Sie sind hier
E-Book

Aufsichtsratsmitglied in öffentlichen Unternehmen

AutorRobert F. Heller
VerlagDeutscher Gemeindeverlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl311 Seiten
ISBN9783555018621
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis37,99 EUR
Die 2., aktualisierte Auflage berücksichtigt das Abschlussprüferreformgesetz vom Juni 2016. Vermittelt wird Aufsichtsrats-Kompetenz, damit das Aufsichtsratsmitglied in öffentlichen Unternehmen in jeder Situation handlungsbereit, - fähig und - sicher bei der Überwachung mitwirken und entscheiden kann. Dazu werden die rechtlich geforderten Mindestkenntnisse und -fähigkeiten vermittelt, die das Aufsichtsratsmitglied benötigt, um alle normalerweise anfallenden Geschäftsvorgänge auch ohne fremde Hilfe verstehen und sachgerecht beurteilen zu können. Leitfragen, Checklisten und ein ausführliches Stichwortverzeichnis ermöglichen den zielsicheren Zugriff auf Einzelthemen.

Dr. Robert F. Heller, Dozent im Bereich des Finanzwesens für die Fortbildung von Führungskräften, war elf Jahre als Finanzstaatssekretär und -staatsrat Mitglied in Aufsichtsräten unterschiedlicher öffentl. Unternehmen.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Deckblatt1
Titelseite4
Vorwort6
Inhaltsübersicht8
Inhaltsverzeichnis10
Abkürzungsverzeichnis18
Literaturverzeichnis22
Leitfragen24
Grundbegriffe40
Unterlagenliste für die Handmappe des Aufsichtsratsmitglieds42
Teil A. Grundlagen für die Überwachung44
Kapitel 1. Gegenstand der Überwachung: Öffentliche Unternehmen44
I. Öffentliche Unternehmen und Beteiligungen44
1. Definitionen44
a) Öffentliche Unternehmen44
b) Beteiligungen46
2. Zusammenwirken der Rechtsgrundlagen von Bund, Ländern und Kommunen47
a) Bundeseinheitlich geltende Gesetze47
b) Gesetze und Verordnungen, die nur für den Bund oder in den Ländern gelten48
c) PCGK des Bundes, der Länder und Kommunen48
d) Hinweise für die Beteiligungsführung51
e) IDW Prüfungsstandards51
3. Beteiligungsberichte52
4. Geschäftsbericht56
II. Rechtsformen und Organe öffentlicher Unternehmen57
1. Grundsätzliche Rechtsformen und Organe57
2. Die Aktiengesellschaft59
3. Die GmbH61
4. Die Anstalt öffentlichen Rechts/das Kommunalunternehmen65
5. Der Zweckverband68
6. Die Stiftung privaten/öffentlichen Rechts69
7. Die Betriebe und Sondervermögen70
a) Bundes- und Landesbetrieb70
b) Eigenbetrieb70
c) Regiebetrieb75
d) Sondervermögen75
Kapitel 2. Organisation der Überwachung: Der Aufsichtsrat und seine Mitglieder77
I. Bestellung und Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern77
1. Zusammensetzung des Aufsichtsrats und Zahl seiner Mitglieder77
2. Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder Amtszeit78
3. Persönliche Wahrnehmung des Aufsichtsratsmandats79
4. Kenntnisse, Fähigkeiten, fachliche Erfahrungen und Zeit für die Wahrnehmung des Aufsichtsratsmandats80
5. Beendigung der Aufsichtsratstätigkeit86
6. Effizienzprüfung87
II. Rechte des Aufsichtsrats und seiner Mitglieder88
1. Rechtsgrundlagen88
2. Informationsrechte88
a) Berichte an den Aufsichtsrat89
b) Einsichts- und Prüfungsrechte90
3. Einberufung von Sitzungen des Aufsichtsrats90
4. Sonstige Rechte91
5. Vergütungen für die Aufsichtsratstätigkeit91
