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Arbeit gerecht verteilt?

Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen

AutorMichal Kramer
VerlagNomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl486 Seiten
ISBN9783845281049
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis144,90 EUR
Der Band stellt die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Die Entwicklung von Arbeitsverhältnissen bzw. von Beschäftigungsformen in Deutschland, insbesondere seit dem Anfang der 90er Jahren, hat eine neue Arbeitswelt gestaltet. Neben der Entwicklung von neuen Formen von Arbeitsverhältnissen, auch als 'atypische Beschäftigung' bezeichnet, wird die Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung, vor allem die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes, thematisiert. Diese Entwicklungen werden angesichts deren unterschiedlicher Ziele und Auswirkungen gemäß ausgewählter Theorien sozialer Gerechtigkeit bewertet. Analysiert und angewendet werden zum einem John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit - Gerechtigkeit als Fairness - zum anderen der Ansatz der Verwirklichungschancen (Capability approach) von Amartya Sen.

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Inhaltsverzeichnis
Cover1
Teil 0: Einleitung: Eine neue (gerechte?) Arbeitswelt20
A. Problemstellung und Forschungsfragen20
B. Gang der Untersuchung22
Teil 1: Eine Untersuchung des Arbeitsmarktes28
A. Atypische Beschäftigungsformen28
I. Angewendete Begriffe: Arbeitsverhältnisse, Normalität, atypische Beschäftigung28
1. Arbeitsverhältnis und Beschäftigung28
2. Normalarbeitsverhältnis und atypisches Arbeitsverhältnis29
3. Prekarität31
a) Grundgedanke31
b) Die Theorie Castels32
c) Kennzeichnen von Prekarität: Die Vorstellung von Keller und Seifert34
(1) Einkommen und Integration in die Systeme der sozialen Sicherung35
(2) Beschäftigungsstabilität und Beschäftigungsfähigkeit36
d) Zwischenergebnis38
II. Die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Deutschland38
1. Ausgangslage39
2. Zahlen und Fakten41
a) Grundlage41
b) Statistikbezug und Anfangsthese44
3. Hintergründe der Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse45
III. Formen atypischer Beschäftigung47
1. Teilzeitbeschäftigung48
a) Gesetzliche Regelung der Teilzeitarbeit48
(1) Hintergrund48
(2) Ziele der gesetzlichen Regulierung49
(3) Formen von Teilzeitarbeit50
b) Zahlen und Fakten53
c) Teilzeitarbeit: Interessen, Vor- und Nachteile55
d) Zwischenergebnis58
2. Geringfügige Beschäftigung58
a) Besonderheit58
b) Gesetzliche Regelung60
(1) Definition60
(2) Die geschichtliche Entwicklung61
(3) Geltung des Diskriminierungsverbots65
c) Zahlen und Fakten65
(1) Ausgangslage65
(2) Die statistischen Daten66
d) Interessen, Vor- und Nachteile69
(1) Individuelle Vorteile69
(2) Individuelle Nachteile (oder prekäre Merkmale geringfügiger Beschäftigung)71
(3) Ökonomische Interessen und Auswirkungen73
e) Die Bedeutung von geringfügiger Beschäftigung am Arbeitsmarkt74
(1) Zunahme von geringfügiger Beschäftigung – Abnahme normaler Arbeitsverhältnisse?74
(2) Brückenfunktion76
f) Zwischenergebnis77
3. Arbeitnehmerüberlassung78
a) Begriffsbestimmung78
b) Grundlage der gesetzlichen Regelung81
(1) Die Erlaubnispflicht des AÜG81
(2) Rechtsbeziehungen des Leiharbeitsverhältnisses83
(3) Unionsrechtliche Vorgaben und nationale Umsetzung85
c) Gesetzliche Entwicklung im Hinblick auf Leiharbeitnehmerschutz86
(1) Dauer der Arbeitnehmerüberlassung87
(2) Das Gleichstellungsgebot93
d) Interessen, Vor- und Nachteile99
(1) Aus der Sicht des Unternehmens99
(2) Aus der Sicht des Leiharbeitnehmers100
e) Zahlen und Fakten102
(1) Zahlen und Entwicklung der Arbeitnehmerüberlassung102
