-Ethiken78
4.1 Unterscheidung der Bindestrich-Ethiken78
4.2 Klassifizierende Bindestrich-Ethiken79
4.3 Begründungsbezogene Bindestrich-Ethiken81
4.4 Adressatenbezogene Bindestrich-Ethiken84
4.5 Geltungsbereichsbezogene Bindestrich-Ethiken87
5 Zwischenergebnis88
TEIL II: Unternehmens- und Wirtschaftsethik90
6 Grundlegung: Die verschiedenen Ebenen innerhalb einer Ethik der Ökonomie91
7 Das Individuum94
7.1 Das Individuum in Systemzusammenhängen94
7.1.1 Die Prägung des Individuums94
7.1.2 Rollenspiele und Erwartungen97
7.2 Handlungsfelder98
7.3 Das Individuum im wirtschaftlichen Handlungsfeld100
7.4 Das Individuum im Unternehmen101
7.4.1 Positionen und Rollen101
7.4.2 Das Individuum als Mitarbeitender104
7.5 Individuelle Konfliktsituationen105
7.6 Das Individuum als Führungskraft109
7.6.1 Anforderungen an Führungskräfte109
7.6.2 Der Soll-Rahmen für Führungskräfte111
7.6.3 Ethik für Führungskräfte112
7.6.4 Das Ethos der Führungskraft115
7.7 Führungsstil und Führungsethik117
7.7.1 Aspekte der Führung117
7.7.2 Führungsstile119
a) Autokratischer Führungsstil119
b) Autoritärer oder obrigkeitlicher Führungsstil120
c) Patriarchalischer Führungsstil120
d) Charismatischer Führungsstil120
e) Bürokratischer Führungsstil120
f) Formeller Führungsstil121
g) Laisser-faire-Führungsstil121
h) Liberalistischer Führungsstil121
i) Demokratischer Führungsstil122
j) Kooperativer Führungsstil122
7.7.3 Ethischer Führungsstil124
7.8 Menschenbilder in Wissenschaft und Management126
7.8.1 Das Homo-Oeconomicus-Modell126
7.8.2 Menschenbilder in den Wirtschaftswissenschaften128
7.8.3 Menschenbilder in Unternehmens- und Managementtheorien131
7.9 Ethik im Management134
8 Das Unternehmen137
8.1 Was ist ein Unternehmen?137
8.2 Das Unternehmen in verschiedenen Systemzusammenhängen140
8.3 Ethische Handlungsfelder im Unternehmen141
8.3.1 Innen- und Außenbeziehungen eines Unternehmens141
8.3.2 Unternehmensethische Fragen im Alltag143
8.3.3 Konfliktfelder im unternehmerischen Handeln145
8.3.4 Kategorien unternehmerischen Handelns146
8.4 Erfolgsfaktoren im Unternehmen149
8.4.1 Wertschöpfung als Unternehmensziel149
8.4.2 Kehrseiten des Erfolgsbegriffes149
8.4.3 Schlüsselfaktoren150
a) Marktführerschaft/Marktnische/Absatzmöglichkeit/klare Ziele150
b) Marktdefinition/Marketing/Kernstrategie150
c) Spezialisierung/globale Vermarktung/Marketing151
d) Kundennähe/Orientierung am Kundenbedürfnis/solide Partner151
e) Hoher Innovationsgrad/Offenheit gegenüber Neuerungen151
f) Qualitätsstreben bei Produkt und Service151
g) Zeitmanagement151
h) Umweltschutz152
i) Strategiekontrolle/Strategieimplementation152
j) Verfügbarkeit von Ressourcen152
a) Vertrauen auf interne Kräfte klares Projektmanagement152
b) Mitarbeiteridentifikation und -motivation/hohe Leistungsbereitschaft152
c) Einheit von Person und Aufgabe bei den Führungskräften152
d) eindeutige Unternehmenskultur/Leitbild152
8.4.4 Ethik als Erfolgsfaktor153
8.5 Aufgaben und Elemente der Unternehmensethik153
8.5.1 Definition Unternehmensethik153
8.5.2 Corporate Identity154
8.5.3 Leitbilder156
8.5.4 Selbstverpflichtungen158
8.5.5 Unternehmen und Korruption160
8.6 Unternehmenskultur164
8.6.1 Hinführung164
8.6.2 Unterscheidung zweier Positionen165
8.6.3 Der ökonomische Nutzen166
8.6.4 Konkrete Gestaltung der Unternehmenskultur166
8.6.5 Checkfragen zur Bestandsaufnahme29168
8.6.6 Checkfragen zu Werten und Verhaltensweisen170
8.6.7 Unternehmenskultur als Prozess173
8.7 Die Verantwortung des Unternehmens in der Gesellschaft ( Corporate Citizenship)174
8.7.1 Historische Entwicklungen174
8.7.2 Voraussetzungen174