6. Kredite an Aufsichtsratsmitglieder93
III. Pflichten des Aufsichtsratsmitglieds93
1. Überwachungs- und Beratungspflicht94
2. Sorgfaltspflicht97
3. Treuepflicht97
4. Berichtspflichten98
5. Verschwiegenheitspflicht99
6. Einberufung der Anteilseignerversammlung106
IV. Haftung von Aufsichtsratsmitgliedern107
1. Schuldhaft begangene Pflichtverletzung107
2. Ausschluss von Schadensersatzansprüchen111
3. Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen des Unternehmens112
4. Strafbarkeit bei Pflichtverletzungen112
5. Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen (D&-Versicherungen)113
V. Innere Ordnung des Aufsichtsrats116
1. Rechtsgrundlagen Geschäftsordnung116
2. Vorsitz des Aufsichtsrats117
3. Ausschüsse119
a) Bildung119
b) Entscheidungskompetenzen120
4. Präsidium121
VI. Sitzungen des Aufsichtsrats122
1. Einberufung122
2. Vorbereitung124
3. Ablauf125
4. Abstimmungen, Beschlüsse126
5. Protokolle128
Kapitel 3. Leitlinie der Überwachung: Der öffentliche Zweck des Unternehmens131
I. Erfüllung von öffentlichen Zwecken131
II. Angemessener Einfluss der Gebietskörperschaft135
1. Grundlagen135
2. Einflussnahme durch den Anteilseigner137
a) Allgemeines137
b) Minderheitsrechte140
c) Zustimmungsvorbehalte141
3. Einflussnahme durch den Aufsichtsrat142
a) Allgemeines142
b) Weisungen des Anteilseigners143
c) Verständigung mit dem Anteilseigner vor Entscheidungen144
d) Zustimmungsvorbehalte144
III. Vermeiden von Interessenkonflikten151
1. Konflikte zwischen Interessen der Gebietskörperschaft und des Unternehmens151
2. Interessenkonflikte in der Person des Aufsichtsmitglieds153
Kapitel 4. Überwachung der Geschäftsführung156
I. Die Geschäftsführer156
1. Geschäftsführer, Vorstände und Betriebsleiter156
2. Bestellung und Anstellung157
3. Nebentätigkeiten159
4. Umgang mit Interessenkonflikten160
5. Vergütung der Geschäftsführer162
6. Pflichtverletzungen der Geschäftsführer168
II. Organisation der Geschäftsführung169
1. Aufgaben der Geschäftsführung169
2. Geschäftsordnung für die Geschäftsführung170
3. Geschäftsverteilung und Zusammenarbeit der Geschäftsführer172
4. Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat175
Teil B. Schwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr178
Kapitel 1. Frühjahrssitzung: Jahresabschluss178
I. Grundlagen178
1. Unterlagen zur Vorbereitung auf die Sitzung Rechtsgrundlagen178
2. Der Jahresabschluss181
3. Der Anhang182
4. Der Lagebericht183
5. Prüfungspflicht des Aufsichtsrats184
6. Vorbereitung der Prüfung durch den Prüfungsausschuss185
II. Zusammenarbeit mit dem Abschlussprüfer187
1. Aufgaben des Abschlussprüfers187
2. Bestellung des Abschlussprüfers188
3. Vorlagepflicht und Auskunftsrecht191
4. Teilnahme an den Sitzungen des Aufsichtsrats und Prüfungsausschusses192
5. Prüfungsbericht192
6. Bestätigungsvermerk194
7. Verantwortlichkeit und Haftung des Prüfers196
8. Sonderprüfer197
III. Beurteilung der Bilanz198
1. Gliederung198
2. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung198
3. Bilanzpolitik202
4. Die Aktivseite der Bilanz (einer fiktiven GmbH des ÖPNV)203
5. Anlagevermögen204
a) Allgemeines204
b) Abschreibungen206
c) Immaterielle Vermögensgegenstände207
