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Allgemeine Pathologie für die Tiermedizin

AutorWolfgang Baumgärtner, Achim Dieter Gruber
VerlagEnke
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl293 Seiten
ISBN9783830412861
FormatPDF/ePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis74,99 EUR
Pathologie ist lebendig! Warum kann einer chronischen Niereninsuffizienz eine Anämie folgen? Was zeichnet eine granulomatöse Entzündung aus? Kann eine Katze gegen ihre eigenen Haare allergisch sein? Jedes Tier wird krank - aber warum eigentlich genau? Das Wissen um Pathogenese und Symptomatik einer Erkrankung ist die unerlässliche Voraussetzung für jede Diagnose und Behandlung. - Wichtige Grundlagen wie Terminologie und Methodik werden ausführlich erläutert. - Alle denkbaren Krankheitsverläufe werden übersichtlich in Themenkomplexen zusammengefasst und besprochen. - Auch komplexe Mechanismen und Pathogenesen werden leicht verständlich und einprägsam erklärt. - Als ideale Prüfungsvorbereitung erleichtern anschauliche klinische Bezüge das Lernen. Dieses Buch vermittelt das essentielle Verständnis für die zentralen Zusammenhänge der Pathologie. Allgemeine Pathologie: Die Grundlage jeder Diagnostik und Behandlung.

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Leseprobe

2 Genetisch bedingte Erkrankungen


Wolfgang Baumgärtner, Peter Wohlsein

2.1 Allgemeine Anmerkungen


Die rasanten Entwicklungen und der Erkenntisgewinn über die molekularen Grundlagen der Krankheitsentstehung der letzten Jahre haben zu einer starken Zunahme der Zahl bekannter genetischer Erkrankungen und zu einer Renaissance ihrer Bedeutung auch bei Tieren geführt. Diesen unter dem Überbegriff „endogene Krankheitsursachen“ in einem Teil der älteren Literatur subsumierten Veränderungen stehen exogene, durch belebte Noxen sowie ernährungs- und umweltbedingte Krankheitsprozesse gegenüber. Als Ergebnis des wissenschaftlichen Fortschritts wurde das Erbgut von verschiedenen Haustierspezies in den letzten Jahren vollständig sequenziert. Für viele Merkmale, z. B. Fellfarbe, Haarwachstum oder Körpergröße, kennt man heute die molekulargenetische Steuerung. Während sich früher die Genetik mit einzelnen Genen beschäftigte, ist es nun möglich, alle Gene und zukünftig wohl auch deren Interaktion noch detaillierter zu analysieren. Diese Vorgehensweise ist mit dem Begriff Genomforschung („genomics“) belegt.

Der Wissenschaftsfortschritt im Bereich der Genanalysen erbrachte auch die Erkenntnis, dass hereditäre Faktoren bei der Krankheitsmanifestation eine weitaus wichtigere Rolle spielen als allgemein angenommen wurde. Beim Menschen schätzt man, dass diese bei ca. 70% der Patienten der im Laufe des Lebens auftretenden Erkrankungen eine bislang noch nicht näher bestimmte Rolle spielen. Allerdings sind unter diesen nicht nur die klassischen Erbkrankheiten zu verstehen, sondern auch Veränderungen, deren Entwicklung durch das Zusammenwirken von Genen und Umweltfaktoren beeinflusst wird. Zu ihnen gehören beim Menschen unter anderem Neoplasien und kardiovaskuläre Erkrankungen. Letztendlich beruht die Krankheitsentwicklung in diesen und anderen Fällen häufig auf einer komplexen Wechselbeziehung zwischen individueller genetischer Ausstattung (Erbgut) und Umwelteinflüssen. Beachten Sie hierzu auch die Kapitel ▶ Methoden in der Pathologie mit ▶ Tab. 1.1 sowie ▶ Disposition. Obwohl bisher noch keine detaillierten Forschungsergebnisse vorliegen, ist davon auszugehen, dass dies in gleichem Maße für die Tiermedizin gilt. Insgesamt wird angenommen, dass die tatsächlich bekannten Erbkrankheiten nur „die Spitze des Eisbergs“ darstellen. So wird zumindest beim Menschen vermutet, dass 50% der spontanen Frühaborte auf Gendefekte zurückzuführen sind.

