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Alles anders

Erkennen Sie Ihre wahre Berufung und werden Sie glücklich

AutorMichaela Lang, Oliver Fritsch
Verlagmvg Verlag
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl240 Seiten
ISBN9783864152610
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Wer ist nicht manchmal genervt vom alltäglichen Einerlei im Büro? Doch wer nur von einem Lottogewinn träumt, um alles hinschmeißen zu können, der sollte sich überlegen, ob es nicht an der Zeit ist, endlich den Traum von einem erfüllenden Job wahr zu machen und etwas ganz anderes tun. Alles anders hilft zu erkennen, wo die eigenen Talente wirklich liegen, eine klare Vision zu entwickeln und die entscheidenden Schritte zu tun. Mithilfe ausgewählter Denkzeuge® liefern die Jobexperten Oliver Fritsch und Michaela Lang in diesem Buch Antworten auf die Fragen derer, die sich beruflich und persönlich neu ausrichten wollen: - Was treibt mich an? - Was traue ich mir zu und wo will ich hin? - Welche Hindernisse muss ich auf dem Weg dorthin überwinden? - Wie mache ich den ersten Schritt? Jeder kann seinen Traum leben - man muss es nur anpacken!

Oliver Fritsch ist der Autor des Buches 'Alles Anders. 15 Fragen, die Ihr Leben verändern', mit dem er Tausenden von Menschen geholfen hat, ihre Berufung zu finden. Michaela Lang gründete 1991 eine der größten Werbemittelagenturen zwischen Salzburg und München. Die Autorin, Kolumnistin und dreifache Mutter ist Kofounder der 'Chiemsee Denkzeuge'.

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Man gewinnt wahre Einsichten zu fast jedem Thema, wenn man nur die richtigen Fragen stellt und Antworten darauf ?ndet.

Kinder fragen unzählige Male „Warum?“ und erfahren so, wie die Welt funktioniert. Auch wir machen uns Fragen zunutze, die aufeinander aufbauen und immer tiefer gehen. Jeder der sechs Schritte ist gleich strukturiert und enthält verschiedene Denkzeuge für Ihren beru?ichen und persönlichen Selbstentdeckungsprozess. Darin finden Sie:

  • Einführende Kommentare und Erläuterungen zum Verständnis des Denkzeugs,
  • Übungen mit Schlüsselfragen oder Aufgaben, die Sie bearbeiten sollten,
  • Felder, in denen Sie die gestellten Fragen schriftlich beantworten oder wichtige Einsichten notieren können. Benutzen Sie bei Bedarf auch weiteres Papier, um für die Entfaltung Ihrer Antworten viel Freiraum zu haben, oder nutzen Sie gleich von Anfang an ein speziell dafür angelegtes „Alles anders“-Notizbuch,
  • Platz am Ende jedes Denkzeugs, um Ihre drei Schlüssel­erkenntnisse zu notieren.

Re?exion und Lernprozess


Im Rahmen dieses Workshops konfrontieren wir Sie mit einer Reihe von Entscheidungen und Erfahrungen aus Ihrer Vergangenheit, Ihrem Verhalten in bestimmten Situationen und Ihren Beziehungen zu Mitmenschen. Schreiben Sie Ihre Antworten zu den Fragen erst auf, nachdem Sie sich genügend Zeit genommen haben, über sie nachzudenken und auf die Gefühle zu hören, die sie in Ihnen wecken. Die Fragen dienen dazu, mehr und mehr Ihrer Emotionen, Gefühle und verborgenen Wünsche offenzulegen. Jede Frage bildet dabei den Ausgangspunkt für die nächste Frage. Deshalb empfehlen wir auch, sie der Reihe nach zu bearbeiten. Die Erkenntnisse und Antworten, die sich daraus ergeben, bringen Sie immer näher zu sich selbst und helfen Ihnen, einen Weg in eine zufriedenere Zukunft zu ?nden.

