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Aspekte des Weber-Paradigmas

Festschrift für Wolfgang Schluchter

AutorGert Albert, Mateusz Stachura, Steffen Sigmund, Agathe Bienfait
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl294 Seiten
ISBN9783531901213
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis59,99 EUR
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Lebensführung, Fragen der Definition der Situation und der Rationalität des ökonomischen Handelns. Wirtschaftssoziologische Fragestellungen bilden damit einen zweiten Schwerpunkt und umfassen Themen wie die Grenznutzentheorie, die Kapitalismustheorie und die Einbettungsproblematik. Umsetzungen des Weberianischen Forschungsprogramms finden sich zum einen in zwei Beiträgen, die den Einfluss der Religion auf die soziale Ungleichheit bzw. Fragen religiöser Herrschaftsorganisation behandeln, zum anderen in zwei institutionentheoretisch orientierten Artikeln zur deutschen Einigung und zur europäischen Integration.

Dr. Gert Albert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.
Dr. Agathe Bienfait ist Privatdozentin am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.
Dr. Steffen Sigmund ist Akademischer Oberrat am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.
Dr. Mateusz Stachura ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Einleitung8
Literatur19
Max Weber und die Emergenz. Ein Programm eines nicht- reduktionistischen Individualismus?20
1 Einleitung20
2 Was ist Emergenz?22
3 Emergenz in der Soziologie24
4 Weber als moderater methodologischer Holist?28
5 Die Widersprüchlichkeit starker Emergenz31
6 Makrodetermination ohne Makrokausalität?37
7 Und Weber?39
8 Schluss42
Literatur45
Max Webers non-statement view. Ein Vergleich mit Ronald Gieres Wissenschaftskonzeption50
1 Einleitung50
2 Der non-statement view52
3 Max Webers non-statement view61
4 Schlußbetrachtung76
Literatur79
Verstehen und Werten. Max Weber und Jürgen Habermas über die transzendentalen Voraussetzungen kulturwissenschaftlicher Erkenntnis81
1 Neukantianismus: Kulturphilosophie ohne Hermeneutik83
2 Max Weber: Zwischen Hermeneutik und Transzendentalphilosophie86
3 Jürgen Habermas: Hermeneutik und transzendentale Argumente92
4 Fazit97
Literaturverzeichnis99
Handlung und Rationalität101
1 Einleitung und Problemstellung101
2 Die Theorie der Frame-Selektion von Hartmut Esser102
3 Das kommunikative und das teleologische Handeln bei Jürgen Habermas109
4 Die Rationalität der Werte bei Max Weber117
5 Zusammenfassung123
Literatur124
Eine kleine Soziologie des Grenznutzens127
1 Einleitung127
2 Der Grenznutzen128
3 Der Grenznutzen in den soziologischen Grundkategorien des Wirtschaftens134
4 Ergebnisse142
Literatur143
Wirtschaftssoziologie als verstehende Soziologie? Die Grenzen der ökonomischen Rationalität und das Problem der Einbettung145
1 Einleitung145
2 Das Dilemma der Wirtschaftssoziologie Max Webers. Erweiterung oder Überwindung der ‚ abstrakten Wirtschaftstheorie’?147
3 Die Grenzen des ökonomischen Rationalmodells. Vom analytischen Weberianismus zum weberianischen Forschungsprogramm150
4 Die Einbettung wirtschaftlichen Handelns in Struktur und Kultur. Perspektiven einer verstehenden Wirtschaftssoziologie155
5 Schlussbemerkungen164
Literatur166
Weber, Sombart und die neuere Kapitalismustheorie170
1 Der Ausgangspunkt: Die Blütezeit der Kapitalismustheorie in Deutschland172
2 Sombart, Weber und das differenzierungstheoretische Verständnis des Kapitalismus175
3 Nach Weber: Zu den Möglichkeiten einer reformulierten Kapitalismustheorie187
Literatur189
Konfuzianische Kultur und geschlechtsspezifische Ungleichheit. Der südkoreanische Arbeitsmarkt als Beispiel194
1 Einleitung194
2 Zur Diskussion der Konfuzianismusthese195
3 Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit199
4 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation202
5 Konfuzianische Leitideen als ein potenzielles Hindernis für Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt?209
6 Fazit214
Literatur215
Legitimation durch Repersonalisierung219
1 Die Vielgestaltigkeit des Charismas. Zum Rezeptionsstand in der Weberforschung219
2 Amtscharisma, Legitimation und Gnadengewissheit222
3 Legitimation durch Repersonalisierung. Die Erweiterung der Weberschen Charisma- Theorie230
Literatur233
Back to the Roots! Der Lebensführungsansatz von Max Weber239
1 Einleitung239
2 Das Lebensführungskonzept von Max Weber240
3 Vergleich des Weberschen Lebensführungskonzeptes mit neueren Lebensstilansätzen247
4 Lebensführung, soziale Ungleichheit und Religiosität – Ergebnisse empirischer Untersuchungen248
5 Zusammenfassung253
Literatur255
Vom Nutzen und Nachteil des Institutionentransfers nach der deutschen Vereinigung259
1 Einleitung259
2 Ausgangslage und Hypothesen262
3 Vertrauen in Institutionen265
4 Schlussbemerkungen275
Literatur276
Politische Institutionenbildung im Prozess der Europäischen Integration279
1 Einleitung279
2 Institutionen als handlungsrelevante Wertorientierungen280
3 Die Organe der EU als Träger institutioneller Leitideen283
4 Typen von Akteurskonfigurationen auf der politischen Ebene der EU286
5 Institutionalisierung und Dynamik von Leitvorstellungen in der EUSozialpolitik293
6 Schlussbemerkungen297
Literatur298

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