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E-Book

Alter und Pflege im Sozialraum

Theoretische Erwartungen und empirische Bewertungen

VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl303 Seiten
ISBN9783658180133
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis42,99 EUR

Der Band fokussiert auf Pflege- und Hilfebedarfe im Alter und die damit verbundenen Herausforderungen im Sozialraum. Zum einen werden hierfür ausgewählte Inhalte mit Bedeutung für die Soziale Arbeit, Gesundheits- und Pflegewissenschaften theoretisch  fundiert. Zum anderen werden Forschungsprojekte vorgestellt, die spezifische Fragestellungen aus dem Themenkomplex 'Alter und Pflege im Sozialraum' empirisch untersucht haben. Damit werden erstmals sozialräumliche Perspektiven auf pflegerische Kontexte im Alter mit theoretisch und empirisch begründeten Beiträgen in einem Band zusammengeführt.




Dr. Christian Bleck ist Professor für die Wissenschaft Soziale Arbeit an der Hochschule Düsseldorf.

Dr. Anne van Rießen ist Gastprofessorin für Soziale Arbeit und ihre Adressat_innen bzw. (Nicht-)Nutzer_innen an der Hochschule Düsseldorf.

Dr. Reinhold Knopp ist Professor für Stadtsoziologie an der Hochschule Düsseldorf.