Die therapeutische Wirkung des Schreibens


Dutzende von Studien, unter anderem von James Pennebaker (1986), kommen zu dem Schluss, dass sich die meisten Menschen glücklicher und gesünder fühlen, wenn sie ihre innersten Gedanken und Gefühle über traumatische Ereignisse, wie beispielsweise sexuellen Missbrauch oder das Durchleiden einer schweren Krankheit wie Krebs, zu Papier bringen.

Vielleicht haben Sie die positive Wirkung des Schreibens schon selbst kennengelernt, als Sie etwas aufschrieben, um

  • Ihre Gedanken zu ordnen,
  • Ihre Gefühle in Worte zu fassen,
  • zu bestimmen, was wichtig für Sie ist und was sich geändert hat,
  • ungelösten Problemen auf die Spur zu kommen,
  • ein einschneidendes Ereignis in Ihrem Leben zu verarbeiten,
  • bei Entscheidungen pro + contra Checklisten zu erstellen.

Doch der Effekt des therapeutischen Schreibens ist nicht nur für die Gefühlswelt wichtig. Eine im April 1999 im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie zeigte, dass expressives Schreiben sogar die Symptome von Asthma und rheumatoider Arthritis abschwächen kann. Im Rahmen seiner Studien stellte James W. Pennebaker ebenfalls fest, dass Hochschulstudenten sechs Wochen, nachdem sie über stressvolle Ereignisse in ihrem Leben geschrieben hatten, über aktivere T-Helfer-Zellen verfügen – ein Hinweis auf eine besser funktionierende Immunabwehr.

Charles Duhigg beschreibt in seinem Buch „Die Macht der Gewohnheit“ die enormen Erfolge von Reha-Patienten, die sie durch schriftliches Fixieren Ihrer Gedanken gemacht haben. Die Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam eine Broschüre zum Lesen über ihre Krankheit und Empfehlungen zur Genesung. Die zweite Gruppe bekam dieselbe Broschüre, allerdings mit einem Anhang leerer Seiten, die sie jede Woche neu ausfüllen sollten. Auf den Seiten stand lediglich:

Meine Ziele für diese Woche sind ____? Schreiben Sie genau auf, was Sie tun werden. Zum Beispiel wenn Sie einen Spaziergang machen wollen, schreiben Sie genau auf, wo und wann Sie das tun wollen.“

Nach drei Monaten wurden die Patienten noch mal zu Hause besucht, um ihren Gesundheitszustand festzustellen. Dabei kam heraus, dass die Teilnehmer der Gruppe, die ihre Wochenziele aufgeschrieben hatten, fast doppelt so schnell wieder gehen, fast dreimal so schnell ohne fremde Hilfe aus ihren Rollstühlen aufstehen und sich schneller wieder selbst versorgen konnten.

Nutzen Sie also unbedingt auch diese Technik für sich und schreiben Sie alles auf.

Schreiben von Hand statt mit dem Computer


Die meisten Ihrer Antworten und Einsichten sollten Sie mit einem herkömmlichen Stift aufschreiben, statt sie in den Computer zu tippen. Wir wissen, das scheint vielleicht antiquiert, und es mag auch schon eine Weile her sein, seitdem Sie mehr als einen Einkaufszettel von Hand geschrieben haben. Doch glauben Sie uns, es ist eine vollkommen andere Erfahrung, mit einem Füllfederhalter vor einem leeren Blatt Papier zu sitzen als vor einem Tablet oder einem Computerbildschirm mit Tastatur und Maus zu arbeiten.

Wir selbst arbeiten überwiegend am Computer, so dass uns das Schreiben von Hand eine willkommene Distanz zu der täglichen Arbeitssituation verschafft. Mit einem manuellen Schreibinstrument fühlen wir uns mehr wie ein Künstler, der einen Pinsel in der Hand führt. Plötzlich sind wir nicht mehr festgelegt auf eine sequenzielle Denkweise, bei der wir Zeile um Zeile des Bildschirms volltippen und uns mehr Gedanken über Aussehen und Format des Dokuments machen als über seinen Inhalt. Stattdessen haben wir das Gefühl, in unbekanntes Territorium aufzubrechen, in dem unsere Seelen frei wandern können. Unser Menschsein und unsere Kreativität ?ießen durch den Federhalter, unsere innersten Gedanken werden mit Tinte auf Papier gebannt.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ungewöhnliche Dinge im Verlauf dieses Prozesses passieren. Vermutlich werden Sie Eigenschaften an sich entdecken, von denen Sie nicht wussten, dass Sie sie besitzen. Die Erforschung Ihrer Innenwelten verhilft Ihnen mit der schriftlichen Dokumentation zu einem bewussteren und besseren Verständnis von sich selbst und dem, was in Ihnen wachsen und gedeihen will.