2.1.1 Erbkrankheiten


Nicht jede angeborene Erkrankung ist genetisch bedingt und nicht jede genetische Krankheit ist angeboren. Unter genetisch bedingten Erkrankungen sind nur diejenigen zu verstehen, die sich aufgrund von Genveränderungen entwickeln. Hingegen handelt es sich bei angeborenen Erkrankungen um jegliche Form von Veränderungen, die sich beim Neugeborenen infolge von intrauterin oder während der Geburt einwirkenden Prozessen postnatal manifestieren. Hierzu gehören Infektionen oder Schädigungen der Frucht unterschiedlicher Genese, z. B. durch toxische Einflüsse, Sauerstoffmangel, Hyperthermie, Mangelernährung, Medikamente etc. Sie können mit einer veränderten Entwicklung des Gesamtorganismus oder einzelner Organe einhergehen. Im Gegensatz dazu liegt bei genetisch bedingten Erkrankungen ein unmittelbarer Defekt im Erbgut vor. Als Erbkrankheiten werden daher Leiden bezeichnet, die auf einem Defekt, auch als Mutation bezeichnet, im Erbgut beruhen. Dieser kann an die nächste Generation weitergegeben werden. Das Erbgut findet sich vorwiegend im Zellkern und zum geringen Teil in den Mitochondrien.

2.1.1.1 Karyotyp

Unter Karyotyp versteht man die Gesamtheit und Ausbildung aller zytologisch erkennbaren nukleären Chromosomeneigenschaften eines Individuums. Der Karyotyp wird bestimmt, indem Chromosomen in der Metaphase der Mitose mittels Spezialfärbung (z. B. Giesma-Bandenfärbung) dargestellt und paarweise zu einem Karyogramm angeordnet werden. Die Chromosomen werden unterteilt in Autosomen und die 2 geschlechtspezifischen Gonosomen (X, Y). Als Genotyp wird die exakte genetische Ausstattung eines Individuums, die es im Zellkern trägt, bezeichnet.

Menschen und Tiere besitzen teilweise stark voneinander abweichende Karyotypen. Nach internationaler Übereinkunft gibt der Karyotyp die Gesamtanzahl der Chromosomen an. Menschen haben normalerweise 46 Chromosomen in 23 Paaren. Die Chromosomenpaare 1–22 sind Autosomen, beim 23. Chromosomenpaar handelt es sich um die Geschlechtschromosomen oder Gonosomen (XY beim männlichen und XX beim weiblichen Tier).

2.1.1.2 Genomaufbau

Unter Berücksichtigung des Genomaufbaus mit seinem speziestypischen Chromosomensatz, seinen Chromosomen, Chromosomenarmen und Genen können Mutationen jeden Bereich innerhalb der genomischen Elemente betreffen. Mutationen können spontan oder unter Einwirkung von mutagenen Agenzien, z. B. chemischen Stoffen, physikalischen und biologischen Faktoren (z. B. Toxine, Viren), auftreten. Sie können sich entweder in Keim- oder Körperzellen (somatische Mutationen) ereignen, und wenn sie nicht zum Tod der Zelle führen, auf nachfolgende Generationen von Zellen oder Individuen übertragen werden. Wenn Mutationen in allen Körperzellen vorliegen, wurden sie entweder von einem Elternteil geerbt oder sind in der Keimzelle bzw. in der befruchteten Zygote neu entstanden. Erbdefekte in somatischen Zellen, die im Laufe des Lebens entstehen, spielen bei der Tumorigenese (Tumorentstehung) und bei manchen kongenitalen Missbildungen eine essenzielle Rolle. Diese werden allerdings nur an Tochterzellen und nicht an Individuen nachfolgender Generationen weitergegeben. Nur Mutationen, die in Keimbahnzellen vorliegen, werden an die Individuen nachfolgender Generationen weitergegeben. Bei Mutationen ist weiterhin zu unterscheiden, ob Gonosomen oder Autosomen betroffen sind.

2.1.2 Mosaizismus


Von Mosaizismus spricht man, wenn ein Individuum genetisch verschiedene Zellen besitzt. Es handelt sich um Zellen mit unterschiedlichen Karyotypen und/oder Genotypen, die von der gleichen Zygote abstammen. Ursächlich kommen Mutationen, Mitosestörungen und auch genetisches „imprinting“, also regional unterschiedliche Inaktivierungen von maternalen oder paternalen Genen infrage.

