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Allgemeinbildung in Deutschland

Erkenntnisse aus dem SPIEGEL-Studentenpisa-Test

AutorMarkus Verbeet, Sabine Trepte
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl365 Seiten
ISBN9783531925431
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis42,99 EUR
Über 600.000 Deutsche nahmen am SPIEGEL-Wissenstest 'Studenten-Pisa' bei SPIEGEL ONLINE und studiVZ teil, um ihr Allgemeinwissen in den Fachgebieten Politik, Geschichte, Wirtschaft,
Naturwissenschaften und Kultur zu testen. Die in der Presse berichteten Ergebnisse sorgten für Überraschung und Bestürzung: Jüngere schnitten deutlich schlechter ab als Ältere, Frauen schlechter als Männer, und insgesamt scheint es eher düster um die Allgemeinbildung der Deutschen zu stehen. Das Buch stellt nun weiterführende Analysen von Autoren aus ganz unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen vor, die den Datensatz unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert haben: Worauf sind die gefundenen Geschlechtsunterschiede zurückzuführen? Was lässt sich für die Qualität der deutschen Hochschulen schlussfolgern? Wirkt sich regelmäßige Mediennutzung positiv auf die Allgemeinbildung aus?

Dr. Markus Verbeet ist Redakteur beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.
Dr. Sabine Trepte ist Juniorprofessorin für Medienpsychologie an der Hamburg Media School.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort8
Teil I Einführung10
Bildungshäppchen auf der Schlachtplatte der Wissensgesellschaft11
Die OECD-Pläne zur Evaluation der HochschulbildungTheAssessment of Higher Education Learning Outcomes30
Teil II Allgemeinwissen und der Studentenpisa-Test33
Was ist Wissen - und wie lässt es sich messen?34
1. Einleitende Überlegungen und Hintergründe34
1.1 Das ganze Leben ist ein Quiz - Wissens-Boom in den Medien34
1.2 Relevanz des Themas in Forschung und Praxis35
1.3 Wissen als messbare Kompetenzkomponente36
1.4 Gegenüberstellung: BOWlT vs. Studentenpisa40
2. Neues Wissen: Auswertungen der Studentenpisa-Erhebung im Vergleich zumBochumer Wissenstest41
2.1 Unterschiede zwischen Männern und Frauen41
2.2 Alterseffekte41
2.3 Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen43
2.4 Zusammenhänge der erfassten Wissensbereiche45
3. Interpretationsansätze, Diskussion und Konsequenzen46
3.1 Einordnung der Ergebnisse46
3.2 Befunde zum Alter47
3.3 Gesellschaftlicher Stellenwert von Wissen48
Der Studentenpisa-Test 2009: Idee, Entwicklung, Validierung50
1. Einleitung: Idee und Test-Entwicklung50
2. Der Pretest: Qualitätscheck der Testfragen und Fragebögen52
2.1 Durchführung des Pretests52
2.2 Stichprobe des Pretests52
2.3 Item- und Skalenanalyse des Pretests53
3. Studentenpisa: Durchführung und Stichprobe56
3.1 Durchführung des Studentenpisa56
3.2 Stichprobe des Studentenpisa60
4. Die Laborstudie: Vergleichbarkeit der Testfragen mit etablierten Maßen derWissensdiagnostik60
4.1 Durchführung der Laborstudie61
4.2 Stichprobe der Laborstudie61
4.3 Ergebnisse der Laborstudie61
S. Fazit und Diskussion63
Wie gut misst der Studentenpisa-Test?65
1. Testkonstruktion - Prozess von der Planung bis zur Anwendung eines Verfahrens65
2. Gütekriterien für Aufgaben und Skalen68
2.1 Objektivität68
2.2 Reliabilität68
2.3 Validität69
2.4 Der Schwierigkeitsindex als zentrale Kennzahl jar Testaufgaben69
2.5 Weitere Testgütekriterien70
3. Ergebnisse des Studentenpisa-Tests70
3.1 Reliabilität und Itemkennwerte72
3.2 Hinweise aufdie Validität75
3.3 Exkurs: Wissens-Ranking nach Studienfach - ein Geschlechtereffekt?76
4. Fazit78
Visuelle Analysen des Datensatzes:Wie versteckte Zusammenhänge sichtbar werden81
1. Einleitung81
2. Vorstellung der Methodik82
3. Beschreibung der Analyse und der dazu verwendeten Techniken84
3.1 Standardisierung der Rohdaten84
3.2 Vorstellung der Analysetechniken84
4. Präsentation der Ergebnisse89
4.1 Attributsele1ction89
4.2 Übersichtsanalyse91
4.3 Abhängigkeitsanalyse93
5. Fazit97