(2) Strukturen der Arbeitnehmerüberlassung104
f) Bedeutung von Leiharbeit aus Sicht der Beschäftigungspolitik105
g) Zwischenergebnis107
4. Befristete Arbeitsverhältnisse110
a) Ausgangspunkt110
b) Gesetzliche Entwicklung112
(1) Das Gesetz über arbeitsrechtliche Vorschriften zur Beschäftigungsförderung112
(2) Unionsrecht114
c) Das heutige Befristungsrecht115
(1) Das TzBfG - Überblick115
(2) Abschluss befristeter Arbeitsverträge mit Sachgrund - § 14 Abs. 1 TzBfG117
(3) Befristung ohne Sachgrund – § 14 Abs. 2 TzBfG121
(4) Befristung von älteren Arbeitnehmern - § 14 Abs. 3 TzBfG123
(5) Die sachgrundlose Befristung nach dem WissZeitVG125
d) Interessen, Vor- und Nachteile127
e) Zahlen und Fakten128
f) Zwischenergebnis131
(1) Die Befristung von Arbeitsverhältnissen - Würdigung131
(2) Befristung als Brücke ins Normalarbeitsverhältnis133
5. Die Kleine Selbstständigkeit134
a) Ausgangspunkt und Begriffsbestimmung134
b) Merkmale der Kleinen Selbstständigkeit136
c) Gesetzliche Entwicklung der Förderung der Selbstständigkeit137
(1) Bis zum Jahr 2006: Überbrückungsgeld und Ich-AG137
(2) Seit 1.8.2006 – Der Gründungszuschuss139
d) Die Entwicklung der Kleinen Selbstständigkeit aus sozialrechtlicher Sicht141
(1) Ausgangspunkt und Problemstellung141
(2) Die gesetzliche Sozialversicherung der Kleinen Selbstständigen142
e) Zahlen und Fakten144
f) Zwischenergebnis146
(1) Kleine Selbstständigkeit als geförderte Erwerbsform146
(2) Die Einführung des Gründungszuschusses148
IV. Würdigung148
1. Atypische Beschäftigung, soziale Sicherheit und Beschäftigungsstabilität149
2. Die Struktur des Arbeitsmarktes150
B. Niedriglohnbeschäftigung151
I. Niedriglohnsektor in Deutschland152
1. Zustand des Niedriglohnsektors152
2. Abgrenzung zum Armutsbegriff157
a) Niedriglohn, Armut und Armutsrisiko157
b) The working poor - Erwerbstätige Arbeitslosengeld IIBezieher158
II. Die Hintergründe des Ausbaus von Niedriglohnbeschäftigung161
1. Wirtschaftliche Globalisierung161
2. Die Veränderung der Tariflandschaft162
a) Arbeitnehmerorganisationen und Gewerkschaften162
b) Arbeitgeberorganisationen164
c) Zusammenfassung165
3. Der Wandel der Arbeitsverhältnisse – der Ausbau atypischer Beschäftigungsverhältnisse166
III. Schutz vor Niedriglohn167
1. Problemstellung – Die Frage des Mindestlohns167
2. Das System des Tarifvertrages und seine Rolle beim Schutz des Arbeitnehmers168
a) Verfassungsrechtliche Grundlage168
b) Gesetzliche Regelung der Tarifautonomie170
(1) Tariffähigkeit170
(2) Der Tarifvertrag und seine Rechtswirkung171
(3) Allgemeinverbindlicherklärung172
c) Defizite des Systems der Tarifautonomie179
3. Schutz vor tariflichem Niedriglohn - Problemstellung und Lage vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland181
a) Verhältnis von Tarifautonomie und der gesetzlichen Regelung des Arbeitsrechts182
(1) Gesetzliche Regelung des Arbeitsrechts – ein Eingriff in die Tarifautonomie?182
(2) Eingriff in Art. 9 Abs. 3 GG und seine Rechtfertigung184
(3) Gewährleistung eines Existenzminimums durch gesetzliche Regulierung von Mindestarbeitsbedingungen – Eine staatliche Pflicht?188
b) Verfassungsrechtliche Kontrolle der tariflichen Regelung189
c) Rechtskontrolle von Tarifverträgen191
(1) Grundlage191
(2) Insbesondere § 138 BGB und seine Anwendung193
d) Anmerkung: Entgeltschutz im Europäischen Recht197
4. Gesetzlicher Entgeltschutz198
a) Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz200
(1) Gesetzliche Entwicklung200
(2) Neufassung dem AEntG von 2009201
(3) Gesetzliche Reform durch das Tarifautonomiestärkungsgesetz vom 11.8.2014203
b) Lohnuntergrenze für Leiharbeit208
(1) Hintergrund - kein Schutz der Leiharbeitnehmer durch den Equalpay/ treatment-Grundsatz208
