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Arbeitsdarstellungen im Frühwerk Max Liebermanns

Eine künstlerische Gratwanderung zwischen Realismus und Genre

AutorAmke Wollers
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl106 Seiten
ISBN9783656106463
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,99 EUR
Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Deutsche Kunst, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Kunsthistorisches Institut Kiel), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Denn darin beruht der Vorteil, daß einzig und allein die Arbeit im Stande ist, uns zu erhalten. Während man zu Hause instinktiv Arbeit verrichtet, fühlt man in der Fremde erst, daß man sie in der Fremde nötig hat. Und da man nun in der Fremde unbehelligt von allen kleinen Familienrücksichten ist, kann man fest und unverrückt auf sein Ziel losgehen, welches man sich zu erreichen bestimmt hat, denn eine bestimmte tägliche Beschäftigung gehört ebenso zum Leben, wie Essen und Trinken.' Max Liebermann ist zweifellos einer der bekanntesten und zugleich populärsten Maler in Deutschland. Die Bilder seiner naturalistischen Phase und ganz besonders die zahlreichen impressionistischen Werke erfreuen sich hoher Beliebtheit. Auch ganz aktuell steht Max Liebermann aufgrund der diesjährigen Retrospektive, Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne , im Fokus der Öffentlichkeit. Die Auslagen von Buchhandlungen zum einen, die Feuilletonseiten der überregionalen Zeitungen zum anderen schenken dem Künstler wiederholt Bedeutung. Bis zu seinem Tod, 1935, hat er ein umfangreiches ?uvre geschaffen, das weit mehr als 2000 Arbeiten umfasst und von steter Kreativität aber auch Disziplin des Malers Liebermann kündet. In seiner Produktivität schien er unermüdlich zu sein und gönnte sich dementsprechend kaum eine Auszeit vom Malen. Das oben stehende Zitat beschreibt somit treffend eine Arbeitsmoral, die für Liebermann beinah zu einem Credo wurde. Bevor er im heimischen Garten seiner Villa am Wannsee zahllose Motive finden sollte, malte Liebermann tatsächlich vordergründig in der Fremde. Zeitweise in Frankreich und immer wieder in Holland widmete sich der Maler, vor allem in seinem Frühwerk, den arbeitenden Menschen. Er dokumentierte sie bei der Durchführung ihrer einfachen und oft einseitigen Tätigkeiten und versuchte sie wirklichkeitsgetreu wiederzugeben. Für Liebermann waren Feldarbeiter ebenso bildwürdig wie Schuster oder klöppelnde Frauen. In Anbetracht des vorherrschenden Idealismus der akademischen Kunst, die diese Zeit prägte, aber auch im Hinblick auf seine eigene, großbürgerliche Herkunft, ist diese künstlerische Hinwendung zum Banalen und Alltäglichen besonders bemerkenswert. Die oftmals realistischen Arbeitsbilder dieser Zeit sind Gegenstand dieser vorliegenden Untersuchung, die ausschließlich das Frühwerk Liebermanns fokussiert, wobei der behandelte Zeitraum die Jahre von der Entstehung der Gänserupferinnen im Jahr 1871 bis zum Jahr 1885 umspannt.

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