d) Sachanlagen209
e) Finanzanlagen211
6. Umlaufvermögen213
a) Bewertung214
b) Vorräte214
c) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände215
d) Wertpapiere216
e) Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks ("Flüssige Mittel").216
7. Weitere Aktivposten216
8. Die Passivseite der Bilanz (einer fiktiven GmbH des ÖPNV)218
9. Eigenkapital218
a) Gezeichnetes Kapital219
b) Kapital- und Gewinnrücklagen219
c) Gewinnvortrag/Verlustvortrag220
d) Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag220
e) Angemessene Eigenkapitalausstattung und Eigenkapitalrendite220
10. Rückstellungen221
11. Verbindlichkeiten224
12. Weitere Passivposten225
IV. Beurteilung der Gewinn- und Verlustrechnung226
1. Grundlagen Gliederung226
2. Umsatzerlöse und sonstige Erträge227
3. Materialaufwand229
4. Personalaufwand229
5. Abschreibungen231
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen233
7. Finanzerträge und -aufwendungen233
8. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen234
9. Steuern235
10. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag235
V. Analysen und besondere Berichte236
1. Bilanzanalyse mit Kennzahlen236
2. Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur238
3. Analyse der Finanzierungsstruktur und Liquidität240
4. Analyse der Rentabilität und des Geschäftserfolgs242
5. Bezügebericht245
6. Berichte an Rechnungshöfe und Rechnungsprüfungsstellen245
VI. Umgang mit Verlusten248
1. Analyse der Ursachen248
2. Maßnahmen zur Begrenzung der Verluste249
VII. Feststellung des Jahresabschlusses Gewinnverwendung250
1. Beschluss des Aufsichtsrats250
2. Feststellung des Jahresabschlusses durch den Anteilseigner251
3. Beschluss über die Gewinnverwendung252
4. Offenlegung252
VIII. Entlastung des Aufsichtsrats253
Kapitel 2. Sommersitzung: Risikomanagement Compliance255
I. Elemente eines Risikomanagementsystems255
II. Risikofrüherkennung257
1. Anhaltspunkte für die Überwachung257
2. Erkennen und Erfassen von Risiken258
3. Bewerten von Risiken260
4. Bewältigen von Risiken261
5. Dokumentation und Information261
III. Wirksamkeit des internen Kontrollsystems262
IV. Wirksamkeit des Controllings265
V. Compliance und Korruptionsprävention266
1. Compliance266
2. Corporate Governance Bericht268
3. Korruptionsprävention269
Kapitel 3. Herbstsitzung: Wirtschaftsplan und strategische Ziele277
I. Der Wirtschaftsplan277
1. Überwachung des Planungswesens277
2. Aufstellung des Wirtschaftsplans278
3. Investitionsplan und Vermögensplan280
4. Erfolgsplan282
5. Stellenplan/Stellenübersicht283
6. Änderung des Wirtschaftsplans während des Geschäftsjahrs283
II. Mehrjährige Finanzplanung284
III. Strategische Planung und Zielbild285
1. Strategische Ausrichtung des Unternehmens285
2. Zielbild und Ziele288
Kapitel 4. Wintersitzung: (Quartals-)Berichte Investitionen292
I. (Quartals-)Berichte292
1. Berichte an den Aufsichtsrat292
2. Der Quartalsbericht295
3. Ad-Hoc-Berichte an den Aufsichtsrat296
4. Überwachung des Rechnungswesens297
5. Überwachung des Finanzmanagements299
II. Überwachung von Investitionsmaßnahmen300
1. Durchführung300
2. Finanzierung303
3. Abweichungen von Plänen und Kostenüberschreitung304
Stichwortverzeichnis308

