Sie sind hier
E-Book

Altersversorgung von Frauen als Spiegel ihrer Erwerbstätigkeit - gestern und heute

AutorHerta Kaltwasser
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl73 Seiten
ISBN9783842828797
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis28,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Rentenversicherungsbericht 2010, vorgelegt von der Bundesregierung an die gesetzgebenden Körperschaften, weist in seiner Übersicht der Rentenzahlbeträge einen eklatanten Unterschied bzgl. der Rentenzahlbeträge an Männer und Frauen aus: männliche Rentner erhielten im Durchschnitt fast den doppelten Betrag an Rente (1.046,58 Euro) als eine weibliche Rentnerin (556,04 Euro). Wie kommt es zu diesen Ungleichgewichten? Gemäß Art. 3 Abs. 2 und 3 Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Keiner darf wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden und der Staat hat die Gleichberechtigung zu fördern. In unserem Land stehen Ehe, Familie und Kinder (eheliche und uneheliche gleichermaßen) unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung (Art. 6 GG). Kinderbetreuung ist die oberste Pflicht der Eltern. Lt. Abs. 4 dieses GG-Artikels haben Mütter Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft. Ist dieser Anspruch einer Mutter tatsächlich in allen Bereichen unserer Gesellschaft und Wirtschaft erfüllt? Geht dieser Anspruch konform mit der Tatsache, dass eine Frau, deren Erwerbsbiografie aufgrund ihrer Familienarbeit Unterbrechungen aufweist, mit gravierenden Einschnitten in ihrer Altersversorgung rechnen muss? Die Europäische Union sieht in der Gleichstellung von Mann und Frau ein wesentliches Prinzip für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Zusammenhalt. Wird dies von Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik auch so gesehen, vor allem aber - wird entsprechend gehandelt? Unter Berücksichtigung der genannten Verfassungs- und Europarechtlichen Prämissen erscheinen die o.g. Unterschiede im Hinblick auf die Rentenhöhen erstaunlich. Es ist das Ziel der nachfolgenden Arbeit, Antworten auf die aufgeworfenen Fragen zu finden, indem untersucht wird, auf welchen Ursachen diese Ungleichheiten beruhen und inwiefern es bereits Ansätze zur Lösung dieser Problematik gibt oder geben könnte. Um den Leser mit der Thematik Sozialpolitik und deren Notwendigkeit vertraut zu machen, befasst sich Kapitel 2 mit den Grundzügen sozialer Sicherung unter besonderer Berücksichtigung der Altersvorsorge und deren frauenrelevanten Komponenten. Kapitel 3 widmet sich der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV), dem ältesten und wichtigsten Stützpfeiler des deutschen Alterssicherungssystems. Dargestellt werden die Entstehungsgeschichte und das geltende Rentenrecht. Gegenwärtige Strukturen und [...]

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Soziologie - Sozialwissenschaften

Die Braut, die sich traut

E-Book Die Braut, die sich traut

Inhaltsangabe:Einleitung: In Zeiten, in welchen über neue Medien dynamische Verflechtungen von Traditionen, Orten und Menschen hergestellt werden und sich ein folgenträchtiger Wandel hinsichtlich ...

Diskurs und Globalisierung

E-Book Diskurs und Globalisierung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Globalisierung und Politik, 6 ...

Die neue Arbeitsgesellschaft

E-Book Die neue Arbeitsgesellschaft

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2, Universität Augsburg (Phil.-Soz.-Fakultät), Veranstaltung: Proseminar Soziologie der ...

Weitere Zeitschriften

arznei-telegramm

arznei-telegramm

Das arznei-telegramm® informiert bereits im 50. Jahrgang Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln. Das arznei-telegramm®  ist neutral und ...

BMW Magazin

BMW Magazin

Unter dem Motto „DRIVEN" steht das BMW Magazin für Antrieb, Leidenschaft und Energie − und die Haltung, im Leben niemals stehen zu bleiben.Das Kundenmagazin der BMW AG inszeniert die neuesten ...

cards Karten cartes

cards Karten cartes

Die führende Zeitschrift für Zahlungsverkehr und Payments – international und branchenübergreifend, erscheint seit 1990 monatlich (viermal als Fachmagazin, achtmal als ...

crescendo

crescendo

Die Zeitschrift für Blas- und Spielleutemusik in NRW- Informationen aus dem Volksmusikerbund NRW - Berichte aus 23 Kreisverbänden mit über 1000 Blasorchestern, Spielmanns- und Fanfarenzügen - ...

Das Hauseigentum

Das Hauseigentum

Das Hauseigentum. Organ des Landesverbandes Haus & Grund Brandenburg. Speziell für die neuen Bundesländer, mit regionalem Schwerpunkt Brandenburg. Systematische Grundlagenvermittlung, viele ...

DSD Der Sicherheitsdienst

DSD Der Sicherheitsdienst

Der "DSD – Der Sicherheitsdienst" ist das Magazin der Sicherheitswirtschaft. Es erscheint viermal jährlich und mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren.Der DSD informiert über aktuelle Themen des ...

F- 40

F- 40

Die Flugzeuge der Bundeswehr, Die F-40 Reihe behandelt das eingesetzte Fluggerät der Bundeswehr seit dem Aufbau von Luftwaffe, Heer und Marine. Jede Ausgabe befasst sich mit der genaue Entwicklungs- ...