(2) Die Festsetzung einer Lohnuntergrenze für Leiharbeit209
5. Kritische Anmerkungen zur gesetzlichen Entwicklung212
a) Verfassungsrechtliche Bedenken212
(1) Die gesetzliche Regelung im Hinblick auf die negative Koalitionsfreiheit212
(2) Die gesetzliche Regelung im Hinblick auf die positive Koalitionsfreiheit213
b) Das Konzept eines branchenbezogenen Mindestlohns - Würdigung216
6. Die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns218
a) Das MiLoG - wesentliche Regeln220
b) Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aus verfassungsrechtlicher Sicht220
(1) Ein gesetzlicher Mindestlohn – ein Eingriff in der Tarifautonomie?221
(2) Eingriff in Art. 9 Abs. 3 und dessen Rechtfertigung222
(3) Eingriff in Art. 12 Abs. 1 GG und dessen Rechtfertigung227
IV. Niedriglohnsektor als atypische Beschäftigungsform - Zwischenergebnis228
V. Eine allgemeine Erläuterung zum Thema des allgemeinen Mindestlohns230
1. Aus ökonomischer Sicht230
a) Das neoklassische Modell231
b) Monopsontheorie232
c) Empirische Studien233
(1) Überblick233
(2) Schwächen der empirischen Untersuchung234
(3) Empirische Studien zur Wirkung von Mindestlohn in Deutschland235
d) Mindestlohn und Einkommensverteilung236
2. Weitere Ansicht zur Frage des Mindestlohns: Die juristische Perspektive237
a) Die grundsätzliche Frage des Mindestlohns237
b) Höhe des Mindestlohns240
Teil 2 – Die Frage der Gerechtigkeit242
A. Grundlage242
I. Recht und soziale Gerechtigkeit242
II. Gerechtigkeit und Gleichheit246
III. Hintergründe der gewählten Gerechtigkeitstheorien248
1. Thesenvorstellung248
2. Libertarianismus und Kritik249
a) Friedrich von Hayek – Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit249
b) Robert Nozick und der Minimalstaat251
(1) Grundideen der Theorie Nozicks251
(2) Kritik an der Theorie Nozicks253
3. Zusammenfassung256
B. John Rawls' Gerechtigkeitstheorie – Gerechtigkeit als Fairness256
I. Einführung256
II. Der Urzustand und seine Bedeutung258
1. Grundidee258
2. Die Menschen im Urzustand260
III. Die gewählten Grundsätze der Gerechtigkeit262
1. Die Grundsätze der Gerechtigkeit und deren Begründung262
2. Das Verhältnis zwischen den Grundsätzen der Gerechtigkeit264
a) Der Vorrang der gerechten Verteilung von Grundfreiheiten264
b) Kritische Bewertung265
IV. Der zweite Grundsatz - Die gerechte Verteilung sozialer und ökonomischer Grundgüter267
1. Das Unterschiedsprinzip und dessen Begründung267
a) Grundüberlegung267
b) Die erste Begründung des Unterschiedsprinzips: Von Gleichheit zu erlaubten Ungleichheiten268
(1) Rawls‘ Begriff der Gleichheit268
(2) Die Vorteile einer ungleichen Verteilung269
(3) Grenze der erlaubten Ungleichheiten271
c) Die zweite Begründung des Unterschiedsprinzips: Der Urzustand und die Maximin-Regel271
2. Das Prinzip der Chancengleichheit272
a) Grundidee272
b) Bewertung274
3. An wen wird verteilt? Die Gesellschaft in der Gerechtigkeitstheorie Rawls‘274
a) Repräsentative Personen und soziale Positionen in der Gesellschaft274
b) Die Gesellschaft in der Theorie der Gerechtigkeit275
c) Zusammenfassung aus kritischer Sicht277
4. Was wird verteilt?278
a) Die Konzeption von Grundgütern278
b) Würdigung280
(1) Grundidee280
(2) Die Argumente Rawls281
(3) Kritik283
5. Wie wird verteilt?284
a) Das Unterschiedsprinzip und das Ziel einer gerechten Verteilung284
(1) Problemstellung: Das Beispiel von Barry284
(2) Problemstellung: Die Kritik von Pogge285
b) Gleiche Verteilung von Grundfreiheiten gegenüber ungleicher Verteilung von Grundgütern287
(1) Problemstellung287
(2) Unterscheidung zwischen Freiheit und dem Wert der Freiheit - Die Argumentation Rawls und die Kritik Daniels288
(3) Würdigung290