Teil III Hochschulmerkmale und Allgemeinwissen99
Perfekte Passung: Finden die besten Hochschulen die besten Studenten?100
1. Einleitung: Gibt es einen Wettbewerb?100
2. Annahmen zur Wahl der Hochschulen: den Studienerfolg im Blick101
3. Annahmen zur Wahl der Studierenden: Mehr als ein ökonomisches Kosten-NutzenKalkül102
4. Daten und Methode: Einzigartige Kombination aus Kompetenztest und Rankings103
5. Ergebnisse: Rankings spielen eine Rolle - wenn auch keine große105
6. Fazit: Kein Mismatch, aber auch kein Wettbewerb109
Ausbildung oder Auswahl? Der Einfluss der Hochschule auf dasAllgemeinwissen112
1. Einleitung112
2. Wissensunterschiede von Studienanfängern113
3. Wo wird am meisten gelernt? Und warum?115
4. Ergänzende Analysen zu den Wirtschaftswissenschaften119
4.1 Die Bewertung des Wissens: Ergänzungen zum Wissensgebiet Wirtschaft119
4.2 Lernen an Fachhochschulen und Universitäten: Gibt es einen Unterschied?121
5. Ein kritischer Blick auf die verwendeten Daten und Methoden121
5.1 Die Bewertung von Lehre und Forschung121
5.2 Die Methode122
6. Schlussfolgerungen122
Ausstattung von Hochschulen und Allgemeinwissen:Der institutionelle Einfluss auf die individuelle Leistung126
1. Einleitung126
2. Ziele der Untersuchung127
3. Methoden127
3.1 Methodik der Multilevel-Analyse128
3.2 Operationalisierung129
3.2.1 Abhängige Variable129
3.2.2 Individuelle Variablen129
3.2.3 Hochschul-Variablen130
3.3 Methodische Vorgehensweise130
4. Ergebnisse130
4.1 Deskriptive Ergebnisse131
4.2 Ergebnisse der Multilevel-Analyse131
5. Fazit und Diskussion136
5.1 Einschränkungen der Untersuchung137
5.2 Ausblick137
Hochschul-Rankings: Probleme, Lösungsvorschläge und ein Modell aufBasis des Studentenpisa-Tests139
1. Einleitung139
2. Rankings im Spiegel der Kritik140
2.1 Stichprobenjehler140
2.2 Bildung von Gesamtindizes140
2.3 Messfehler141
2.4 Urteilsverzerrende Faktoren142
3. Vorschlag für ein verbessertes Ranking-Verfahren142
3.1 Lösung zum Problem des Stichprobenfehlers142
3.2 Lösung zum Problem der Bildung von Gesamtindizes143
3.3 Lösung zum Problem des Messfehlers144
3.4 Lösung zum Problem der urteilsverzerrenden Faktoren145
4. Ein Hochschul-Ranking am Beispiel des Studentenpisa-Tests145
4.1 Stichprobenfehler145
4.2 Bildung von Gesamtindizes145
4.3 Messfehler146
4.4 Urteilsverzerrende Faktoren146
4.5 Die Rangordnung147
5. Fazit149
Sozialer Kontext und studentischer Wissensstand.Die Bedeutung von Stadtmerkmalen für das Allgemeinwissen151
1. Einleitung151
2. Selektions- und Kontexteffekte152
3. Daten und Methodik155
4. Empirische Befunde157
5. Zusammenfassung und Fazit160
Teil IV Persönliche Merkmale und Allgemeinwissen166
Deutschlands klügste Köpfe: Was Herkunft und Hauptfach über dasAllgemeinwissen aussagen167
1. Einleitung167
2. Methode169
2.1 Stichprobe169
2.2 Analysemethode169
3. Ergebnisse172
3.1 Gesamtwerte172
3.2 Einzelne Wissensgebiete176
4. Schlussfolgerungen180
Ungleiches Allgemeinwissen:Eine Analyse sozialer Unterschiede anhand der Entfernung vonHochschule und Heimatort184
1. Einleitung184
2. Theoretischer Rahmen185
3. Empirischer Teil186
3.1 Untersuchungsgegenstand, Durchführung, Methoden der Datenanalyse186
3.2 Variablen und deren Konstruktion187
3.3 Ergebnisse der Mittelwertvergleiche und der linearen Regressionen188
4. Ergebnisse und Interpretation der Daten194
Torheit der Jugend, Weisheit des Alters?Generationenunterschiede in der Wissensstruktur196
1. Einleitung196
2. Methodik197
3. Ergebnisse199
3.1 Unterschieden sich die Altersgruppen in dem Ausmaß ihres Gesamtwissens?199
3.2 Gab es Unterschiede in den Alterseffelcten für die einzelnen Wissensgebiete?200
3.3 Unterschieden sich die Alterseffektefür Männer und Frauen?202
3.4 Welche Lesegewohnheiten zeichneten Personen mit hohem Gesamtwissen aus?204
3.5 Wie beeinflussen Alter, Geschlecht und Lesegewohnheit das Ausmaß des Wissens und wiespielen diese Faktoren zusammen?205
3.6 Strukturgleichungsmodell209
4. Zusammenfassung und Diskussion210