8.7.3 Eingrenzungsschwierigkeiten175
8.7.4 Adressaten176
8.7.5 Voraussetzungen177
8.7.6 Strategische Ausrichtung178
8.7.7 Corporate Citizenship im unternehmerischen Gesamtrahmen179
8.7.8 Neuer Wein in alten Schläuchen?179
8.8 Modelle der Unternehmensethik180
9 Die Wirtschaft183
9.1 Was ist die Wirtschaft?183
9.2 Die Welle der modernen Globalisierung186
9.2.1 Der Begriff186
9.2.2 Historische Analyse und moderne Qualität188
9.2.3 Akteure der Globalisierung192
9.2.4 Folgen für Entwicklungsländer196
9.2.5 Fragen des Umweltschutzes197
9.2.6 Kulturelle Herausforderungen198
9.2.7 Zukunftsszenarien199
9.2.8 Der Ruf nach Global Governance201
9.3 Ethische Fragen der Wirtschaft202
9.4 Ethik und Börse205
9.4.1 Warum Aktiengesellschaft?205
9.4.2 Beispiel: Die Handkunst AG39205
9.4.3 Kapitalerhöhung209
9.4.4 Das Funktionieren des Börsenmarktes212
9.4.5 Profitstreben und Börsenethik212
9.4.6 Die Frage der Methodik214
9.4.7 Produkte und Methoden der Unternehmen215
9.4.8 Die Rolle der Fondsgesellschaften216
9.5 Shareholder Value und Ethik217
9.5.1 Begriffsklärung217
9.5.2 Methoden zur Steigerung des Shareholder Value219
9.5.3 Bewertung des Konzeptes220
9.6 Konkrete Ziele der Wirtschaftsethik221
9.7 Wirtschafts-, Unternehmens- und Individualethik222
10 Vier Orientierungen einer praktischen Ethik für die Ökonomie224
10.1 Anforderungen an Orientierungen224
10.2 Orientierung 1: Wirtschaftsethik als Nachhaltigkeit.225
10.3 Orientierung 2: Untersuche die Bedingung der Knappheit!225
10.4 Orientierung 3: Überprüfe den Nutzen!226
10.5 Orientierung 4: Frage nach dem Aufwand!227
TEIL III: Aktuelle Ansätze230
11 Konzepte der Unternehmens- und Wirtschaftsethik Ausgangslage231
11.1 Ausgangslage231
11.2 Individualethische Ansätze232
11.3 Unternehmensethische Ansätze236
11.4 Wirtschaftsethische Ansätze239
TEIL IV: Fallbearbeitungen246
12 Konkretion: Fallbeispiele247
12.1 Einführung247
12.2. Fallbeispiel A248
12.2.1 Der Fall Anton Agil248
12.2.2 Hilfsfragen248
12.2.3 Fallbearbeitung248
12.3 Fallbeispiel B253
12.3.1 Der Fall Betty Betriebsam253
12.3.2 Hilfsfragen253
12.3.3 Fallbearbeitung254
12.4 Fallbeispiel C256
12.4.1Der Fall Curt Creativ256
12.4.2 Hilfsfragen257
12.4.3 Fallbearbeitung257
12.5 Fallbeispiel D258
12.5.1 Der Fall Dodo Dümpel258
12.5.2 Hilfsfragen258
12.5.3 Fallbearbeitung258
12.6 Fallbeispiel E259
12.6.1 Der Fall Emilia Eigen259
12.6.2 Hilfsfragen260
12.6.3 Fallbearbeitung260
12.7 Fallbeispiel F261
12.7.1 Der Fall Friedl Fleissig261
12.7.2 Hilfsfragen261
12.7.3 Fallbearbeitung262
12.8 Fallbeispiel G263
12.8.1 Der Fall der Gutdünken AG263
12.8.2 Hilfsfragen263
12.8.3 Fallbearbeitung263
12.9 Fallbeispiel H264
12.9.1 Der Fall des Herrmann Homunculus264
12.9.2 Hilfsfragen265
12.9.3 Fallbearbeitung265
12.10 Zusammenfassung266
TEIL V: Ausblick268
13 Wirtschaftsethik als Stilfrage269
1. Die Differenzen zwischen den Handlungsfeldern ...271
2. Der Stilbegriff hat normative Funktion ...272
3. Konkret kann dieser Stilgedanke auf systembezogener Ebene ...272
4. Auf einer solchen Basis kann sich fairer Wettbewerb entfalten ...273
5. Um lenkungswirtschaftliche Anflüge zu vermeiden ...273
6. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird Soziale Marktwirtschaft ...273
7. Die axiomatische Begründung ...274
8. Für das Individuum, also die einzelne Führungskraft, soll gelten ...274
9. Für Unternehmen heißt dies...274
10. Auf Systemebene bedeutet eine sozialmarktwirtschaftliche Wirtschaftsethik ...275
TEIL VI: Anhang276
14 Weiterführende Literatur277
15 Personen- und Sachregister290
16 Über den Autor296

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