Unterschiedliche Karyotypen können dadurch entstehen, dass es im Laufe der Embryonalentwicklung durch Störungen bei der Zellteilung, meist als Folge einer Non-Disjunction, zu Änderungen im Chromosomensatz in verschiedenen Zellen in demselben Individuum kommt. Mosaizismus findet sich häufig im Zusammenhang mit Veränderungen bei den Gonosomen. Ein typisches Beispiel bei Tieren sind schildpattfarbene Katzen, deren orangefarbene und schwarze Fellfarbenverteilung durch regional zufällig verteiltes „imprinting“ der farbrelevanten Gene entsteht. Selbst eineiige Zwillingskatzen zeigen daher völlig unterschiedliche Farbverteilungen, nicht jedoch geklonte Katzen, bei denen das „imprinting“ erhalten bleibt.

2.1.3 Chimäre


Der Begriff Mosaizismus muss von dem der Chimäre abgegrenzt werden, bei der Zellen aus mehreren individuell befruchteten Eizellen oder somatischen Stammzellen in einem Individuum vereinigt sind (z. B. nach Organ- und Zelltransplantation, heterologe Gentherapie). Ein Beispiel für natürlich vorkommende Chimären in der Tiermedizin sind die beim Rind im Zusammenhang mit einer zweigeschlechtlichen Zwillingsträchtigkeit auftretenden unfruchtbaren, maskulinisierten weiblichen Zwillinge. Dabei finden sich nach Austausch von Blutzellen über das kommunizierende Blutsystem in der Plazenta männliche Knochenmarksstammzellen und möglicherweise Keimbahnzellen lebenslang auch im weiblichen Zwilling. Bei diesen Zwicken oder...