Weil das Schreiben von Hand gewöhnlich länger dauert als das Schreiben auf einer Tastatur, verlangsamt sich automatisch auch Ihr Denkprozess. Das ist gut so, denn Sie sollen nicht in die Breite, sondern in die Tiefe denken. Die Worte, die Sie auf dem Papier vor sich sehen, setzen ein unbewusstes Feedback in Ihrem Kopf in Gang, das den Inhalt dessen, was Sie schreiben, kritisch überprüft. Zur Abwechslung ist mal nicht derjenige Sieger, der als Erster die Zielgerade überquert, sondern derjenige, der seinem Sein und seiner wahren Berufung am nächsten kommt.

Wenn Sie seit Jahren nichts mehr von Hand geschrieben haben, macht das gar nichts. Die einzige Person, für die Sie schreiben, sind nämlich Sie selbst. Ihre handschriftlichen Aufzeichnungen sind nicht für fremde Augen bestimmt (siehe auch: Hinweise zu Ihrem eigenen Schutz, S. 36). Wie Ihre Handschrift aussieht, ist daher völlig egal – Hauptsache, Sie selbst können sie hinterher noch lesen.

Wir raten auch dringend davon ab, einen Bleistift für Ihre Aufzeichnungen zu verwenden. Ein Bleistift erlaubt es Ihnen (ähnlich wie elektronische Geräte), Ihre Meinung zu ändern und Ihre „Original“-Gefühle und -Beobachtungen zu redigieren. Sie könnten sogar versucht sein, Ihre persönliche Geschichte Jahre später buchstäblich auszuradieren, weil sie Ihnen beim erneuten Lesen vielleicht peinlich erscheint. Doch Ihre Wachstums-Fortschritte können Sie nur dann richtig einschätzen, wenn Sie sie mit Ihren Anfängen vergleichen.

Denken contra Fühlen: Wie Sie die Fragen beantworten sollten


Viele Menschen versuchen sämtliche Fragen nur mit dem Kopf zu lösen und nicht mit dem Herzen.

Besonders in einer immer noch männlich dominierten Geschäftswelt zählen warme, weiche Gefühle meist immer noch weniger als kaltes, logisches und faktenbasiertes Denken. Vor der Entwicklung unserer Denkzeuge waren Gefühle nicht messbar, in einer Diskussion schwierig zu verteidigen und nicht mit Zahlen zu belegen.

Wir selbst gingen die Dinge meist mit viel Leidenschaft und Emotionen an und argumentierten eher mit dem Herzen als mit dem Verstand. Aber wir kamen nicht weit damit. In einem Prozess der Selbstverleugnung, der viele Jahre andauerte, begannen wir also, unsere wahren Gefühle zu verstecken und uns überwiegend auf die analytische, faktenorientierte Seite unseres Gehirns zu verlassen. Nur durch regelmäßiges Reflektieren nach innen und damit verbundenem Schreiben konnten wir diese Art der Selbstverleugnung erkennen und im Laufe der Jahre wieder umkehren. Wenn Sie zur Wurzel Ihres innersten Seins und Ihrer wahren Berufung vordringen wollen, bringen rein logische Gedankenprozesse Sie nicht sehr weit. Deshalb sollten Sie sich bei der Beantwortung unserer Fragen in den Schritten 1 bis 4 in erster Linie von Ihrer Sensibilität und Ihren Gefühlen leiten lassen. Für manche ist das leichter, für andere schwieriger. Im Schritt 5 bringen wir dann Herz und...

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