V. Die gerechte Gesellschaft und die Einzelperson291
C. Der Ansatz der Verwirklichungschancen von Sen293
I. Einleitung293
II. Grundbegriffe: Freiheiten, Verwirklichungschancen und Funktionen295
1. Die Idee der Freiheit295
a) Grundkonzeption295
b) Zwei Aspekte der Freiheit297
2. Verwirklichungschancen und Funktionen298
3. Schlussfolgerung und Zwischenergebnis300
III. Der Ansatz Sens als Theorie der sozialen Gerechtigkeit301
1. Grundüberlegung301
2. Die Betrachtung vorheriger Gerechtigkeitstheorien302
a) Auseinandersetzung mit Nutzentheorien303
(1) Kritik an der Informationsbasis von Nutzentheorien303
(2) Kritik an der Konzeption des Nutzens305
(3) Kritik am Utilitarismus306
(4) Kritik an der Theorie der Gleichheit des Nutzens307
b) Auseinandersetzung mit der Theorie Rawls'307
(1) Kritik an Rawls‘ Konzeption von Grundgütern und ihrer Bedeutung307
(2) Die Theorie Rawls‘ als Nutzentheorie313
(3) Die Vorstellung von der Gesellschaft – Die Positionen Rawls‘ und Sens315
3. Die Bewertung von Ungleichheiten im Rahmen einer Theorie der Gerechtigkeit315
4. Gerechte Verteilung317
a) Grundidee317
b) Das Gleichheitsverständnis Sens318
5. Chancengleichheit und Eigenverantwortung321
a) Grundgedanke321
b) Die Frage der Eigenverantwortung322
IV. Die Verwirklichung von Freiheiten323
1. Grundidee323
2. Die Bewertung der persönlichen Freiheit325
3. Die Rolle der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung und des Marktmechanismus bei der Verwirklichung der Freiheit326
a) Marktmechanismus, Nutzen und Freiheit326
b) Die Mängel des Marktmechanismus327
c) Die Bedeutung der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung329
V. Verwirklichungschancen und Funktionen331
1. Grundidee331
2. Die Rolle einer öffentlichen Diskussion und die Bedeutung der Demokratie333
a) Grundgedanke333
b) Auseinandersetzung mit der Sozialwahltheorie334
3. Eine Liste von Capabilities – Die Theorie von Martha Nussbaum336
a) Begriffsverständnis336
b) Grundidee Nussbaums Fähigkeiten-Ansatzes337
c) Liste der Grundfähigkeiten338
d) Die gerechte Gesellschaft und die gerechte Verteilung340
e) Zu den Begriffen »Gleichheit« und »Menschenwürde«342
f) Die Gewährung sozialer Gerechtigkeit343
g) Der Fähigkeiten-Ansatz gegenüber dem Ansatz der Verwirklichungschancen344
(1) Anmerkung Sens zum Ansatz Nussbaums344
(2) Eigene Würdigung345
4. Kritik an Sens Konzeption der Verwirklichungschancen347
a) Kritik wegen des Vorzugs einer bestimmten moralischen Ansicht347
(1) Kritikpunkte347
(2) Würdigung348
b) Kritik wegen Mangels einer moralischen Ansicht349
c) Kritik wegen der Unklarheit des Begriffs der Verwirklichungschancen349
VI. Der Ansatz der Verwirklichungschancen und sein Anwendungsbereich351
1. Problemstellung351
2. Die Ansicht Robeyns zur Problematik352
Teil 3: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes am Maßstab der Gerechtigkeitstheorien354
A. Einführung354
B. Atypische Beschäftigung – ist diese Entwicklung gerecht?355
I. Eine Bewertung nach den Grundsätzen von Rawls‘ Theorie der Gerechtigkeit355
1. Was wird verteilt? Beschäftigungsverhältnisse als Grundgüter356
2. An wen wird verteilt?358
a) Die Gesellschaft nach Rawls358
b) Relevante gesellschaftliche Positionen359
3. Wie wird verteilt?361
a) Die Verteilung von Formen der Erwerbstätigkeit als Gegenstand der Grundsätze der Gerechtigkeit361
b) Die Anwendung des Unterschiedsprinzips363
(1) Bewertung der gesetzlichen Entwicklung gemäß dem Unterschiedsprinzip363
(2) Atypische Beschäftigung als Verbesserung von Aussichten?367
(3) Die Begründung des Unterschiedsprinzips368
(4) Atypische Beschäftigung als Verbesserung der absoluten Position der Schlechtergestellten374
(5) Anwendung der Maximin-Regel376