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Wolfgang Baumgärtner Achim D. Gruber u.a.: Allgemeine Pathologie für die Tiermedizin1
Innentitel4
Impressum5
Widmung6
Vorwort zur 2. Auflage7
Vorwort zur 1. Auflage8
Inhaltsverzeichnis9
Anschriften12
Herausgeber13
Allgemeine Pathologie15
1 Einführung15
1.1 Bedeutung der Allgemeinen Pathologie15
1.2 Historische Anmerkungen15
1.3 Terminologie17
1.4 Methoden in der Pathologie17
1.5 Nomenklatur der Diagnostik21
1.5.1 Befund21
1.5.2 Diagnose22
1.5.3 Ätiologische Diagnose23
1.5.4 Morphologische und ätiologische Differenzialdiagnosen23
1.5.5 Name der Krankheit23
2 Genetisch bedingte Erkrankungen25
2.1 Allgemeine Anmerkungen25
2.1.1 Erbkrankheiten25
2.1.2 Mosaizismus26
2.1.3 Chimäre26
2.2 Mutationen26
2.2.1 Genommutationen26
2.2.2 Chromosomenmutationen27
2.2.3 Genmutationen28
2.3 Einteilung von Erbkrankheiten in Abhängigkeit vom Erbgang28
2.3.1 Einzelgen-Defekte mit Mendel’schem Vererbungsmodus28
2.3.2 Multifaktoriell verursachte Erkrankungen35
2.3.3 Einzelgen-Defekte mit nicht klassischem (Mendel’schen) Vererbungsmodus35
2.4 Disposition37
2.4.1 Angeborene Dispositionen37
2.4.2 Erworbene Dispositionen39
2.5 Konstitution und Kondition40
3 Umwelt- und ernährungsbedingte Erkrankungen41
3.1 Umweltbedingte Erkrankungen41
3.1.1 Toxische Noxen41
3.1.2 Toxizitätsmechanismen47
3.2 Physikalische Krankheitsursachen48
3.2.1 Mechanische Krankheitsursachen48
3.2.2 Schussverletzungen52
3.2.3 Thermische Krankheitsursachen53
3.2.4 Krankheit durch Strahlung55
3.2.5 Elektrizität als Krankheitsursache61
3.2.6 Schädigungen durch Luftdruckveränderungen62
3.3 Alimentäre Krankheitsursachen62
3.3.1 Quantitative Störungen der Ernährung63
3.3.2 Qualitativ insuffiziente Nahrung66
3.4 Chronobiologie und -pathologie77
4 Degeneration, Regeneration, Reparation und Wachstumsstörungen78
4.1 Reversible und irreversible Zellschäden78
4.1.1 Definition78
4.1.2 Ursachen78
4.1.3 Mechanismen der Zellschädigung79
4.1.4 Morphologische Veränderungen im Verlauf der Zellschädigung80
4.1.5 Nekrose83
4.1.6 Apoptose85
4.1.7 Autophagie89
4.2 Allgemeine Stoffwechselstörungen89
4.2.1 Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels90
4.2.2 Störungen des Lipidstoffwechsels92
4.2.3 Störungen des Proteinstoffwechsels95
4.2.4 Störungen des Kalziumstoffwechsels98
4.2.5 Störungen des Nukleinsäure-/Purinstoffwechsels99
4.2.6 Pigmentablagerungen und Pigmentierungsstörungen100
4.2.7 Störungen der Verhornung103
4.2.8 Konkremente und Pseudokonkremente104
4.3 Regeneration und Reparation105
4.3.1 Definitionen105
4.3.2 Zellteilung und Zellwachstum106
4.3.3 Regeneration112
4.3.4 Reparation113
4.3.5 Chronische Organschäden und Fibrose115
4.4 Fehlbildungen und Adaptation115
4.4.1 Fehlbildungen116
4.4.2 Adaptation116
5 Kreislaufstörungen119
5.1 Bedeutung, Funktion und Struktur des Kreislaufsystems119
5.2 Herzinsuffizienz120
5.2.1 Ursachen der Herzinsuffizenz120
5.2.2 Mechanismen und Folgen der Herzinsuffizienz121
5.3 Störungen der peripheren Blutzirkulation123
5.3.1 Aktive, arterielle Hyperämie124
5.3.2 Ischämie124
5.3.3 Infarkt125
5.3.4 Passive, venöse Hyperämien126
5.3.5 Gestörte Zirkulation durch Shunts126
5.4 Blutungen127
5.4.1 Ursachen und Formen von Blutungen127
5.4.2 Folgen von Blutungen128
5.5 Störungen der Blutzusammensetzung und der Blutgerinnung129
5.5.1 Anämie130
5.5.2 Koagulopathien132
5.6 Ödeme142
5.6.1 Hydrostatisches Ödem143
5.6.2 Onkotisches und osmotisches Ödem143
5.6.3 Kapillartoxisches Ödem143
5.6.4 Entzündliches Ödem144
5.6.5 Folgen von Ödemen144
5.7 Schock145
5.7.1 Ursachen und Formen eines Kreislaufschocks145
5.7.2 Pathogenese des Schocks146
5.7.3 Folgen des Schocks147
6 Entzündung149
6.1 Aufgaben und Mechanismen149
6.1.1 Lokale und systemische Reaktionen bei der Entzündung150
6.1.2 Akute bis chronische Entzündung, Folgen und Kardinalsymptome152
6.1.3 Terminologie154