Bildung für alle?Was die besten und die schlechtesten Teilnehmer verbindet und unterscheidet214
1. Einleitung214
2. Methodik und Vorgehensweise215
3. Auswertung217
3.1 Die "Besten" und die "Schlechtesten" im Test217
3.2 Detailvergleiche von Soziodemograjie, Mediennutzung und Testergebnissen219
4. Zusammenfassung, Interpretation und Ausblick226
Teil V Geschlecht und Allgemeinwissen230
Unfaire Fragen? Eine Überprüfung der Geschlechtsfaimess desStudentenpisa-Tests231
1. Testfaimess als Voraussetzung zur Interpretation von Gruppenunterschieden231
2. Methodisches Vorgehen232
2.1 Grundlagen der Item Response Theorie232
2.2 Differential Item Functioning: Eine Gefahr für die Testjairness233
2.3 Ein Mehrebenenmodell zur Gberprüjung der Geschlechtsfairness233
3. Ergebnisse235
3.1 Datengrundlage235
3.2 Parameterschätzungen des Mehrebenenmodells236
3.3 Anzahl von fairen und unfairen Items in den ftlnfWissensbereichen238
3.4 Detaildarstellung für einen Wissensbereich239
4. Schlussfolgerungen und Ausblick239
5. Fazit240
Wissen Frauen weniger oder nur das Falsche?Ein statistisches Modell für unterschiedliche Aufgaben-Schwierigkeitenin Teilstichproben242
1. Gruppenunterschiede in Leistungstests - eine hitzige Debatte242
2. Das Rasch-Modell zur Auswertung psychologischer Tests243
3. Anwendung des Rasch-Modells beim Studentenpisa246
3.1. Ein gemeinsames Rasch-Modell246
3.2. Unterschiede in der nach diesem Modell berechneten Allgemeinbildung247
3.3. Überprüfung der Modellannahmen248
3.4 Das neue statistische Verfahren250
4. Untersuchung der Geschlechterunterschiede252
4.1 Unterschiede in den Aufgaben-Parametern252
4.2 Wie viele Aufgaben sind betroffen?253
4.3 Ist DIFjar die gefundenen Geschlechterunterschiede verantwortlich?254
4.4 Weitere Ergebnisse254
s. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit257
Geschlechtemnterschiede im Allgemeinwissen - die Folgegeschlechtsspezifischer Bemfsinteressen?260
1. Einführung260
1.1 Der Begriffdes Wissens260
1.2 Berufsinteressen261
1.3 aberschneidung von Wissen und Berufsinteressen262
1.4 Geschlechterunterschiede im Hinblick aufWissen und Berufsinteressen263
2. Die vorliegende Studie264
3. Methodik264
3.1 Soziodemographische Beschreibung der Stichprobe264
3.2 Codierung der Studienfächer265
3.2.1 Codierung basierend auf World-of-Work Map265
3.2.2 Codierung basierend auf berufsspezifischen RIASEC Profilen265
3.3 Statistische Auswertung der Daten267
4. Ergebnisse268
4.1 Geschlechterunterschiede ohne Berücksichtigung der Berujsinteressen268
4.2 Untersuchung der ersten Hypothese269
4.3 Untersuchung der zweiten Hypothese269
5. Diskussion270
5.1 Überschneidung von Wissen und Berujsinteressen270
5.2 Erklärung der Geschlechterunterschiede im Testergebnis271
5.3 Limitationen und zukünftige Forschung271
6. Fazit272
Teil VI Mediennutzung und Allgemeinwissen275
Machen Medien Kluge klüger?Der Zusammenhang zwischen Expertenstatus, Studiengang und Fachwissen276
1. Einführung276
2. Der Zusammenhangzwischen Expertenstatus, Mediennutzung und dem Ergebnis infachspezifischen Wissenstests - ein Modell277
3. Methode - Operationalisierung und Stichprobenschreibung279
4. Ergebnisse282
4.1 Politik-Teil des Wissenstests282
4.2 Geschichts-Teil des Wissenstests284
4.3 Naturwissenschafts- und Wirtschaftsteil des Wissens tests285
5. Machen Medien Kluge klüger? - Zusammenfassung und Einordnung der Ergebnisse286
Bildung zum Download? Der Einfluss von Print- und Online-Medien aufdas Allgemeinwissen300
1. Einleitung300
1.1 Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Wissen301
1.2 Einfluss des sozioökonomischen Status (Wissensklujt-Hypothese)304
2. Methode305
2.1 Variablen und Operationalisierung306
2.2 Statistische Analyse306
3. Ergebnisse307
3.1 Medienkonsum und Allgemeinwissen307
3.2 Einfluss des sozioäkonomischen Status310
4. Diskussion314
Anhang318
Studentenpisa 2009: Dokumentation der Fragen und Antworten319
Danksagung351

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