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Außerschulisches Lernen im Erdkundeunterricht

AutorSonja Wagner
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl13 Seiten
ISBN9783638063807
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Didaktik d. Geographie, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Geographie), Veranstaltung: Unterrichtsmethoden und -medien im Erdkundeunterricht, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt viele Arten von Unterricht, die den Schülern - im Gegensatz zum Frontalunterricht - Handlungsspielraum ermöglichen und somit eigenständiges Arbeiten und Lernen fördern. Neben Projektunterricht, Lernzirkel etc. ist eine Form besonders hervorzuheben: der außerschulische Unterricht. Der außerschulische Unterricht im Fach Erdkunde wird als originale Begegnung im Gelände verstanden. 'Gelände' meint dabei 'nicht nur die offene, naturnahe Landschaft, sondern auch den bebauten, städtischen oder dörflichen Raum. Der außerschulische Unterricht findet in Form von mehrstündigen Lehrgängen, ein- bis mehrtägigen Exkursionen und Schullandheimaufenthalten statt' (Haubrich, 1997, S.208). Der Begriff 'außerschulisches Lernen' kann oft mit 'Unterrichtsgang', 'Klassenfahrt', 'Besichtigung' und 'Exkursion' gleichgesetzt werden (Staatsministerium für Schulpädagogik und Bildungsforschung München, 1995, S.17). Dabei sind folgende Klassifikationskriterien zu beachten. Rechtlich unterscheidet man beim außerschulischen Lernen zwischen Unterrichtsgängen, Wanderungen und Fahrten. Unterrichtsgänge beanspruchen nur 1 bis 2 Stunden Zeit und finden in Schulnähe statt. Als Wanderungen bezeichnet man alle Exkursionen, die maximal einen Tag dauern. Sie führen meist in die weitere Umgebung der Schule und eine geographische Thematik wird anhand von ausgewählten Punkten behandelt. Als Fahrten gelten Lehr- und Studienfahrten, deren Länge einen Tag überschreitet (Staatsministerium für Schulpädagogik und Bildungsforschung München, 1995, S.17). Schönbach (1990, S.28) unterscheidet darüber hinaus noch zwischen Betriebserkundung, Feldarbeit und Übersichtsexkursion. Eine Betriebserkundung ist eine 'räumlich, inhaltlich und organisatorisch eng festgelegte Exkursion, die im Einvernehmen mit der besuchten Einrichtung durchgeführt wird' (Schönbach, 1990, S.28). Feldarbeit meint eine weitgehend selbständige Erkundung geographischer Sachverhalte durch die Schüler, wohingegen die Teilnehmer einer Übersichtsexkursion weitgehend passiv-rezeptiv sind. Übersichtsexkursionen haftet der Ruf einer touristischen Führung an und deshalb sind sie in Verruf geraten (Daum, 1982, S.71 & Haubrich, 1997, S.208). Als Grund dafür lässt sich die dominante und führende Rolle des Lehrers nennen und die mangelnde Aktivität der Schüler.

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