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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
1Sozialräumliche Perspektiven in pflegerischen Kontexten des Alterns Eine. Hinführung8
Teil 1: Theoretische Erwartungen14
Teil 2: Empirische Bewertungen17
Literatur20
ITheoretische Erwartungen23
2Bedarfe und Ressourcen einer alternden Gesellschaft24
1 Einleitung: Altersbilder auf dem Prüfstand24
2 Sozialstruktur des Alters: Eine aktuelle Bestandsaufnahme26
3 Bedarfe und Ressourcen im Alter: Eine differenzierte Betrachtung29
3.1 Gesundheit29
3.2 Einkommen31
3.3 Soziales Netzwerk32
3.4 Gesellschaftliches Engagement33
3.5 Bildung34
4 Vielfalt erfordert eine Vielfältigkeit der professionellen Konzepte35
Literatur36
3 Sorge und Pflege in Sozialräumen – Stärkung der kommunalen Verantwortung.Strukturreform Pflege und Teilhabe und die Differenzierung zwischen Care und Cure40
Vorbemerkung40
1 Reformbedarf der Pflegeversicherung40
2 Neue Bedeutung lokaler Antworten42
3 Stärkung der Kommunen42
4 Reformpaket44
5 Exkurs: Care und Cure im pflegewissenschaftlichen Diskurs47
6 Reformstrategie49
8 Gestaltungswillen von Bund, Ländern und Kommunen54
9 Schlussbemerkung55
Literatur55
4Ungleichheiten des Alter(n)s in sozialräumlicher Perspektive57
1 Einführung57
1.1 Konzepte sozialer Ungleichheit57
1.2 Zukunft in der alternden Gesellschaft – Lebenslagen und Verwirklichungschancen: Zentrale Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe58
1.3 Sozialräumliche Ungleichheit59
2 Befunde zu vertikaler Ungleichheit im Alter60
2.1 Altersarmut60
2.2 Gesundheit und Ungleichheit im Alter61
2.3 Pflegebedürftigkeit62
2.4 Teilhabe, Ungleichheit und Pflege63
3 Befunde zu horizontaler Ungleichheit im Alter (SES, Gesundheit, Teilhabe)64
3.1 Gender, Gesundheit und Verwirklichungschancen64
3.2 Ethnische Zugehörigkeit66
4 Ungleichheit, Sozialraum und Teilhabe67
Literatur69
5Selbstbestimmung und Pflegebedürftigkeit aus sozialpsychologischer Perspektive73
1 Erste Überlegungen73
2 Autonomie und „aktives Altern“ im Sinne der WHO74
3 Was folgt aus der UN-Behindertenrechtskonvention für Selbstbestimmung?76
4 Die „Self-Determination Theory“ von Deci und Ryan78
5 Psychodynamische Ansätze und Kritische Psychologie82
6 Fazit84
Literatur85
6Die gesellschaftliche Teilhabe älterer Migrantinnen und Migranten sozialräumlich gestalten88
1 Einleitung88
2 Ältere Migrant_innen – eine heterogene Bevölkerungsgruppe89
3 Teilhabechancen und -risiken älterer Migrant_ innen im Sozialraum – Dimensionen und Veränderungspotenziale91
3.1 Die individuelle Ausstattung älterer Migrant_innen als eine Grundbedingung ihrer sozialen Teilhabe92
3.2 Soziale Austauschbeziehungen als Unterstützungsressource älterer Migrant_innen und als Fundament ihrer Aktivierung93
3.3 Ältere Migrant_innen im Kontext vertikaler Machtbeziehungen96
3.4 Wertepluralität älterer Migrant_innen – differenzsensible statt ethnisierende Gemeinwesen98
4 Ausblick99
Literatur100
7Aktuelle Herausforderungen an die Profession Pflege in der Altenhilfe Hürden überwinden durch kooperative und partizipative Gestaltungsprozesse103
1 Professionspolitische Herausforderungen103
2 Qualifikatorische Herausforderungen105
3 Organisatorische Herausforderungen109
4 Die Anforderungen an die Profession Pflege in der Altenhilfe – Hürden überwinden durch kooperative und partizipative Gestaltungsprozesse110
5 Zusammenfassung und Fazit: Aktuelle Herausforderungen der Profession Pflege in der Altenhilfe – Hürden überwinden durch kooperative und partizipative Gestaltungsprozesse112
Literatur112
8Aktuelle Herausforderungen für die Profession Soziale Arbeit in der Altenhilfe und im Sozialraum115
1 Ausgangslage115
2 Veränderte Altersbilder116
neue Bedarfe und Herausforderungen116
3 Altern als Querschnittsthema der Sozialen Arbeit117
4 Handlungsfelder der Sozialen Altenarbeit und die fachliche Orientierung am Sozialen Raum118
5 Altern in Sozialraum und Quartier – ein aktualisiertes Profil für die Profession Soziale Arbeit122
Literatur124
9Sozialraumarbeit im Kontext der demografischen Entwicklung128
1 Ein Blick auf die jüngere Geschichte129
2 Die alltäglichen Herausforderungen einer Quartiersarbeit im Kontext der Alterung der Gesellschaft130
3 Unterschiedlichkeit der Lebensphasen und Lebenslagen im Alter berücksichtigen131
4 Das Quartier hat Grenzen, die Quartiersarbeit auch134
5 Kommunale Strukturen und Sozialraumarbeit im Kontext der demografischen Entwicklung136
6 Verhältnis bürgerschaftliches Engagement und professionelle Sozialraumarbeit137
Literatur139
IIEmpirische Bewertungen141
10Sozialräumliche Voraussetzungen für Teilhabe und Selbstbestimmung sozial benachteiligter älterer Menschen mit Pflegebedarf142
1 Teilhabe und Selbstbestimmung sozial benachteiligter älterer Menschen mit Pflegebedarf im Sozialraum: Wovon sprechen wir?142
1.1 Begriffsklärungen143
1.1.1 Teilhabe und Selbstbestimmung143
1.1.2 Sozialraum143
1.1.3 Soziale Benachteiligung144
1.2 Herausforderungen für eine selbstbestimmte Lebensführung und gesellschaftliche Teilhabe bei Pflegebedürftigkeit im Alter144
2 Erkenntnisse aus zwei anwendungsorientierten Forschungsprojekten: NEIGHBOURHOOD und SWuTiQ145
2.1 Design und Methode146
2.2 Quartiersbeschreibung: Berlin-Moabit147