6.2 Zellen der Entzündung155
6.2.1 Granulozyten155
6.2.2 Makrophagen155
6.2.3 Lymphozyten156
6.3 Kreislaufveränderungen und Extravasation von Zellen bei der Entzündung157
6.3.1 Änderungen von Blutfluss und Gefäßkaliber157
6.3.2 Erhöhte Gefäßpermeabilität158
6.3.3 Gefäßaustritt von Entzündungszellen159
6.4 Aktivierung von Entzündungszellen161
6.5 Phagozytose und „respiratoryburst“161
6.6 Mediatoren der Entzündung163
6.6.1 Zellassoziierte Mediatoren164
6.6.2 Mediatoren von Plasmaproteinen166
6.7 Morphologische Veränderungen bei der akuten Entzündung169
6.7.1 Seröse Entzündung169
6.7.2 Eitrige Entzündung170
6.7.3 Fibrinöse Entzündung172
6.7.4 Hämorrhagische Entzündung173
6.7.5 Gangräneszierende Entzündung173
6.8 Morphologische Veränderungen bei der chronischen Entzündung174
6.8.1 Granulomatöse Entzündung174
6.8.2 Lymphoplasmazelluläre Entzündung178
6.8.3 Granulationsgewebe179
7 Immunpathologie180
7.1 Überempfindlichkeitsreaktionen180
7.1.1 Überempfindlichkeitsreaktion Typ I (anaphylaktische Sofortreaktion)180
7.1.2 Überempfindlichkeitsreaktion Typ II (zytotoxische Überempfindlichkeitsreaktion)186
7.1.3 Überempfindlichkeitsreaktion Typ III (Immunkomplex-vermittelte Überempfindlichkeitsreaktion)188
7.1.4 Überempfindlichkeitsreaktionen Typ IV (zellvermittelte Immunreaktionen)194
7.2 Autoimmunkrankheiten197
7.2.1 Definition197
7.2.2 Mechanismen der Autoimmunität198
7.2.3 Organspezifische Autoimmunkrankheiten200
7.2.4 Nicht organspezifische (systemische) Autoimmunkrankheiten208
7.3 Immundefizienzkrankheiten209
7.3.1 Primäre Immundefizienzkrankheiten210
7.3.2 Sekundäre Immundefizienzkrankheiten213
7.4 Tumorimmunologie und -immunpathologie217
7.4.1 Antitumorale Immunität217
7.4.2 Mechanismen der Immunevasion221
8 Tumorpathologie223
8.1 Einführung: Tumoren bei Tieren223
8.1.1 Bedeutung von Tumoren in der Tiermedizin223
8.1.2 Der Tumorbegriff224
8.1.3 Charakteristika von Tumoren224
8.1.4 Differenzialdiagnosen zu Neoplasien224
8.1.5 Gutartige und bösartige Tumoren: Tumordignität226
8.1.6 Tumornomenklatur227
8.2 Entstehung und Ursachen von Tumoren229
8.2.1 Grundlagen der Tumorentstehung229
8.2.2 Übersicht zur Tumorentstehung: Initiation, Promotion, Progression231
8.2.3 Molekulare und zelluläre Mechanismen der Tumorentstehung232
8.2.4 Tumorentstehung ist ein mehrstufiger und stochastischer Prozess240
8.2.5 Ursachen der Tumorentstehung242
8.3 Maligne Progression250
8.3.1 Veränderte zelluläre Differenzierung251
8.3.2 Rolle des Tumorstromas253
8.3.3 Metastatische Kaskade254
8.3.4 Immunevasion258
8.4 Klinische Folgen von Tumoren258
8.4.1 Schädigung des Wirtsorganismus durch Tumoren Schädigungen durch Raumforderung258
8.4.2 Spontanregression261
8.4.3 Metastasen ohne Primärtumor262
8.4.4 Ausbildung von Resistenzen262
8.4.5 Klinische Beeinflussung der Metastasierungsaktivität262
8.4.6 Personalisierte Tumortherapie263
8.5 Diagnostik von Tumoren263
8.5.1 Histologische Untersuchung von Tumorbiopsien und -resektaten264
8.5.2 Molekularbiologische und protein-biochemische Tumordiagnostik266
8.5.3 Zytologische Tumordiagnostik268
8.5.4 Klassifikation von Tumoren durch Staging und Grading269
9 Todeszeichen und Wundaltersbestimmung270
9.1 Einführung270
9.2 Thanatologie270
9.2.1 Definition, Feststellung und Pathophysiologie des Todes270
9.2.2 Leichenerscheinungen (Signa mortis)271
9.2.3 Todeszeitpunktbestimmung/Liegezeitbestimmung („pmi“ = postmortales Intervall)277
9.2.4 Feststellung der Identität278
9.2.5 Spezielle postmortale Untersuchungen278
9.3 Wundaltersbestimmung278
9.3.1 Allgemeines278
9.3.2 Humorale und vaskuläre Phase280
9.3.3 Resorptive und proliferative Phase280
9.3.4 Reifungsphase281
9.3.5 Heilung von Knochenfrakturen281
9.4 Gutachten281
9.4.1 Allgemeines281
9.4.2 Tierärztliche Schriftstücke281
Anhang283
10 Abkürzungsverzeichnis283
Sachverzeichnis286

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