Weitere E-Books zum Thema: Öffentliches Recht - Staatsrecht

Electronic Banking und Datenschutz

E-Book Electronic Banking und Datenschutz
Rechtsfragen und Praxis Format: PDF

Das Buch behandelt Rechtsfragen des elektronischen Geschäftsverkehrs und des Datenschutzes in der Kreditwirtschaft. Schwerpunkte bilden neben Fragen der Gestaltung von Verträgen des Electronic…

Einheit - Eigentum - Effizienz

E-Book Einheit - Eigentum - Effizienz
Bilanz der Treuhandanstalt Gedächtnisschrift zum 20. Todestag von Dr. Detlev Karsten Rohwedder Format: PDF

Die Treuhandanstalt hatte im Zuge der deutschen Wiedervereinigung eine ebenso unverzichtbare wie undankbare Aufgabe. Als Institution hatte sie eine ebenso neue wie gigantische Aufgabe zu bewältigen:…

Föderalismus und Subsidiarität

E-Book Föderalismus und Subsidiarität
- Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 68 Format: PDF

In diesem interdisziplinär angelegten Band werden Fragen der effizienten vertikalen Zuordnung von Kompetenzen in föderalen Systemen sowie der Möglichkeiten und Grenzen föderalen Wettbewerbs aus…

Das Prinzip der Selbstverantwortung

E-Book Das Prinzip der Selbstverantwortung
Grundlagen und Bedeutung im heutigen Privatrecht - Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 61 Format: PDF

Ob Finanzkrise, Europäische Rechtsangleichung, Verbraucherschutz oder Scheidungsfolgen: Selbstverantwortung, das Gegenstück der individuellen Freiheit, ist ein fundamentales Prinzip unserer (Privat…

Marktordnung durch Haftung

E-Book Marktordnung durch Haftung
Legitimation, Reichweite und Steuerung der Haftung auf Schadensersatz zur Durchsetzung marktordnenden Rechts - Jus Privatum 201 Format: PDF

Schadenshaftung zur Durchsetzung marktordnenden Rechts gewinnt in Deutschland und Europa an Bedeutung. Diese Entwicklung relativiert die im Bürgerlichen Recht angelegten Grenzen deliktsrechtlicher…

Föderalismus und Subsidiarität

E-Book Föderalismus und Subsidiarität
- Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 68 Format: PDF

In diesem interdisziplinär angelegten Band werden Fragen der effizienten vertikalen Zuordnung von Kompetenzen in föderalen Systemen sowie der Möglichkeiten und Grenzen föderalen Wettbewerbs aus…

Weitere Zeitschriften

Augenblick mal

Augenblick mal

Die Zeitschrift mit den guten Nachrichten "Augenblick mal" ist eine Zeitschrift, die in aktuellen Berichten, Interviews und Reportagen die biblische Botschaft und den christlichen Glauben ...

Berufsstart Bewerbung

Berufsstart Bewerbung

»Berufsstart Bewerbung« erscheint jährlich zum Wintersemester im November mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren und ermöglicht Unternehmen sich bei Studenten und Absolventen mit einer ...

CAREkonkret

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege CAREkonkret ist die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege. Ambulant wie stationär. Sie fasst topaktuelle Informationen und Hintergründe ...

Computerwoche

Computerwoche

Die COMPUTERWOCHE berichtet schnell und detailliert über alle Belange der Informations- und Kommunikationstechnik in Unternehmen – über Trends, neue Technologien, Produkte und Märkte. IT-Manager ...

Deutsche Tennis Zeitung

Deutsche Tennis Zeitung

Die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung bietet Informationen aus allen Bereichen der deutschen Tennisszene –sie präsentiert sportliche Highlights, analysiert Entwicklungen und erläutert ...

dima

dima

Bau und Einsatz von Werkzeugmaschinen für spangebende und spanlose sowie abtragende und umformende Fertigungsverfahren. dima - die maschine - bietet als Fachzeitschrift die Kommunikationsplattform ...

Dr. med. Mabuse

Dr. med. Mabuse

Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe Seit über 40 Jahren sorgt die Zeitschrift Dr. med. Mabuse für einen anderen Blick auf die Gesundheits- und Sozialpolitik. Das Konzept einer Zeitschrift ...

e-commerce magazin

e-commerce magazin

PFLICHTLEKTÜRE – Seit zwei Jahrzehnten begleitet das e-commerce magazin das sich ständig ändernde Geschäftsfeld des Online- handels. Um den Durchblick zu behalten, teilen hier renommierte ...