2.3 Sozialräumliche Voraussetzungen für Selbstbestimmung und Teilhabe pflegebedürftiger Älterer in Moabit149
2.3.1 Wohnung und Wohnumfeld149
2.3.2 Professionelle Unterstützungsstrukturen und Angebote im Sozialraum151
2.3.3 Soziale Netzwerke153
3 Fazit: Potenziale und Grenzen der sozialräumlichen Perspektive für die Verwirklichung von selbstbestimmter Alltagsgestaltung und gesellschaftlicher Teilhabe154
3.1 Potenziale der sozialräumlichen Perspektive: barrierefreie Quartiersgestaltung, Vernetzung, Agenda-Setting und Partizipation154
3.2 Grenzen der sozialräumlichen Perspektive: sozialpolitische Rahmenbedingungen155
4 Fazit156
Literatur157
11Teilhabe benachteiligter pflegebedürftiger älterer Menschen durch Welfaremix und Sozialraumorientierung?160
1 Einführung160
2 Das Forschungsprojekt „Teilhabemöglichkeiten für benachteiligte ältere Menschen – Sozialraumbezogene Ansätze der Aktivierung und Beteiligung“161
3 Welfaremix im Alltag162
4 Nachbarschaft164
5 Pflegebedürftigkeit und zivilgesellschaftliches Engagement165
6 Was ist Forstfeld? – Sozialraum, Planungsraum, Quartier166
7 Geschlossene Gesellschaft?167
8 Wie geht Teilhabe?169
9 Perspektiven wechseln169
10 Praxiskonzepte brauchen fundierte Grundlagen170
11 Caring community zum Nulltarif?171
Literatur173
12Interkulturelle Öffnung der Pflegeberatung175
1 Zu der Pflegebedürftigkeit Zugewanderter und ihrer geringen Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen des deutschen Gesundheitssystems175
2 Zur Anlage des Praxisforschungsverbundes OPEN zur Interkulturellen Öffnung der Arbeit von Pflegestützpunkten177
3 Ergebnisse der Zukunftswerkstätten179
3.1 Orientierungsmuster A: persönlich – emotional – ganzheitlich – verlässlich180
3.2 Orientierungsmuster B: professionell – sachlich – spezialisiert – verbindlich183
4 Zur Soziogenese beider Orientierungsmuster185
Literatur187
13Ältere alleinlebende hilfe-/pflegebedürftige Frauen im urbanen Raum: von Lebensorten zu Lebenswelten189
1 Einleitung189
2 Ältere alleinlebende hilfe-/pflegebedürftige Frauen im urbanen Raum: Hintergründe191
3 Von Lebensorten zu Lebenswelten: methodische Vorgehensweise192
4 Leben im städtischen Raum: Eindrücke und Einblicke194
4.1 Die Sozialräume Hörde und Aplerbeck194
4.2 Einblicke in die Lebenssituationen der Gesprächspartnerinnen: Heterogenität und Vielfalt197
4.3 Zuhause bleiben: Aufrechterhaltung von Selbstbestimmung und „Wohnnormalität“198
4.4 Unterwegs sein: Lebens- und Aktionsräume hilfe-/ pflegebedürftiger Frauen200
4.5 Draußen sein: „weibliche Perspektiven“ auf den öffentlichen Raum202
5 Fazit203
Literatur205
14Perspektiven professioneller Akteure pflegerischer Versorgung in ländlichen Regionen auf die Angebote und Strukturen vor Ort208
1 Einleitung208
2 Pflegerische Versorgung in ländlichen Regionen – Entwicklung und Wissensstand209
3 Auswahl der Regionen – die Landkreise Höxter und Lippe209
4 Demografische Entwicklung und Pflegeinfrastruktur in den ausgewählten Regionen211
5 Angebote pflegerischer Versorgung in den Regionen aus Sicht der Akteure212
6 Kooperation und Wettbewerb: Perspektiven regionaler Akteure auf ein Strukturproblem pflegerischer Versorgung214
6.1 Kooperation und Wettbewerb in der pflegerischen Versorgung214
6.2 Kooperation und Wettbewerb aus der Perspektive regionaler Akteure215
6.3 Möglichkeiten und Vorteile einer Zusammenarbeit217
7 Besonderheiten ländlicher Strukturen?218
8 Diskussion und Ausblick219
Literatur220
15Sozialraumorientierung in der stationären Altenhilfe Aktuelle Bezüge und zukünftige Potenziale222
1 Einleitung222
2 Zugänge der Studie ‚Sozialräumliche Bezüge in der stationären Altenhilfe‘225
2.1 Theoretische Zugänge225
2.2 Forschungsfrage und methodische Zugänge227
3 Ausgewählte Untersuchungsergebnisse228
3.1 Expert_inneninterviews229
3.2 Online-Befragung232
4 Fazit und Ausblick238
Literatur242
16Quartiersnahe Unterstützung pflegender Angehöriger245
1 Einleitung245
2 Definition pflegender Angehöriger und Beschreibung des Quartiers246
3 Herausforderungen bei der Unterstützung pflegender Angehöriger248
4 Projektziele251
5 Methodik251
6 Projektergebnisse252
7 Diskussion255
8 Fazit259
9 Zukünftiger Forschungsbedarf260
Literatur261
17Demenzfreundliche Kommunen Gemeinsam für ein besseres Leben mit (und ohne) Demenz263
1 Aktion Demenz e. V. und Menschen mit Demenz in der Kommune263
2 Idee der „Demenzfreundlichen Kommune“264
3 Beispielhafte Aspekte und Perspektiven267
4 Blick zurück und nach vorn273
Literatur277
18 Technische Lösungen im Alter als Brücke zum Sozialen Nahraum.Ausgewählte Projekte278
1 Einleitung278
2 Technisch unterstützte soziale Teilhabe im Alter – eine kurze Rahmung280
3 Beispielprojekte282
3.1 VWiQ: Vernetztes Wohnen im Quartier282
3.2 Projekt SONIA „Soziale Inklusion durch technikgestützte Kommunikationsangebote im Stadt-Land-Vergleich“285
3.3 Projekt FUTA – Förderliche und hinderliche Faktoren im Umgang mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien im Alter287
4 Zusammenführung und Einordnung der empirischen Erkenntnisse289
4.1 Vernetzungs- und Teilhabepotenziale289
4.2 Voraussetzungen und Hindernisse für den Einsatz technischer Vernetzungssysteme290
4.3 Limitierung der Projektergebnisse292
5 Fazit293
Literatur295
Autorinnen und Autoren298

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