c) Das Prinzip der Chancengleichheit379
4. Zusammenfassung381
a) Schlussfolgerung im Hinblick auf das Unterschiedsprinzip und das Prinzip der Chancengleichheit382
b) Die Wahl einer gerechten Regulierung nach der Maximin- Regel384
II. Gerechte Regulierung des Arbeitsmarktes nach dem Ansatz der Verwirklichungschancen384
1. Der Ansatz der Verwirklichungschancen und seine Gerechtigkeitskonzeption384
2. Die Verwirklichung von Freiheit am Arbeitsmarkt385
a) Eine einleitende Anmerkung385
b) Zwei Aspekte der Freiheit388
c) Wesentliche Funktionen und Verwirklichungschancen390
(1) Nach dem Ansatz der Verwirklichungschancen390
(2) Die Auffassung Nussbaums393
3. Der Marktmechanismus des Arbeitsmarktes und die Rolle der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung394
a) Begründung und Rechtfertigung der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung394
b) Die Rolle der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung neben dem Marktmechanismus395
4. Die Entwicklung atypischer Beschäftigung397
a) Ausgangspunkt der Diskussion: Die Sicht des Ansatzes der Verwirklichungschancen397
b) Verwirklichung von Freiheit durch Beschäftigungsverhältnisse399
(1) Verwirklichung von Freiheiten durch die Abkehr vom Normalarbeitsverhältnis?400
(2) Deutung der Diskussionsfrage: Der Ansatz Sen und die gerechte Verteilung405
5. Die Gestaltung des Arbeitsmarktes, die Idee der Eigenverantwortung und das Anreizproblem408
6. Zusammenfassung und Zwischenergebnis410
C. Lohngerechtigkeit412
I. Fragen und Thesen412
II. Lohn und Gerechtigkeit nach der Ansicht Rawls413
1. Fragestellung413
2. Eine Rechtfertigung von Mindestlohn gemäß dem Unterschiedsprinzip414
a) An wen wird verteilt415
b) Wie wird verteilt - Eine Analyse gemäß dem Unterschiedsprinzip416
(1) Finanzierung eines Mindestlohns durch die Gruppe der Verbraucher416
(2) Finanzierung eines Mindestlohns durch die Gruppe der Stakeholder418
(3) Finanzierung eines Mindestlohns durch die Gruppe der Beschäftigten420
3. Wie wird verteilt? – Die Maximin-Regel423
a) Mindestlohn angesichts der Maximin-Regel423
b) Würdigung424
4. Was wird verteilt426
5. Zwischenergebnis427
a) Der Mindestlohn427
b) Sicherung eines Existenzminimums429
(1) Grundüberlegung Rawls‘429
(2) Eigene Würdigung430
III. Entgeltschutz und Gerechtigkeit gemäß dem Ansatz der Verwirklichungschancen431
1. Fragestellung431
2. Niedriglohn und Verwirklichungschancen angesichts zweier Aspekte der Freiheit432
3. Mindestlohn nach dem Ansatz Sens434
a) Eine Analyse mithilfe des Gedankengangs Robeyns434
b) Die gerechte Verteilung und die Rolle einer öffentliche Diskussion436
c) Wesentliche Verwirklichungschancen und Funktionen438
d) Öffentliche Aufgabenwahrnehmung439
4. Die Regulierung des Entgeltschutzes durch branchenbezogenen Mindestlohn439
5. Zwischenergebnis440
a) Grundidee440
b) Lohngerechtigkeit und staatliche Regulierung442
c) Mindestlohn und der Begriff »Humankapital«442
IV. Verdienst und Verteilungsgerechtigkeit444
1. Die Theorie des Verdienstes444
a) Einleitung und Begriffsverständnis444
b) Die Ansicht Rawls‘444
c) Eine Konzeption des Verdienstes – die Ansicht Millers445
(1) Grundidee445
(2) Würdigung447
d) Verdienst als Idee der Verteilungsgerechtigkeit447
2. Lohn als erworbenes Verdienst449
a) Fragestellung449
b) Verdiente Löhne - Leistungen als Verdienstbasis450
(1) Hauptargumentation450
(2) Würdigung451
c) Verdiente Löhne - Anstrengungen als Verdienstbasis453
(1) Hauptargumentation453
(2) Würdigung454
d) Verdiente Löhne - Entschädigung als Verdienstbasis455
(1) Hauptargumentation455
(2) Würdigung456
3. Zwischenergebnis457
Teil 4: Resümee460
Literaturverzeichnis466

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